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Bartmeise 0 Titelbild

Ein Novembertag an einem großen Stausee: Über der Schilffläche fliegt ein Trupp Bartmeisen.

Bartmeise 2 Schilfflaeche Trupp

Bartmeise 3 Schwanz Fluegel

 

 

Auffällig am Flugbild sind der lange Schwanz und die kurzen Flügel, ebenso die schwirrenden Flügelschläge. Die Bartmeise ist eine Charakterart des Schilfs.

 

 

 

 

Bartmeisen gehören zu den unverwechselbaren Vogelarten, vor allem das Männchen mit seinen langen, schwarzen Bartstreifen. Diese typische Gefiederfärbung reicht auf der linken und rechten Kopfseite vom Auge bis zur weißen Kehle. Das Wort „Bart“ hat bei Vögeln aber noch eine andere Bedeutung: Der Bartgeier verfügt ebenfalls über einen Bart, allerdings handelt es sich dabei um vom Schnabel nach unten abstehende schwarze Borstenfedern. Ein weiteres Merkmal der männlichen Bartmeise ist der graue Kopf. Rücken, Schwanz und Körperseiten sind zimtbraun gefärbt.

Bartmeise 4 Bartstreifen

Bartmeise 5 Weibchen

 

 

Das Weibchen ist gelbbraun gefärbt mit dunkler Flügelzeichnung.

 

 

 

 

 

Bartmeise 6 Jugendkleid Rueckenzeichnung

 

Jungvögel sind am schwarzen Rücken von den Weibchen zu unterscheiden.

Auf dem Bild sind noch Reste der Rückenzeichnung zu sehen.

 

 

 

 

Die Bartmeise erinnert durch ihren langen Schwanz an Schwanzmeisen, die aber keine echten Meisen sind. Auch Bartmeisen sind nur dem Namen nach mit Meisen verwandt, sie gehören zu einer eigenen Vogelfamilie, den Panuridae.

Bartmeisen bewohnen vorzugsweise großflächiges Röhricht aus Schilf, Rohrkolben und angrenzende Vegetation an Seen, Lagunen und Küsten. Solche Feuchtgebiete mit ausgedehnten Schilfkomplexen sind von größter Wichtigkeit, ebenso umgeknicktes Altschilf, wo die Nester gebaut werden.

Die Bartmeise sucht ihre Nahrung im Schilf. Im Frühjahr besteht ihr Speiseplan zu 100% aus tierischer Nahrung wie Insekten und deren Larven, Spinnen und kleine Schnecken. Diese erbeuten sie im Schlamm, auf der Wasser- oder Bodenoberfläche und zwischen Blättern.

Man kann den tagaktiven Singvogel eigentlich als Tänzer im Schilf bezeichnen.

Bartmeise 7 Taenzer Schilf

Auf ihrer Nahrungssuche laufen und hüpfen Bartmeisen, überklettern am Boden liegende Hindernisse und scharren, um Insekten aufzuscheuchen. Geschickt schlüpfen sie zwischen Halmen hindurch, oft mit leicht gestelztem Schwanz.

Bartmeise 8 Samen Rohrkolben

Im Winter stellen Bartmeisen auf vegetarische Kost um. Sie fressen Samen von Rohrkolben und Schilf, dabei suchen sie die oberen Zonen der Vegetation auf. Auch hier bewegen sie sich äußerst geschickt. Vertikales Springen und Klettern mit grätschender Beinstellung zwischen den Schilfhalmen ist angesagt, um an die begehrte Nahrung zu kommen. Oft hangeln sie kopfüber und -unter an Schilfwedeln, wie wir das von Blaumeisen kennen. Mit Zunge und Unterschnabel quetschen die Bartmeisen die einzelnen Samen aus den Hüllen. Um die Samen gut verdauen zu können, nehmen die Vögel kleine Magensteinchen auf. Diese Steinchen helfen ihnen, die Samen im Magen zu zerreiben.

Bartmeise 9

Bartmeisen pflegen eine sehr soziale Lebensweise und sind – wie eingangs erwähnt – gerne in Trupps unterwegs. Bereits im Herbst kommt es zu Paarbildungen, oft entstehen dann Dauerehen, aber ewige Partnertreue ist nicht garantiert.


Bartmeise TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: archive Bartmeise (3.00 MB) .

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder größer und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4. - 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.6

 

 

Gartenbeobachtung Titelbild junger Distelfink auf Sonnenblume
junger Distelfink auf verblühter Sonnenblume

Unsere Autorin des Vogel des Monats, Edith Herzog, ist unfallbedingt ans Haus gebunden und berichtet diesmal über die vielen Besucher in ihrem naturnah gestalteten Garten:

Wer einen eigenen Garten besitzt und ihn naturnah gestaltet, kommt in den Genuss von vielen schönen Tierbeobachtungen. Die Bepflanzung mit einheimischen Sträuchern und Stauden, eine Wasserstelle zum Trinken und Baden, gute Versteck- und Nistmöglichkeiten in Hecken und Nischen sind natürlich Voraussetzung. Eine Blumenwiese anstelle eines eintönigen Rasens ist Lebensraum für Käfer, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten.

Gartenbeobachtung naturnah
naturnaher Garten im Frühling, Sommer und Herbst

Die meisten Vögel ziehen ihre Jungen mit Insekten auf, die sie an einheimischen Pflanzen finden. Und gerade jetzt – im Herbst – bilden die Samen von Gräsern und Blütenpflanzen wie Wegwarte, Königskerze, Nachtkerze, Wilde Karde, Disteln, Flockenblumen etc. sowie die Beeren von Wildsträuchern eine wichtige Nahrungsgrundlage für Zugvögel, die sich Fettreserven für den kräftezehrenden Flug in den Süden resp. das Überstehen der kalten Winterzeit anfressen müssen.

Gartenbeobachtung 3 Haussperling im Winterjasmin
Haussperling im Winterjasmin

An unserem Futtersilo (Feeder), gefüllt mit Sonnenblumenkernen, Erdnussbruch, zerkleinerten Hasel- und Baumnüssen, zeigen sich am Morgen zuerst die Meisen und danach eine „Horde“ Sperlinge, die uns seit Jahren treu sind. Ihr bevorzugter Platz in dieser Jahreszeit ist der Winterjasmin, in den sie bei Gefahr gut abtauchen können. Die Futterstelle lässt sich gut vom Wohnzimmer durch das geschlossene Fenster beobachten, die Vögel sind so völlig ungestört. Man sieht sie dabei aus nächster Nähe, das ist für Groß und Klein ein echtes Erlebnis.

Gartenbeobachtung 4 Sumpfmeise im herbstlichen Garten
Sumpfmeise

Fast jeden Tag erscheint nebst Kohl- und Blaumeise die Sumpfmeise, sie fliegt das Futtersilo am liebsten dann an, wenn sich nicht zu viele andere Vögel dort aufhalten. Sie ergattert sich einen fettreichen Samen mit dem Schnabel und lässt sich damit auf dem Rosenbogen oder auf einem Zweig in der angrenzenden Hecke nieder. Ganz nach Meisenart hält sie den Samen mit den Krallen fest und bearbeitet ihn mit Schnabelhieben. Sie legt allerdings auch Vorräte an und versteckt ihre Beute beispielsweise in Spalten.

Gartenbeobachtung 5 Girlitz sucht seine Nahrung am Boden
Girlitz

Es gibt Vögel, die die Futterstelle nicht direkt anfliegen, sondern unterhalb am Boden darauf warten, bis Samen herabfallen. Zu dieser Kategorie gehört der Girlitz, unser kleinster Finkenvogel. Er kommt selten allein, bei uns sind es meistens zwei bis vier Vögel oder mehr, die eifrig am Boden nach Nahrung picken. Es sind besonders hübsche Vögel, deren gelber Bürzel (= Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel) bei der Nahrungssuche oder beim Wegfliegen gelb aufblitzt.

Fischadler 00 Titelbild

Der Fischadler wurde in der Schweiz vor über 100 Jahren ausgerottet, sprich bis auf das letzte Individuum abgeschossen. Ein unrühmliches Kapitel, das leider auch andere Vögel und Tierarten betraf. Abschüsse wurden damals sogar mit Prämien belohnt. Im Jahr 1926 wurde der Fischadler unter Schutz gestellt, trotzdem konnte er sich bis heute nicht aus eigener Kraft wiederansiedeln.

Fischadler 01 Flug

In Deutschland brüteten 2016 etwa 550 Fischadlerpaare. Neue Technologien wie die Satellitentelemetrie ermöglichen neue Einblicke in das Zugverhalten und Informationen über Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete von markierten Vögeln. In Deutschland brüten die meisten Fischadler in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Mitteleuropäische Fischadler sind Langstreckenzieher und überwintern im südlichen Afrika. Der Frühjahreszug in die Brutgebiete beginnt im März und kann bis Mai dauern. Der Herbstzug erfolgt in den Monaten September und Oktober. Der Fischadler ist ein Kosmopolit und mit Ausnahme Südamerikas und der Antarktis weltweit verbreitet. Man trifft ihn in Süßwasser- und Salzwassergebieten.

Junge Fischadler sind erst mit drei Jahren geschlechtsreif. Sie können bis 30 Jahre alt werden, dies ist aber selten der Fall, da auf den Zugwegen viele Gefahren lauern, vor allem Abschüsse.

Fischadler 02 Fluegel angewinkelt

Der Fischadler gehört zwar zu den kleineren Adlern, erreicht aber eine Spannweite bis zu knapp 170 cm, was in etwa dem Rotmilan entspricht.
Seine Flügel sind im Flug meist deutlich angewinkelt, ähnlich wie bei einer Großmöwe, mit der er aus großer Distanz verwechselt werden kann. Die Unterseite ist hell mit braunem Brustband, der Kopf mit hellem Scheitel und dunkler Maske.

Fischadler brüten nicht nur in Baumnestern, ihren Horst bauen sie auch auf Strommasten. Das Weibchen legt zwei bis drei Eier, die während rund 37 Tagen bebrütet werden. Die geschlüpften Küken verbringen ungefähr 55 Tage im Nest. Die Männchen versorgen die jungen Fischadler noch längere Zeit nach dem Ausfliegen mit Nahrung. Hat man das Glück, einem Fischadler bei der Nahrungsbeschaffung zuzusehen, offenbaren sich seine speziellen Fähigkeiten. Der Vogel beobachtet oft von einem Ausguck – das kann ein Baum, ein dürrer Ast oder ein Mast sein – die Wasseroberfläche.

Fischadler 03 Ausguck

Dann hebt er ab, rüttelt über dem Wasser (d.h. er verharrt mit den Flügel schlagend an der gleichen Stelle in der Luft) und fixiert die potenzielle Beute mit seinen scharfen Augen, stürzt plötzlich hinab und taucht ins Wasser ein.

Fischadler 04 taucht ins Wasser ein

Kurz vor dem Eintauchen streckt er seine gespreizten, langen Füße vor. Ist sein Beutezug von Erfolg gekrönt, taucht er mit einem Fisch in den Fängen mit kraftvollen Flügelschlägen aus dem Wasser auf. Ein wundervolles Spektakel, gehüllt in eine beachtliche Wasserfontäne!

Fischadler 05 taucht aus dem Wasser

Der Fischadler (und übrigens auch der Waldkauz) hat eine Wendezehe, das heißt, er kann eine der äußeren Zehen je nach Bedarf nach vorne oder nach hinten richten. Dem Vogel erleichtert dies das Festhalten der schlüpfrigen Beute, die er auch nicht quer, sondern längs zum Körper davonträgt.

 Fischadler 06 Wendezehe

Ihre Beute verspeisen Fischadler gerne auf Astspitzen oder Stümpfen abgestorbener kahler Bäume. Ist ein Fisch vertilgt, widmet sich der Fischjäger dem Putzen. Der Schnabel wird gereinigt, indem er ihn an einem Ast reibt, danach befreit er seine Fänge mit dem Schnabel von Fischresten. Oft nimmt er sich dann auch noch die Zeit, das Gefieder ausgiebig zu pflegen.

 

Kolbenente T

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: archive Fischadler (2.97 MB) archive . (4.95 MB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
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Philippinen Projekt T Philippinen 7 1

Sie erinnern sich bestimmt: Unser Perlen-Mitglied Bettina ist vor längerer Zeit mit ihrer ganzen Familie, ihrem Mann Chris und ihren zwei Töchtern Lael und Noa sowie einem Hund aus der Schweiz auf die Philippinen gezogen, um sich dort mit den Ureinwohnern - dem Stamm der Iraya - für ein grossartiges Schulprojekt zu engagieren.

Die Lebensbedingungen der Iraya sind in den meisten Dörfern bedenklich. Krankheiten, Mangelernährung, Ausnutzung, illegale Abholzung und Überfischung bedrohen das Leben und die Lebensgrundlage dieser Menschen. Bei diesem Projekt geht es darum, den Menschen Ausbildung zu bieten und die Möglichkeit, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Aus den Newslettern, die die Familie regelmässig an Freunde und Bekannte schickte, habe ich Hefte zum Leseverstehen erstellt, mit denen die Schülerinnen und Schüler bei uns nicht nur einen Einblick in fremde Kulturen erhalten, sondern auch Texte lesen und selbständig bearbeiten. Zu jedem Text gibt es Zusatzinformationen und differenzierte Verständnisfragen.

 Philippinen 7 2 Philippinen 7 2

Nun geht der Aufenthalt der Familie zu Ende. Ganz überraschend teilen Bettina und Chris in ihrem Newsletter mit, dass sie zwei Jahre früher als ursprünglich geplant in die Schweiz zurückkehren. Bestimmt fällt ihnen der Abschied besonders schwer, doch manchmal geschehen unvorhergesehene Dinge, auf die man einfach reagieren muss.

Damit endet auch unsere Serie über die spannenden Erlebnisse der Familie. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Bettina, Chris, Lael und Noa für die spannenden Einblicke in ihre Abenteuer und wünschen ihnen einen guten Neustart in der Schweiz.

Download aller 7 Folgen: archive Leseverstehen Philippinen 1 bis 7 (15.33 MB)

Philippinen 7 7

 

Kolbenente 00 Titelbild

Mit dem fuchsroten Kopf und dem roten Schnabel im Prachtkleid ist die männliche Kolbenente unverkennbar. Interessant ist die Herkunft des Namens: Kolben bedeutet ursprünglich Keule bzw. klumpenförmiger Gegenstand.

Kolbenente 01 Maennchen

Im Vergleich zu anderen Enten fällt der Erpel (Männchen) auf durch sein Kopfgefieder, das ihm den „klumpenförmigen“ Kopf verleiht. Ein weiteres Merkmal ist sein leuchtend roter Schnabel. Hals, Brust und Unterseite sind schwarz, die Flanken weiss, die Iris rot. Im Schlichtkleid sieht das Männchen dem Weibchen sehr ähnlich, jedoch ist es gut am roten Schnabel und der roten Iris zu erkennen.

Kolbenente 02 Weibchen

Das Weibchen ist bescheidener gefärbt, sein Gefieder ist braunbeige, Wangen Kehle und Hals hellgrau, auffallend ist der dunkle Scheitel.

Haenfling 01 Titelbild

Mitte Mai in einem Rebberg. Ein sperlingsgrosser Vogel setzt sich auf einen Rebpfosten. Auffällig sind seine rote Stirn und die blutrote Farbe der Brust, die sich vom grauen Kopf und dem braunen Rückengefieder abheben und von dem sich sein Name „Bluthänfling“ ableitet. Oft wird er aber auch nur als Hänfling bezeichnet. Dieses prachtvolle Kleid haben die Bluthänfling-Männchen jedoch nur zur Brutzeit. Im Winter sind sie unscheinbar braun gefärbt und ähneln damit den Weibchen (s. Bild) mit gesprenkelter Unterseite und braungrauem Kopf.

Haenfling 06 Weibchen

Nun setzt unser Männchen zu seinem abwechslungsreichen Gesang aus Trillern unterschiedlicher Tonhöhe, Pfiffen und abfallenden Tönen an. https://www.xeno-canto.org/570207. Bluthänflinge sind sogenannte Wartensänger. Sie sitzen auf einer möglichst hohen Sitzwarte und sträuben dabei ihre Brustfedern, damit ihre rote Farbe weitherum sichtbar ist. Mit ihrer „Performance“ locken sie Weibchen an und zeigen sich ihnen optisch wie akustisch von der besten Seite. Sie machen aber damit auch anderen Männchen klar, wer hier „der Boss“ ist. Wenn sich diese davon nicht beeindrucken lassen, kann es zu Kämpfen kommen, bei denen die Kontrahenten gegeneinander gerichtet hoch in die Luft steigen. Erst wenn eines der Männchen das Weite sucht, ist der Revieranspruch geklärt.

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Die Lehrmittel Perlen sind eine Plattform für hochwertige Lehrmittel, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern können. Die persönliche Mitgliedschaft bei den Perlen bietet jedoch einiges mehr als vergleichbare Portale, unter anderem die Perlen-Community. Die meisten Perlen-Lehrmittel eignen sich besonders gut für schulische Heilpädagoginnen und/oder Lehrpersonen an Förderklassen, da sie sehr durchdacht den Lernprozess in kleinen Schritten begleiten und viel Übungsmaterial enthalten.  

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  • 30 Weihnachtswörter des Tages

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 29, 2021 | 02:00 am

    30 Weihnachtswörter des Tages

     

    Eine schöne Tradition im Weihnachtsmonat Dezember: Wählen Sie hier täglich ein A4-Wandplakat mit dem Weihnachtswort des Tages. Sie können es je nach Gelegenheit mit Ihren Schülerinnen und Schülern ausführlich besprechen oder nur kurz streifen.

    Jedes Plakat besteht aus dem Wort, einer Definition, einem Beispielsatz und einem Bild. Zu einigen Wörtern gibt es Synonyme, unterschiedliche Bedeutungen oder auch verwandte Begriffe.

    Zum Download: Weihnachtswort des Tages

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  • Als der Nikolaus kam

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 28, 2021 | 02:18 am

    Als der Nikolaus kam


    Das nächste Wintermärchen liegt zum Lesen und zum Bearbeiten bereit. Inhalt ist die bekannteste englische Weihnachtsgeschichte, die vom berühmten Weihnachtsgedicht „The Night before Christmas" stammt. Das Gedicht erschien zum ersten Mal am Vorweihnachtsabend des Jahres 1823 in einer Zeitung im Bundesstaat New York. Nicht nur in Amerika eroberte Sankt Nikolaus die Herzen der Kinder, sondern auch bei uns haben die darin festgeschriebenen Vorstellungen von Weihnachten Fuß gefasst und unser traditionelles Christkind verdrängt.
    Wie schon beim letzten Wintermärchen habe ich auch diesmal ein Rezept ohne Backen kreiert, das im Klassenzimmer zubereitet werden kann. Die süßen Ergebnisse sind bei mir bereits der Weihnachtsmaus zum Opfer gefallen.

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  • Knacknuss 563

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 27, 2021 | 08:35 am

    Knacknuss 563


    Die Lösung - senden Sie bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

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  • Missverständnisse und Ungerechtigkeiten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 26, 2021 | 02:24 am

    Missverständnisse und Ungerechtigkeiten

    Da wir uns selber in erster Linie im Licht unserer Absichten sehen, die für andere unsichtbar sind, während wir die andern im Licht ihrer Taten sehen, die für uns alle sichtbar sind, ergibt sich eine Situation, in der Missverständnisse und Ungerechtigkeiten an der Tagesordnung sind.

    J. G. Bennett, 1897-1974

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  • Vogel des Monats: Gimpel

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 25, 2021 | 02:25 am

    Vogel des Monats: Gimpel

    Weltweit gibt es rund 150 Finkenarten, in der Schweiz brüten 12 Finkenarten, der Gimpel ist eine davon. Die englische Bezeichnung für den Gimpel ist „bullfinch“ – bulliger Fink. In der Tat hat der Gimpel einen kompakten und kräftigen Körperbau und einen kurzen Hals, den sogenannten „Stiernacken“. Ein weiteres Merkmal unserer einheimischen Finken sind der kräftige, in der Regel kegelförmig zugespitzte Schnabel und der meist eingekerbte Schwanz. Der Schnabel des Gimpels ist kurz und kräftig mit scharfen Schneidekanten, ein ideales Instrument, um Knospen abzuzwicken.

    Das Männchen (Bild links) hat eine schwarze Kopfplatte, eine rote Brust und einen grauen Rücken. Sein Schwanz ist schwarz, ein besonderes Merkmal ist der weisse Bürzel – die Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel. Das Weibchen  ist farblich weniger leuchtend als das Männchen, seine Körperunterseite ist rötlichgrau (Bild rechts).

    Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht einfach zu erklären. Ein Gimpel ist jemand, der auffällig ist und aus der Reihe tanzt. Wahrscheinlich hat dies mit der auffällig roten Färbung des Männchens zu tun. Etwas logischer ist der „Zweitname“ Dompfaff. Dieser Name bezieht sich auf die roten Talare (Umhänge) früherer Domherren. Die etwas abfällige Bezeichnung „Pfaff“ ist wahrscheinlich eine Anspielung auf die korpulente Gestalt, sowohl vieler früherer Domherren wie des Vogels. Am einfachsten erklärt sich der wissenschaftliche Name: Pyrrhula leitet sich aus dem griechischen Wort für „feuerrrot“ ab.

    Gimpel sind meist nicht leicht zu entdecken. Die Vögel halten sich bevorzugt in dichten Sträuchern und Büschen auf. Sie leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern. Hier findet man sie zum Beispiel an Wald- und Wegrändern und auf Lichtungen. Auch die Nähe zum Menschen scheuen Gimpel nicht. Daher trifft man sie auch in Parks, Gärten und manchmal auch auf Friedhöfen. Um den Vogel trotz seiner Tarnung im dichten Gebüsch zu lokalisieren, ist es hilfreich, wenn man seinen arttypischen Ruf kennt, ein wehmütig-flötendes „Djü“.

    Gimpel besiedeln Europa, Vorderasien, Ostasien einschliesslich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Man findet sie im Tiefland als auch in Bergwäldern. Sie benötigen einen hohen Nadelholzanteil, besonders beliebt sind Fichten. In der Schweiz hat der Bestand in tieferen Lagen (unterhalb 1000 m) abgenommen, man begegnet ihnen deshalb häufiger in den Bergen.

    Nahrung

    Der Gimpel ist ein Samen- und Körnerfresser. Zudem liebt er Beeren und Früchte, aus denen er die Samen herausschält. Auch feine Kräutersamen nehmen Gimpel gerne an. Eine Besonderheit des Gimpels ist, dass er auch Knospen von Bäumen frisst: Blatt- und Blütenknospen. Dies beobachtet man vor allem im Frühjahr, wenn die Knospen kurz davor sind aufzugehen. Dann sieht man ihn in Obststreuwiesen zum Beispiel an Birnbäumen. Auch Weidenkätzchen stehen dann auf seinem Speisezettel. Trotz seiner Grösse kann sich der Gimpel bei der Nahrungssuche auf Bäumen gewandt bewegen und kopfüber hängen oder sich zur Seite neigen.

    Wenn im Frühjahr der Löwenzahn verblüht ist, macht sich der Gimpel gerne über seine Samen her. Die Stängel des Löwenzahns sind oft sehr lang, deshalb kommt eine besondere Technik zum Einsatz: Der Gimpel springt auf den Samenkörper, der Stängel knickt ein und der Vogel kann die Samen fressen. Eine andere Methode ist ein Biss in den Stängel, der dann ebenfalls knickt, so kommt er leicht an die Samen heran.

    Brutgeschäft

    Ihr Nest bauen die Vögel vorzugsweise im Wald gut versteckt nahe am Stamm von Jungfichten. Dabei profitieren sie von Fichten-Aufforstungen. Das Gimpelgelege umfasst meist drei bis fünf Eier, die Bebrütungszeit dauert 13 bis 15 Tage. Die Nestlinge werden von den Eltern mit Insekten, zum Beispiel Raupen, Ameisen oder Blattläusen, gefüttert. Auch kleine Gehäuseschnecken stehen auf dem Speiseplan. Nach rund 16 bis 18 Tagen fliegen die Jungvögel aus, danach werden sie aber noch mehr als zwei Wochen von den Vogeleltern betreut und geführt. Oft finden zwei Jahresbruten statt.

    In der Schweiz sind Gimpel Stand- und Strichvögel. Als Standvogel verweilt der Gimpel ganzjährig bei uns, er zieht also nicht. Im Gegensatz dazu verlassen Strichvögel vor allem im Winter ihr Brutgebiet, unternehmen aber keine Wanderungen in den Süden, sondern bleiben in denselben Breiten. Bei winterlicher Kälte wechseln sie oft den „Landstrich“. Dann erscheinen sie manchmal sogar paarweise oder in kleineren Trupps in Gärten und am Futterbrett.

     

    Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Gimpel oder in der Lehrmittel Boutique, wo das Heft auch für Nichtmitglieder kostenlos zur Verfügung steht.

    Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

    Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
    Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.

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  • Schneesterne basteln

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 24, 2021 | 02:15 am

    Schneesterne basteln


     

    Heute möchte ich eine Bastelarbeit vorstellen, die ein schöner Nebeneffekt der Maßnahmen aus der Pandemie sind. In einigen Regionen oder eben Ländern wie Österreich gilt es seit Monaten,                   FFP2-Masken zu tragen. In jeder Packung finden sich Maskenhalter aus Kunststoff, die meist ungenützt in den Mülleimer wandern. Nachdem in (fast) jeder Lehrerin eine Sammlerin steckt - bei Lehrern habe ich das noch nicht beobachten können - hat sich bei mir im Laufe der Zeit ein netter Vorrat ergeben, von dem ich lange nicht wusste, wie ich ihn verwerten werde. Nun hatte ich eine Idee, wie man dieses (unnötige) Plastikbeiwerk upcyclen kann.

    Hier eine Kurzanleitung: Man nehme 3 Stück Maskenhalter, bearbeite sie kreativ mit der Schere und klebe sie anschließend mittels Heißklebepistole zusammen. Andere herkömmliche Kleber halten leider nicht. Und fertig sind die Schneesterne, die eine schöne Dekoration abgeben.
    Geeignet ist diese Arbeit ab Klassenstufe 3, da es doch etwas Routine im Umgang mit einer (gut schneidenden) Schere braucht, um die Halterungen zu gestalten.

     

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  • Vergnügliches Englischlernen mit animierten Geschichten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 23, 2021 | 02:03 am

    Vergnügliches Englischlernen mit animierten Geschichten

    BBC Learning English ist eine der meistverwendeten Plattformen zur Erlernung der englischen Sprache.

    Mit animierten Kurzgeschichten aus dem Alltag unterstützt BBC Learning English unsere Schülerinnen beim Englisch-Hören und -Verstehen. Sehr hilfreich sind die Untertitel sowie eine Abschrift des Textes, die als PDF heruntergeladen werden kann. Zu einigen Geschichten gibt es zusätzliche Aufgaben, mit denen die Schüler zum Sprechen animiert werden.

    Stories for Children

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