44 Knacknüsse Band 544Knacknüsse144Knacknüsse2

Seit mehr als 12 Jahren erscheint hier wöchentlich jeden Samstag - früher in der Lehrmittel Boutique, heute bei den Lehrmittel Perlen - eine Knacknuss als Wettbewerb, wo mit 100 Nüssen ein Gutschein für eine Jahresmitgliedschaft bei den Lehrmittelperlen errätselt werden konnte. Dabei wurden von den weit über 550 Rätseln bisher alle ausnahmslos gelöst. Die Rätsel, Denksportaufgaben, eben "Knacknüsse", sind unterschiedlich "knackig", die einen herausfordernd, andere verstehen sich als Scherzfragen; einige sprechen die mathematischen, andere die sprachlichen Fähigkeiten der Raterinnen und Rater an, aber jede einzelne macht Spaß und es hat für alle etwas dabei. In den Knacknussbänden 1 - 4 sind jeweils 99 dieser Knacknüsse herunterzuladen.

archive Heft 1 (6.63 MB) gibt es auch kostenlos hier in der Lehrmittel Boutique.

Nun wird der Band 5 der Knacknüsse veröffentlicht. Auch für diesen Band der Knacknüsse gilt: Drucken Sie die Knacknüsse aus, laminieren Sie die Karteikarten und stellen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern täglich oder wöchentlich eine Aufgabe. Oder legen Sie die Rätsel zu den Freiarbeitsmaterialien, nutzen Sie sie bei verschiedenen schulischen und außerschulischen Aktivitäten wie Klassenlager, Schulreise, Geburtstags- und Abschiedsfeiern usw. Auch bei privaten Anlässen haben sich die Knacknüsse schon bewährt und auch für Erwachsen sind nicht alle im Handumdrehen lösbar.

Mit diesem fünften Knacknussband endet zugleich auch die jahrelang gewohnte Knacknuss am Samstag. Zu Beginn dieser netten, wöchentlichen Rätselrunden haben sich wirklich viele Interessierte dieser Herausforderung gestellt und es war immer sehr spannend, wer unter einem gewissen Zeitdruck zuerst die richtige Antwort gepostet hat. Teilweise waren es nur wenige Sekunden, die über Sieg und Niederlage entschieden haben. Mittlerweile ist aber leider eine gewisse allgemeine Rätselmüdigkeit eingetreten, denn nur eine Handvoll Nussknacker*innen haben sich hier im letzten Jahr aktiv eingebracht. Diesen wenigen Aktiven danke ich ganz besonders für die Teilnahme und die Treue in all den Jahren.

 

Elefantenk

Für mich gehört Elmar zu jeden Büchern, die man Kindern einfach näherbringen muss. Und wer liebt ihn nicht, diesen so farbenfrohen Elefanten, der seine Herde nicht nur mit lustigen Späßen an der Nase herumführt, sondern auch mit kreativen Lösungen so manches Problem löst. Dass er insgeheim gerne so aussehen würde, wie alle anderen Elefanten - nämlich elefantenfarben - und dabei seine Einzigartigkeit aufgeben möchte, gibt Anlass, auch über dieses Thema mit den Kindern zu sprechen. Ich habe die Woche vor dem Faschingsfest dazu genützt, Elmar in der Klasse lebendig werden zu lassen und die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Wir haben ein dickes Elmar-Buch ausgelesen, einen Elefant mit Luftrüssel gebastelt - ein wahrer Renner - und natürlich auch den Elmar-Tag bildnerisch gestaltet. Meine selbstgezeichneten Elmar-Vorlagen - Elmar einmal karriert und einmal blanko - sowie die Vorlage für den gebastelten Elefanten, können auf der Seite der Lehrmittelperlen heruntergeladen werden. Den Elefanten mit dem Luftrüssel hab ich vor mehr als 10 Jahren bei einer Kollegin gesehen - leider weiß ich nicht, woher sie die Vorlage hatte. So habe ich ganz einfach meine eigenen gezeichnet.

 

Natur Jahres 2022 T Natur Jahres 2022 2 Natur Jahres 2022 1

Dieses einfache und vergnügliche Würfelspiel für die ganze Familie (oder Schulklasse) und die neuen Sammelkarten sind lehrreiche und motivierende Zusatzmaterialien, die Sie das ganze Jahr hindurch einsetzen können.

Das Spiel macht Spaß und gleichzeitig lernen die Mitspielenden Pflanzen und Tiere kennen und werden vielleicht motiviert, mehr über den Vogel des Jahres, den Baum des Jahres oder das Insekt des Jahres zu erforschen.

Die Spielanleitung und die Vorlagen finden Sie hier:  pdf Natur des Jahres 2022 (1.62 MB) .

 

Sterntaucher 01 Titelbild

Der Sterntaucher passt als Vogel des Monats Dezember gut zur Weihnachtszeit. Sterne haben einen festen Platz in der Weihnachtsgeschichte, der bekannteste ist der Stern von Bethlehem. Doch woher kommt denn der Name Sterntaucher? Taucht er etwa in den Seen des Nordens nach versunkenen Sternen? Oder taucht er nur nachts, wenn die Sterne hell genug am Himmel funkeln? Nein, der Name hat mit seinem Aussehen zu tun – und es gibt zwei verschiedene Erklärungen dafür:

Auf der Oberseite des Schlichtkleids – dem Federkleid, das er im Winter trägt – hat der Sterntaucher feine weisse Strichel. Das sieht aus, als ob er mit lauter kleinen Sternen übersät wäre.

 Sterntaucher 02 Rueckenzeichnung

Die zweite Erklärung bezieht sich auf sein Prachtkleid, also das Federkleid, das er im Sommer resp. zur Brutzeit trägt. Hier hat er auf der Vorderseite des Halses einen auffälligen roten, dreieckförmigen Fleck. Solche Halszeichnungen bezeichnet man bei Vögeln oft als „Stern“, auch wenn sie überhaupt nicht sternförmig sind. Sein wissenschaftlicher Name leitet sich ebenfalls daraus ab: Gavia stellata bedeutet im lateinischen „der Taucher mit dem Stern“.

Sterntaucher 03 Halszeichnung

Gimpel 00 Titelbild

 

Weltweit gibt es rund 150 Finkenarten, in der Schweiz brüten 12 Finkenarten, der Gimpel ist eine davon. Die englische Bezeichnung für den Gimpel ist „bullfinch“ – bulliger Fink. In der Tat hat der Gimpel einen kompakten und kräftigen Körperbau und einen kurzen Hals, den sogenannten „Stiernacken“. Ein weiteres Merkmal unserer einheimischen Finken sind der kräftige, in der Regel kegelförmig zugespitzte Schnabel und der meist eingekerbte Schwanz. Der Schnabel des Gimpels ist kurz und kräftig mit scharfen Schneidekanten, ein ideales Instrument, um Knospen abzuzwicken.

Das Männchen (Bild links) hat eine schwarze Kopfplatte, eine rote Brust und einen grauen Rücken. Sein Schwanz ist schwarz, ein besonderes Merkmal ist der weisse Bürzel – die Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel. Das Weibchen  ist farblich weniger leuchtend als das Männchen, seine Körperunterseite ist rötlichgrau (Bild rechts).

Gimpel 01 Männchen Gimpel 02 Weibchen

Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht einfach zu erklären. Ein Gimpel ist jemand, der auffällig ist und aus der Reihe tanzt. Wahrscheinlich hat dies mit der auffällig roten Färbung des Männchens zu tun. Etwas logischer ist der „Zweitname“ Dompfaff. Dieser Name bezieht sich auf die roten Talare (Umhänge) früherer Domherren. Die etwas abfällige Bezeichnung „Pfaff“ ist wahrscheinlich eine Anspielung auf die korpulente Gestalt, sowohl vieler früherer Domherren wie des Vogels. Am einfachsten erklärt sich der wissenschaftliche Name: Pyrrhula leitet sich aus dem griechischen Wort für „feuerrrot“ ab.

Gimpel sind meist nicht leicht zu entdecken. Die Vögel halten sich bevorzugt in dichten Sträuchern und Büschen auf. Sie leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern. Hier findet man sie zum Beispiel an Wald- und Wegrändern und auf Lichtungen. Auch die Nähe zum Menschen scheuen Gimpel nicht. Daher trifft man sie auch in Parks, Gärten und manchmal auch auf Friedhöfen. Um den Vogel trotz seiner Tarnung im dichten Gebüsch zu lokalisieren, ist es hilfreich, wenn man seinen arttypischen Ruf kennt, ein wehmütig-flötendes „Djü“.

Gimpel 08

Gimpel besiedeln Europa, Vorderasien, Ostasien einschliesslich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Man findet sie im Tiefland als auch in Bergwäldern. Sie benötigen einen hohen Nadelholzanteil, besonders beliebt sind Fichten. In der Schweiz hat der Bestand in tieferen Lagen (unterhalb 1000 m) abgenommen, man begegnet ihnen deshalb häufiger in den Bergen.

Nahrung

Der Gimpel ist ein Samen- und Körnerfresser. Zudem liebt er Beeren und Früchte, aus denen er die Samen herausschält. Auch feine Kräutersamen nehmen Gimpel gerne an. Eine Besonderheit des Gimpels ist, dass er auch Knospen von Bäumen frisst: Blatt- und Blütenknospen. Dies beobachtet man vor allem im Frühjahr, wenn die Knospen kurz davor sind aufzugehen. Dann sieht man ihn in Obststreuwiesen zum Beispiel an Birnbäumen. Auch Weidenkätzchen stehen dann auf seinem Speisezettel. Trotz seiner Grösse kann sich der Gimpel bei der Nahrungssuche auf Bäumen gewandt bewegen und kopfüber hängen oder sich zur Seite neigen.

Gimpel 03 sammelt Ahornsamen

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn verblüht ist, macht sich der Gimpel gerne über seine Samen her. Die Stängel des Löwenzahns sind oft sehr lang, deshalb kommt eine besondere Technik zum Einsatz: Der Gimpel springt auf den Samenkörper, der Stängel knickt ein und der Vogel kann die Samen fressen. Eine andere Methode ist ein Biss in den Stängel, der dann ebenfalls knickt, so kommt er leicht an die Samen heran.

Gimpel 04 verbluehter Loewenzahn

Brutgeschäft

Ihr Nest bauen die Vögel vorzugsweise im Wald gut versteckt nahe am Stamm von Jungfichten. Dabei profitieren sie von Fichten-Aufforstungen. Das Gimpelgelege umfasst meist drei bis fünf Eier, die Bebrütungszeit dauert 13 bis 15 Tage. Die Nestlinge werden von den Eltern mit Insekten, zum Beispiel Raupen, Ameisen oder Blattläusen, gefüttert. Auch kleine Gehäuseschnecken stehen auf dem Speiseplan. Nach rund 16 bis 18 Tagen fliegen die Jungvögel aus, danach werden sie aber noch mehr als zwei Wochen von den Vogeleltern betreut und geführt. Oft finden zwei Jahresbruten statt.

In der Schweiz sind Gimpel Stand- und Strichvögel. Als Standvogel verweilt der Gimpel ganzjährig bei uns, er zieht also nicht. Im Gegensatz dazu verlassen Strichvögel vor allem im Winter ihr Brutgebiet, unternehmen aber keine Wanderungen in den Süden, sondern bleiben in denselben Breiten. Bei winterlicher Kälte wechseln sie oft den „Landstrich“. Dann erscheinen sie manchmal sogar paarweise oder in kleineren Trupps in Gärten und am Futterbrett.

Gimpel 05 Futterplatz

 

Gimpel TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  archive Gimpel. (862 KB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.

 

 

 

Vogelzug Herbst 01 Titelbild Ringeltaubenschwarm

Zugvögel legen jedes Jahr sowohl im Herbst wie im Frühling grosse Distanzen zurück, um von ihren Brutgebieten in die Überwinterungsgebiete zu gelangen resp. umgekehrt. Aus aktuellem Grund wird hier hauptsächlich der Herbstzug behandelt.

Der Vogelzug hat die Menschen schon immer fasziniert und in Staunen versetzt. In früherer Zeit hatte man jedoch keine Ahnung, wohin die Vögel im Winter „verschwinden“. Noch im 18. Jahrhundert glaubte man, dass Vögel auf dem Grund von Gewässern überwintern und dass Schwalben im Sumpf „untertauchen“. Vom Kuckuck mit seinem sperberähnlichen Kleid glaubte man, dass er sich im Herbst ganz einfach in einen Sperber verwandelt. Ein weiterer Volksglaube war, dass Vögel den Winter auf dem Mond verbringen, da man durch das Fernrohr bei Nacht ziehende Vögel vor dem Vollmond sehen konnte.

Erst in den letzten 150 Jahren wurde der Vogelzug wissenschaftlich untersucht, um das Phänomen erklären und verstehen zu können. Zuerst mit Hilfe der Beringung, später mittels Besenderung von Vögeln, konnten immer genauere Erkenntnisse über die Zugwege und die Überwinterungsgebiete der verschiedenen Vogelarten gewonnen werden. Auch die Radarüberwachung hilft dabei mit und man nutzt sie auch, um Kollisionen von grossen Vogelschwärmen mit Flugzeugen zu vermeiden. Doch auch ohne den wissenschaftlichen Hintergrund ist die Beobachtung von Zugvögeln, beispielsweise von grossen Taubenschwärmen (Bild links), Kranichzügen (Bild rechts) oder speziellen Greifvögeln ein faszinierendes Erlebnis.

 Vogelzug Herbst 02 Ringeltauben Vogelzug Herbst 03 Kraniche

Während des Frühlingszugs ziehen die Vögel von den Überwinterungsgebieten, die beispielsweise in Afrika oder Südeuropa liegen, zurück in ihre weiter nördlich gelegenen Brutgebiete, also in ihre eigentliche Heimat. Er wird daher auch als „Heimzug“ bezeichnet. Die Zugrichtung ist vorwiegend von Süden nach Norden.
Während des Herbstzugs ziehen die Vögel wieder weg von ihren Brutgebieten in den Süden, daher bezeichnet man dies auch als „Wegzug“. Die Zugrichtung ist dann meistens von Norden nach Süden, es gibt aber auch Ausnahmen: So fliegen beispielsweise Mönchsgrasmücken, die in Westeuropa brüten, im Herbst Richtung Nordwesten und überwintern auf den Britischen Inseln, wo in der Regel mildere Winter herrschen. In den meisten Fällen wählen die Vögel während des Frühlings- und Herbstzugs die gleiche Zugroute.

Zugverhalten

Nicht alle Vogelarten sind Zugvögel. Viele bleiben das ganze Jahr in ihren Brutgebieten, diese bezeichnet man als „Standvögel“. Dann gibt es die sogenannten „Strichvögel“, die nur unregelmässig wegziehen, meist wenn der Winter besonders hart ist und sie dann keine Nahrung mehr finden. Dieses Verhalten wird oft auch als Winterflucht bezeichnet. Wenn beispielsweise im Winter durch Temperaturstürze plötzlich Seen zufrieren oder Landwirtschaftsflächen, auf denen Vögel normalerweise Würmer finden, steinhart gefrieren, weichen die betroffenen Vögel kurzzeitig nach Süden aus, wo sie wieder angenehmere Temperaturen und bessere Nahrungsverhältnisse finden. Es gibt auch die Kategorie der „Vertikalzieher“. Das sind Vogelarten, die im Sommer im Gebirge oder in höheren Lagen brüten und zum Überwintern ins Flachland ziehen. Zu diesen gehören etwa die Bergpieper (Bild links) und die Erlenzeisige (Bild rechts).

Vogelzug Herbst 04 Bergpieper  Vogelzug Herbst 05 Erlenzeisig

Bei den eigentlichen Zugvögeln unterscheidet man zwischen Kurz- und Langstreckenziehern. Von den in Mitteleuropa, also beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz brütenden Vögeln, fliegen die Kurzstreckenzieher nur bis Südeuropa oder Nordafrika, die Langstreckenzieher hingegen ziehen über die Sahara ins zentrale oder südliche Afrika.
Viele Arten wie etwa Enten, Seetaucher oder Bergfinken, die im hohen Norden brüten, verbringen den Winter bei uns in Mitteleuropa. Für sie sind wir sozusagen „der Süden“. Das gilt auch für einige Singvögel wie Amseln und Rotkehlchen: Während unsere Brutvögel in den Süden ziehen, überwintern bei uns ihre Artgenossen aus dem hohen Norden.
Warum ziehen eigentlich bestimmte Vögel im Winter in den Süden? Der Grund ist nicht, dass es ihnen zu kalt ist und sie zu sehr frieren, sondern es ist das Fehlen von Nahrung. Samenfresser und Fischjäger finden auch im Winter in der Regel genügend Nahrung, während dies bei reinen Insektenfressern nicht der Fall ist. Der Auslöser für den Zug liegt in den Genen, die Vögel erfasst die sogenannte „Zugunruhe“. Entscheidend dabei ist das abnehmende Tageslicht.

Zugzeiten

Was wir gemeinhin als Herbstzug bezeichnen, beginnt bereits im Sommer und dauert bis in die Winterzeit hinein, denn die verschiedenen Vogelarten machen sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten auf den Weg nach Süden. Zu den frühesten gehören einige Limikolenarten, auch Watvögel genannt (Bild unten: Alpenstrandläufer rasten an einem Strand an der Ostsee), die bereits Ende Juli auf dem Zug beobachtet werden können.

Vogelzug Herbst 06 Alpenstrandlaeufer

In diesem Jahr waren die Bedingungen für die Limikolen besonders gut. Da es im Juli in weiten Teilen Europas zu Überschwemmungen kam, stand das Wasser noch bis weit in den August auf den Feldern entlang von Flüssen und an Seeufern. Diese Situation nutzten die Limikolen, um in diesen temporären Feuchtgebieten längere Zwischenhalte einzulegen und ihre Fettreserven aufzufüllen. Bild: Rastende Vögel auf einem überschwemmten Feld bei Maschwanden (Kanton Zürich).

Vogelzug Herbst 07 Rastende Zugvoegel

Ab ca. Mitte August bis Ende Oktober ist die Zugzeit der Greifvögel. Jede Art hat dabei ihr ganz bestimmtes Zeitfenster, zu den ersten gehören die Wespenbussarde (Bild unten). Bei ihnen ziehen die Altvögel meist sehr früh weg, während die Jungvögel später nachfolgen.

Vogelzug Herbst 08 Wespenbussard

Dieses Muster kann man auch bei anderen Vogelarten (z.B. Störche, Neuntöter, Kuckuck) beobachten, da sich die Jungvögel noch etwas Fett anfressen müssen, um die lange Reise durchzustehen. Die meisten Singvögel wie etwa Stare, Buchfinken, Schwalben und Lerchen fliegen zwischen Mitte September bis Ende Oktober weg. Mit ihnen ziehen meist auch grosse Schwärme von Ringeltauben, die an manchen Tagen zu Tausenden unterwegs sind.

Im November, manchmal schon etwas früher, ziehen grosse Mengen von Kranichen. Sie folgen meist bestimmten Routen und sind nicht überall zu beobachten.

Vogelzug Herbst 09 Goldregenpfeifer

Als Letzte sind erst Anfang Dezember die Goldregenpfeifer – ebenfalls eine Limikolenart (Bild oben) – auf dem Zug in den Süden.

 

Vogelzug Herbst TDie ausführliche Dokumentation, die auch Informationen über Beobachtungsorte, Zugrouten sowie Höhen- und Distanzrekorde enthält, finden Sie hier:   archive Vogelzug im Herbst (1.45 MB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1  D.2.B.1

 

 

Besuchen Sie auch die LehrmittelPerlen

Die Lehrmittel Perlen sind eine Plattform für hochwertige Lehrmittel, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern können. Die persönliche Mitgliedschaft bei den Perlen bietet jedoch einiges mehr als vergleichbare Portale, unter anderem die Perlen-Community. Die meisten Perlen-Lehrmittel eignen sich besonders gut für schulische Heilpädagoginnen und/oder Lehrpersonen an Förderklassen, da sie sehr durchdacht den Lernprozess in kleinen Schritten begleiten und viel Übungsmaterial enthalten.  

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  • Klassenraumgestaltung: Piktogrammkarten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 11, 2022 | 02:19 am

    Klassenraumgestaltung: Piktogrammkarten


    Die mehr als 100 farbigen Piktogramm Karten bringen ein einheitliches System in Ihren Klassenraum. Es sind Karten für:
    Schulfächer, Aktivitäten, Sozialformen, Tagesereignisse, Ämter im Klassenraum, Regeln, Anleitungen, Material, Ablage, Posten/Stationen, „Wo-sind-wir?“, Kalenderkarten mit Monaten, Wochentagen, Zahlen und Wetterkarten.
    Schauen Sie die Karten an, bevor Sie sie ausdrucken und laminieren. Möglicherweise brauchen Sie in Ihrer Klasse nicht alle Karten. Einige gibt es in mehrfacher Ausführung, da oft unterschiedliche Bezeichnungen üblich sind, z.B. Pausenplatz und Schulhof oder Znüni, Jause und Zwischenverpflegung.
    Falls bei Ihnen andere Begriffe üblich sind oder wenn Sie z.B. die Regeln und Ziele ergänzen möchten, verwenden Sie bitte die leeren Karten oder schreiben Sie mir:
    Ich erstelle Ihnen gerne zusätzliche Karten mit einzelnen Ausdrücken, die bei Ihnen üblicher sind. Auch fehlende Karten ergänze ich, wenn Sie mir die Stichworte dazu schreiben.

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  • Schulanfang: Textrechnungen Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 10, 2022 | 02:13 am

    Schulanfang: Textrechnungen Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20


    Zu Beginn der 2. Klasse verwende ich sehr gerne dieses Heft mit Textrechnungen zur Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20. Es eignet sich gut zur Wiederholung, aber auch zur Erhebung, was die Kinder noch aus der 1. Klasse vom Stoff in Mathematik behalten haben. Wunderbarere Nebeneffekt ist, dass man auch gleich sieht, wer zusätzlich Probleme beim Lesen und im Textverständnis hat. Und auch das Schreiben von passenden Antworten gibt Aufschluss, wo das einzelne Kind steht.

    Das Heft Textrechnungen für die 1. Klasse enthält eine vielfältige Auswahl von 175 Rechnungen und ist kleinschrittig aufgebaut:
    Addition im ZR10: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern A1 - A25)
    Subtraktion im ZR10: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern B1 - B25)
    Addition ohne Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern C1 - C25)
    Subtraktion ohne Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern D1 - D25)
    Addition mit Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern E1 - E25)
    Subtraktion mit Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern F1 - F25)
    Addition und Subtraktion im ZR20: gemischte Aufgaben (Nummern G1 - G25)

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  • Den eigenen Namen schreiben können

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 9, 2022 | 02:34 am

    Den eigenen Namen schreiben können


    Es gibt immer wieder Kinder, die beim Eintritt in die Schule ihren Namen noch nicht korrekt oder manchmal sogar überhaupt nicht schreiben können. Mit dem vorliegenden Heft soll damit Abhilfe geschaffen werden, denn es ist schon etwas einfacher, wenn die Kinder von Anfang an Verschiedenes mit ihrem Namen versehen können.
    Vom Suchen der Buchstaben, die im eigenen Namen vorhanden sind, über das erste Schreiben des Namens, bis hin, um ihn in "Form" zu bringen, wird hier geübt. Dazu gibt es auch immer wieder ein besonderes Lob, wenn etwas besonders schön gelungen ist  in Form des bewährten Armbandes. Zu Hause kann es stolz hergezeigt werden.
    Die Übungsblätter werden wahlweise auf ein Mädchen- oder Bubenbild, das ebenso gestaltet werden kann, aufgeklebt. Der Fortschritt beim Schreiben des eigenen Namens wird so eindrücklich dokumentiert und es ist ein schöner Hingucker, wenn die Namen aller Kinder den Klassenraum zieren.

    Download: Namen schreiben

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  • Internationaler Weltkatzentag

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 8, 2022 | 02:25 am

    Internationaler Weltkatzentag


    Seit dem Jahr 2002 wird jährlich am 8. August den Katzen ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mit diesem Aktionstag soll der Fokus auf das Wohlergehen und die Sicherheit der Katzen - von der Hauskatze bis zu den Großkatzen - gelegt werden. Die Organisation "International Fund for Animal Welfare" (IFAW) möchte damit an eine artgerechte Haltung aller Katzen appellieren und dem Schutz des Tieres gedenken. Aber auch auf die Situation der Wildkatzen, die teilweise vom Aussterben bedroht sind, soll erinnert und Hilfsmaßnahmen dazu vorgestellt werden.

    Die Hauskatze ist seit mehr als 9500 Jahren im Zusammenleben mit dem Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie gilt weltweit als das beliebteste Haustier. Aus vielfachen Studen weiß man, dass die Interaktion mit Katzen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen hat und körperliche Reaktionen auf Stress reduziert werden. Katzen sind auch eine emotionale Stütze für viele Menschen, die an Depressionen, Angststörungen oder Einsamkeit leiden.

    Bei den Lehrmittelperlen gibt es zum Thema Hauskatzen und Großkatzen einiges an Material, das sich großer Beliebtheit erfreut:

    Neu im Sortiment sind die Miniperlen Katzen:

     



    Die Katze für die Unterstufe als Lesematerial - einmal mit und einmal ohne Silbenschrift.



    Das Heft "Haustiere" behandelt das Thema Katze.



    Das Thema Großkatzen ist natürlich auch vertreten.

    Bildquelle: dimhou

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  • Soziale Aktivitäten für den Schulanfang

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 7, 2022 | 02:00 am

    Soziale Aktivitäten für den Schulanfang


    Nicht nur für Erstklässler ist der Start in die Schulzeit spannend, sondern auch für ältere Schülerinnen und Schüler ist der Wechsel in eine neue Klasse, evtl. zu einer neuen Lehrperson ein ganz besonderes Ereignis. Aber auch wenn nichts von all dem zutrifft, so stellt sich oftmals am Schulbeginn heraus, dass es neue Konstellationen gibt. Diese wirken sich immer auf eine Klassengemeinschaft aus. Da sind unterschiedliche Aktivitäten und Spiele hilfreich, damit sich die Kinder einer Klasse wieder aufeinander einlassen, damit neue Schüler*innen gut integriert werden oder einfach alle miteinander am Start in ein neues Schuljahr Spaß haben können.

    Im vorliegenden Heft " Soziale Aktivitäten für dieden Schulanfang" sind 10 Kennenlern - Aktivitäten enthalten. Eine davon sei hier kurz vorgestellt:

    Mit der Aktivität "Wir sind alle verbunden" wird den Schülern vermittelt: "Obwohl wir alle verschieden sind, sind wir als Klasse miteinander verbunden."

    Wir brauchen dazu einen Wollknäuel oder eine Schnurkugel.
    Die Schüler stehen im Kreis.
    Die Lehrperson hält den Wollknäuel in der Hand und fordert die Kinder auf:
    "Halte die Hand hoch, wenn du …."
    Sie wirft den Wollknäuel einem der Schüler mit erhobener Hand zu, hält aber das Ende der Schnur noch fest in der Hand. Der Schüler gibt den Knäuel weiter an einen anderen Schüler, der auch die Hand oben hat, und hält dabei ebenfalls die Schnur fest. Der Knäuel geht weiter zu allen Schülern mit erhobener Hand und zurück zur Lehrperson.

     

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  • Das Geschenk

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 5, 2022 | 02:49 am

    Das Geschenk


    Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wundervolle Muschel schenkte.
    Sie sagte: „Ich habe noch nie eine solch schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?"
    Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt werden würde.
    „Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken."
    Darauf antwortete der Junge: „Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!"

    Verfasser unbekannt

    Bildquelle: cocoparisienne

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  • Bastelideen zum Schulbeginn

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 4, 2022 | 02:26 am

    Bastelideen zum Schulbeginn

    Weiterlesen...

 

 Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab.
Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Version. Sie sind mit D/A bezeichnet.
 
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