Elefantenk

Für mich gehört Elmar zu jeden Büchern, die man Kindern einfach näherbringen muss. Und wer liebt ihn nicht, diesen so farbenfrohen Elefanten, der seine Herde nicht nur mit lustigen Späßen an der Nase herumführt, sondern auch mit kreativen Lösungen so manches Problem löst. Dass er insgeheim gerne so aussehen würde, wie alle anderen Elefanten - nämlich elefantenfarben - und dabei seine Einzigartigkeit aufgeben möchte, gibt Anlass, auch über dieses Thema mit den Kindern zu sprechen. Ich habe die Woche vor dem Faschingsfest dazu genützt, Elmar in der Klasse lebendig werden zu lassen und die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Wir haben ein dickes Elmar-Buch ausgelesen, einen Elefant mit Luftrüssel gebastelt - ein wahrer Renner - und natürlich auch den Elmar-Tag bildnerisch gestaltet. Meine selbstgezeichneten Elmar-Vorlagen - Elmar einmal karriert und einmal blanko - sowie die Vorlage für den gebastelten Elefanten, können auf der Seite der Lehrmittelperlen heruntergeladen werden. Den Elefanten mit dem Luftrüssel hab ich vor mehr als 10 Jahren bei einer Kollegin gesehen - leider weiß ich nicht, woher sie die Vorlage hatte. So habe ich ganz einfach meine eigenen gezeichnet.

 

Natur Jahres 2022 T Natur Jahres 2022 2 Natur Jahres 2022 1

Dieses einfache und vergnügliche Würfelspiel für die ganze Familie (oder Schulklasse) und die neuen Sammelkarten sind lehrreiche und motivierende Zusatzmaterialien, die Sie das ganze Jahr hindurch einsetzen können.

Das Spiel macht Spaß und gleichzeitig lernen die Mitspielenden Pflanzen und Tiere kennen und werden vielleicht motiviert, mehr über den Vogel des Jahres, den Baum des Jahres oder das Insekt des Jahres zu erforschen.

Die Spielanleitung und die Vorlagen finden Sie hier:  pdf Natur des Jahres 2022 (1.62 MB) .

 

Sterntaucher 01 Titelbild

Der Sterntaucher passt als Vogel des Monats Dezember gut zur Weihnachtszeit. Sterne haben einen festen Platz in der Weihnachtsgeschichte, der bekannteste ist der Stern von Bethlehem. Doch woher kommt denn der Name Sterntaucher? Taucht er etwa in den Seen des Nordens nach versunkenen Sternen? Oder taucht er nur nachts, wenn die Sterne hell genug am Himmel funkeln? Nein, der Name hat mit seinem Aussehen zu tun – und es gibt zwei verschiedene Erklärungen dafür:

Auf der Oberseite des Schlichtkleids – dem Federkleid, das er im Winter trägt – hat der Sterntaucher feine weisse Strichel. Das sieht aus, als ob er mit lauter kleinen Sternen übersät wäre.

 Sterntaucher 02 Rueckenzeichnung

Die zweite Erklärung bezieht sich auf sein Prachtkleid, also das Federkleid, das er im Sommer resp. zur Brutzeit trägt. Hier hat er auf der Vorderseite des Halses einen auffälligen roten, dreieckförmigen Fleck. Solche Halszeichnungen bezeichnet man bei Vögeln oft als „Stern“, auch wenn sie überhaupt nicht sternförmig sind. Sein wissenschaftlicher Name leitet sich ebenfalls daraus ab: Gavia stellata bedeutet im lateinischen „der Taucher mit dem Stern“.

Sterntaucher 03 Halszeichnung

Gimpel 00 Titelbild

 

Weltweit gibt es rund 150 Finkenarten, in der Schweiz brüten 12 Finkenarten, der Gimpel ist eine davon. Die englische Bezeichnung für den Gimpel ist „bullfinch“ – bulliger Fink. In der Tat hat der Gimpel einen kompakten und kräftigen Körperbau und einen kurzen Hals, den sogenannten „Stiernacken“. Ein weiteres Merkmal unserer einheimischen Finken sind der kräftige, in der Regel kegelförmig zugespitzte Schnabel und der meist eingekerbte Schwanz. Der Schnabel des Gimpels ist kurz und kräftig mit scharfen Schneidekanten, ein ideales Instrument, um Knospen abzuzwicken.

Das Männchen (Bild links) hat eine schwarze Kopfplatte, eine rote Brust und einen grauen Rücken. Sein Schwanz ist schwarz, ein besonderes Merkmal ist der weisse Bürzel – die Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel. Das Weibchen  ist farblich weniger leuchtend als das Männchen, seine Körperunterseite ist rötlichgrau (Bild rechts).

Gimpel 01 Männchen Gimpel 02 Weibchen

Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht einfach zu erklären. Ein Gimpel ist jemand, der auffällig ist und aus der Reihe tanzt. Wahrscheinlich hat dies mit der auffällig roten Färbung des Männchens zu tun. Etwas logischer ist der „Zweitname“ Dompfaff. Dieser Name bezieht sich auf die roten Talare (Umhänge) früherer Domherren. Die etwas abfällige Bezeichnung „Pfaff“ ist wahrscheinlich eine Anspielung auf die korpulente Gestalt, sowohl vieler früherer Domherren wie des Vogels. Am einfachsten erklärt sich der wissenschaftliche Name: Pyrrhula leitet sich aus dem griechischen Wort für „feuerrrot“ ab.

Gimpel sind meist nicht leicht zu entdecken. Die Vögel halten sich bevorzugt in dichten Sträuchern und Büschen auf. Sie leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern. Hier findet man sie zum Beispiel an Wald- und Wegrändern und auf Lichtungen. Auch die Nähe zum Menschen scheuen Gimpel nicht. Daher trifft man sie auch in Parks, Gärten und manchmal auch auf Friedhöfen. Um den Vogel trotz seiner Tarnung im dichten Gebüsch zu lokalisieren, ist es hilfreich, wenn man seinen arttypischen Ruf kennt, ein wehmütig-flötendes „Djü“.

Gimpel 08

Gimpel besiedeln Europa, Vorderasien, Ostasien einschliesslich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Man findet sie im Tiefland als auch in Bergwäldern. Sie benötigen einen hohen Nadelholzanteil, besonders beliebt sind Fichten. In der Schweiz hat der Bestand in tieferen Lagen (unterhalb 1000 m) abgenommen, man begegnet ihnen deshalb häufiger in den Bergen.

Nahrung

Der Gimpel ist ein Samen- und Körnerfresser. Zudem liebt er Beeren und Früchte, aus denen er die Samen herausschält. Auch feine Kräutersamen nehmen Gimpel gerne an. Eine Besonderheit des Gimpels ist, dass er auch Knospen von Bäumen frisst: Blatt- und Blütenknospen. Dies beobachtet man vor allem im Frühjahr, wenn die Knospen kurz davor sind aufzugehen. Dann sieht man ihn in Obststreuwiesen zum Beispiel an Birnbäumen. Auch Weidenkätzchen stehen dann auf seinem Speisezettel. Trotz seiner Grösse kann sich der Gimpel bei der Nahrungssuche auf Bäumen gewandt bewegen und kopfüber hängen oder sich zur Seite neigen.

Gimpel 03 sammelt Ahornsamen

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn verblüht ist, macht sich der Gimpel gerne über seine Samen her. Die Stängel des Löwenzahns sind oft sehr lang, deshalb kommt eine besondere Technik zum Einsatz: Der Gimpel springt auf den Samenkörper, der Stängel knickt ein und der Vogel kann die Samen fressen. Eine andere Methode ist ein Biss in den Stängel, der dann ebenfalls knickt, so kommt er leicht an die Samen heran.

Gimpel 04 verbluehter Loewenzahn

Brutgeschäft

Ihr Nest bauen die Vögel vorzugsweise im Wald gut versteckt nahe am Stamm von Jungfichten. Dabei profitieren sie von Fichten-Aufforstungen. Das Gimpelgelege umfasst meist drei bis fünf Eier, die Bebrütungszeit dauert 13 bis 15 Tage. Die Nestlinge werden von den Eltern mit Insekten, zum Beispiel Raupen, Ameisen oder Blattläusen, gefüttert. Auch kleine Gehäuseschnecken stehen auf dem Speiseplan. Nach rund 16 bis 18 Tagen fliegen die Jungvögel aus, danach werden sie aber noch mehr als zwei Wochen von den Vogeleltern betreut und geführt. Oft finden zwei Jahresbruten statt.

In der Schweiz sind Gimpel Stand- und Strichvögel. Als Standvogel verweilt der Gimpel ganzjährig bei uns, er zieht also nicht. Im Gegensatz dazu verlassen Strichvögel vor allem im Winter ihr Brutgebiet, unternehmen aber keine Wanderungen in den Süden, sondern bleiben in denselben Breiten. Bei winterlicher Kälte wechseln sie oft den „Landstrich“. Dann erscheinen sie manchmal sogar paarweise oder in kleineren Trupps in Gärten und am Futterbrett.

Gimpel 05 Futterplatz

 

Gimpel TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  archive Gimpel. (862 KB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.

 

 

 

Vogelzug Herbst 01 Titelbild Ringeltaubenschwarm

Zugvögel legen jedes Jahr sowohl im Herbst wie im Frühling grosse Distanzen zurück, um von ihren Brutgebieten in die Überwinterungsgebiete zu gelangen resp. umgekehrt. Aus aktuellem Grund wird hier hauptsächlich der Herbstzug behandelt.

Der Vogelzug hat die Menschen schon immer fasziniert und in Staunen versetzt. In früherer Zeit hatte man jedoch keine Ahnung, wohin die Vögel im Winter „verschwinden“. Noch im 18. Jahrhundert glaubte man, dass Vögel auf dem Grund von Gewässern überwintern und dass Schwalben im Sumpf „untertauchen“. Vom Kuckuck mit seinem sperberähnlichen Kleid glaubte man, dass er sich im Herbst ganz einfach in einen Sperber verwandelt. Ein weiterer Volksglaube war, dass Vögel den Winter auf dem Mond verbringen, da man durch das Fernrohr bei Nacht ziehende Vögel vor dem Vollmond sehen konnte.

Erst in den letzten 150 Jahren wurde der Vogelzug wissenschaftlich untersucht, um das Phänomen erklären und verstehen zu können. Zuerst mit Hilfe der Beringung, später mittels Besenderung von Vögeln, konnten immer genauere Erkenntnisse über die Zugwege und die Überwinterungsgebiete der verschiedenen Vogelarten gewonnen werden. Auch die Radarüberwachung hilft dabei mit und man nutzt sie auch, um Kollisionen von grossen Vogelschwärmen mit Flugzeugen zu vermeiden. Doch auch ohne den wissenschaftlichen Hintergrund ist die Beobachtung von Zugvögeln, beispielsweise von grossen Taubenschwärmen (Bild links), Kranichzügen (Bild rechts) oder speziellen Greifvögeln ein faszinierendes Erlebnis.

 Vogelzug Herbst 02 Ringeltauben Vogelzug Herbst 03 Kraniche

Während des Frühlingszugs ziehen die Vögel von den Überwinterungsgebieten, die beispielsweise in Afrika oder Südeuropa liegen, zurück in ihre weiter nördlich gelegenen Brutgebiete, also in ihre eigentliche Heimat. Er wird daher auch als „Heimzug“ bezeichnet. Die Zugrichtung ist vorwiegend von Süden nach Norden.
Während des Herbstzugs ziehen die Vögel wieder weg von ihren Brutgebieten in den Süden, daher bezeichnet man dies auch als „Wegzug“. Die Zugrichtung ist dann meistens von Norden nach Süden, es gibt aber auch Ausnahmen: So fliegen beispielsweise Mönchsgrasmücken, die in Westeuropa brüten, im Herbst Richtung Nordwesten und überwintern auf den Britischen Inseln, wo in der Regel mildere Winter herrschen. In den meisten Fällen wählen die Vögel während des Frühlings- und Herbstzugs die gleiche Zugroute.

Zugverhalten

Nicht alle Vogelarten sind Zugvögel. Viele bleiben das ganze Jahr in ihren Brutgebieten, diese bezeichnet man als „Standvögel“. Dann gibt es die sogenannten „Strichvögel“, die nur unregelmässig wegziehen, meist wenn der Winter besonders hart ist und sie dann keine Nahrung mehr finden. Dieses Verhalten wird oft auch als Winterflucht bezeichnet. Wenn beispielsweise im Winter durch Temperaturstürze plötzlich Seen zufrieren oder Landwirtschaftsflächen, auf denen Vögel normalerweise Würmer finden, steinhart gefrieren, weichen die betroffenen Vögel kurzzeitig nach Süden aus, wo sie wieder angenehmere Temperaturen und bessere Nahrungsverhältnisse finden. Es gibt auch die Kategorie der „Vertikalzieher“. Das sind Vogelarten, die im Sommer im Gebirge oder in höheren Lagen brüten und zum Überwintern ins Flachland ziehen. Zu diesen gehören etwa die Bergpieper (Bild links) und die Erlenzeisige (Bild rechts).

Vogelzug Herbst 04 Bergpieper  Vogelzug Herbst 05 Erlenzeisig

Bei den eigentlichen Zugvögeln unterscheidet man zwischen Kurz- und Langstreckenziehern. Von den in Mitteleuropa, also beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz brütenden Vögeln, fliegen die Kurzstreckenzieher nur bis Südeuropa oder Nordafrika, die Langstreckenzieher hingegen ziehen über die Sahara ins zentrale oder südliche Afrika.
Viele Arten wie etwa Enten, Seetaucher oder Bergfinken, die im hohen Norden brüten, verbringen den Winter bei uns in Mitteleuropa. Für sie sind wir sozusagen „der Süden“. Das gilt auch für einige Singvögel wie Amseln und Rotkehlchen: Während unsere Brutvögel in den Süden ziehen, überwintern bei uns ihre Artgenossen aus dem hohen Norden.
Warum ziehen eigentlich bestimmte Vögel im Winter in den Süden? Der Grund ist nicht, dass es ihnen zu kalt ist und sie zu sehr frieren, sondern es ist das Fehlen von Nahrung. Samenfresser und Fischjäger finden auch im Winter in der Regel genügend Nahrung, während dies bei reinen Insektenfressern nicht der Fall ist. Der Auslöser für den Zug liegt in den Genen, die Vögel erfasst die sogenannte „Zugunruhe“. Entscheidend dabei ist das abnehmende Tageslicht.

Zugzeiten

Was wir gemeinhin als Herbstzug bezeichnen, beginnt bereits im Sommer und dauert bis in die Winterzeit hinein, denn die verschiedenen Vogelarten machen sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten auf den Weg nach Süden. Zu den frühesten gehören einige Limikolenarten, auch Watvögel genannt (Bild unten: Alpenstrandläufer rasten an einem Strand an der Ostsee), die bereits Ende Juli auf dem Zug beobachtet werden können.

Vogelzug Herbst 06 Alpenstrandlaeufer

In diesem Jahr waren die Bedingungen für die Limikolen besonders gut. Da es im Juli in weiten Teilen Europas zu Überschwemmungen kam, stand das Wasser noch bis weit in den August auf den Feldern entlang von Flüssen und an Seeufern. Diese Situation nutzten die Limikolen, um in diesen temporären Feuchtgebieten längere Zwischenhalte einzulegen und ihre Fettreserven aufzufüllen. Bild: Rastende Vögel auf einem überschwemmten Feld bei Maschwanden (Kanton Zürich).

Vogelzug Herbst 07 Rastende Zugvoegel

Ab ca. Mitte August bis Ende Oktober ist die Zugzeit der Greifvögel. Jede Art hat dabei ihr ganz bestimmtes Zeitfenster, zu den ersten gehören die Wespenbussarde (Bild unten). Bei ihnen ziehen die Altvögel meist sehr früh weg, während die Jungvögel später nachfolgen.

Vogelzug Herbst 08 Wespenbussard

Dieses Muster kann man auch bei anderen Vogelarten (z.B. Störche, Neuntöter, Kuckuck) beobachten, da sich die Jungvögel noch etwas Fett anfressen müssen, um die lange Reise durchzustehen. Die meisten Singvögel wie etwa Stare, Buchfinken, Schwalben und Lerchen fliegen zwischen Mitte September bis Ende Oktober weg. Mit ihnen ziehen meist auch grosse Schwärme von Ringeltauben, die an manchen Tagen zu Tausenden unterwegs sind.

Im November, manchmal schon etwas früher, ziehen grosse Mengen von Kranichen. Sie folgen meist bestimmten Routen und sind nicht überall zu beobachten.

Vogelzug Herbst 09 Goldregenpfeifer

Als Letzte sind erst Anfang Dezember die Goldregenpfeifer – ebenfalls eine Limikolenart (Bild oben) – auf dem Zug in den Süden.

 

Vogelzug Herbst TDie ausführliche Dokumentation, die auch Informationen über Beobachtungsorte, Zugrouten sowie Höhen- und Distanzrekorde enthält, finden Sie hier:   archive Vogelzug im Herbst (1.45 MB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1  D.2.B.1

 

 

Austernfischer 00 Titelbild

Vogelbeobachtung auf der Insel Helgoland im Herbst. Unter den meist bräunlich-grauen Watvögeln fällt ein schwarz-weisser Vogel mit einem leuchtend roten Schnabel auf. Der Austernfischer ist auf Helgoland sehr häufig anzutreffen, denn seine grösste Verbreitung in Europa hat er im Wattenmeer und dem küstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung „Halligstorch“ trägt. Mit etwas Fantasie gleicht er nämlich dem Schwarzstorch (s. Bild).

Austernfischer 02 Schwarzstorch

In der Schweiz tritt der Austernfischer als seltener Durchzügler an grösseren Seen auf. Auch am Klingnauer Stausee (AG) erscheint er in der Zugzeit ab und zu kurzzeitig in kleineren Trupps oder als Einzelvogel. Dieses Ereignis verbreitet sich jeweils schnell unter den Vogelbeobachtern und nicht wenige „pilgern“ dann dorthin, um den Anblick dieses besonderen Vogels zu geniessen. (Bild: Der Austernfischer am Klingnauer Stausee wird von Möwen kritisch beobachtet)

Austernfischer 03 KlingnauserStausee Moewen

Der Austernfischer ist also ein charakteristischer Vogel der Nordseeküste, die Rast- und Brutbestände konzentrieren sich vor allem auf das deutsche und niederländische Wattenmeer. Die Verbreitung reicht in Europa bis nach Island und Nordnorwegen, kleinere Brutpopulationen findet man auch am Mittelmeer.

Austernfischer 06 Flug Fluegelstreifen

Austernfischer kann man praktisch nicht mit andern Vögeln verwechseln, das schwarzweisse Gefieder bildet einen auffälligen Kontrast zu den rötlichen Beinen und dem knallroten Schnabel. Besondere Merkmale sind auch das rote Auge und der weisse Flügelstreif im Flug.

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  • Aufgabenkarten zum Lernzieltraining Wortschatz

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 17, 2022 | 02:05 am

    Aufgabenkarten zum Lernzieltraining Wortschatz

    Oft gibt es Bedarf an Aufgabenkarten, die parktischerweise als Ergänzung zu den ausführlichen und gezielten Übungen bei der Wortschatzerweiterung zur Hand sein sollten. Die vorliegenden Karten eignen sich perfektdazu, als Übungsvariante zum Einsatz zu kommen.
    Die Aufgabenkarten für die 2./3. Klasse sind ideal zur Vertiefung und Verstärkung des Wissens zu einzelnen Themen und können auf unterschiedliche Arten - am besten in Partnerarbeit - eingesetzt werden:
    • Als Werkstattposten: 12 - 24 Aufgabenkarten pro Station. Die Partner rotieren und lösen die Aufgaben. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Papier- und Druckkosten gespart werden.
    • Bingo / Wettbewerb: Die Klasse wird in Gruppen eingeteilt. Die Karten werden mit der Rückseite nach oben aufgelegt. Eine Gruppe nimmt eine zufällige Karte und bearbeitet sie. Richtig gelöste Karten können auf einem Bingo-Spielplan abgehakt werden. Wer fünf Karten in waagrechter, senkrechter oder diagonaler Richtung gelöst hat, geht als Siegergruppe hervor.
    • Für die Aufwärmphase: Beim Betreten des Klassenzimmers nehmen die Schüler je 6 bis 12 Aufgabenkarten mit und bearbeiten sie. Damit sind sie in den ersten Minuten nach ihrem Eintreffen beschäftigt und auf den nachfolgenden Unterricht eingestimmt.
    • Als Repetition und Reflektion: Bevor sich ein Schüler an den Test wagt, übt er noch einmal die wesentlichen Punkte.
    • Als Erweiterung und Bereicherung für schnelle Schüler, die ihre normalen Arbeiten erfüllt haben.
    • Zur Differenzierung: Die Aufgabenkarten können gezielt abgegeben werden, so dass jeder Schüler auf seiner Stufe nach seinen individuellen Fähigkeiten und in seinem Tempo daran arbeiten kann, ohne sich ausgegrenzt zu fühlen.
    • Als willkommenes Hilfsmittel für Aufgabenhilfe und Nachhilfelehrpersonen.

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  • Klassenbaum in Blüte

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 16, 2022 | 02:50 am

    Klassenbaum in Blüte


    Nicht nur in der Natur stehen die Bäume in Blüte, sondern auch bei uns in der Klasse ist unser Baum erblüht. Wir haben sehr fleißig und fast medidativ Blüten geknüllt. Was anfangs gar nicht so leicht war, wurde dann zu einer geliebten Beschäftigung und die Kinder wetteiferten, wer mehr Blüten zustande bringt.

    Für die Blüten habe ich Servietten verwendet. Wir benötigten eine kleine Packung in Weiß und einige große Servietten in Rosa. Die weißen Servietten habe ich in 16 Quadrate geteilt. Die rosa Servietten wurden zuerst in 16 Längsstreifen geteilt, die danach in der Häfte und nochmals in der Hälfte auseinadergeschnitten wurden, um ebenfalls kleinere Quadrate zu erhalten. Drei weiße Quadrate wurden mit einer unbestimmten Anzahl von rosa Quadraten zusammengetackert. Diese zweifarbigen Teile habe ich im ersten Schritt einfach zerknüllt, damit sich die einzelnen Serviettenschichten besser voneinander lösen ließen. Jede Schicht wurde danach locker zu einer Knospe zusammengeknüllt, die zum Schluss zu einer Blüte auseinandergedrückt wurde.

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  • Vatertagsbüchlein

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 15, 2022 | 02:10 am

    Vatertagsbüchlein


    Wie schon für den Muttertag, gibt es auch für den Vatertag ein kleines Büchlein, in dem die Kinder alles, was sie an ihrem Vater so lieben, vermerken und ihm so am Vatertag ein nettes Geschenk damit machen können. Ob alle Seiten verwendet werden oder nur ein Teil daraus, kann gut auf die Jahrgangsstufe und das Können des Kindes abgestimmt werden.

    Download: Vatertagsbüchlein

    Eine weitere Idee für den Vatertag sind die Miniperlen dazu. Auch hier haben die Kinder die Möglichkeit, ihrem Vater mitzuteilen, wie besonders er für sie ist.

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  • Knacknuss 579

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 14, 2022 | 10:57 am

    Knacknuss 579


    Die Lösung - bitte auch die Erklärung dazu - übermitteln Sie bitte im Perlen-Kommentar.
    Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen.
    Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

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  • Kinder erkennen

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 13, 2022 | 02:01 am

    Kinder erkennen


    Kinder sind wie Blumen. Man muss sich zu ihnen niederbeugen, wenn man sie erkennen will.

    Friedrich Fröbel (Deutscher Pädagoge, 1782 - 1852)

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  • Flucht und Trauma

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 12, 2022 | 02:11 am

    Flucht und Trauma


    Wir als Lehrer*innen haben es, aufgrund des Krieges in der Ukraine, vermehrt mit Menschen zu tun, die vor diesem Krieg geflohen sind.
    Flüchtlinge sind Menschen, die in ihren Herkunftsländern Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen oder von Menschenrechtsverletzungen aufgrund politischer oder ethnischer Verfolgung z.B. durch Haft, Folter, Diskriminierung geworden sind. Viele von ihnen leiden an den psychischen und physischen Folgen dieser traumatisierenden Erlebnisse.

    Die Reaktion von Menschen auf traumatische Ereignisse hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem von der Art und Stärke des Erlebnisses, von der Situation des Geschehens und von den persönlichen Ressourcen, über die der Betroffene zu jenem Zeitpunkt verfügt.
    Auf welche Zeichen können wir achten, wenn es um traumatisierte Personen geht:
    1. physische Reaktionen wie z. B. Zittern, Schwitzen, erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, Atemnot, Schüttelfrost
    2. emotionale Reaktionen wie z. B. Hilflosigkeit/Orientierungsverlust, Weinen, Gereiztheit/Aggression, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schreckhaftigkeit, Misstrauen, Schuldgefühle, Schamgefühle
    3. kognitive Reaktionen wie z. B. Sprachschwierigkeiten, Gedächtnisverlust (Amnesie), Entscheidungsschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme
    4. bei Kindern häufig beobachtbare Symptome: regressives Verhalten, Einnässen oder Einkoten, starke Anhänglichkeit, Lernstörungen, starker Rückzug
    Oft werden diese Symptome auch ausgelöst durch eine unbewusste Reaktivierung des Traumas (Flashbacks), wenn z.B. eine dem Trauma ähnliche Situation (Trigger = Auslöser von Flashbacks) auftaucht.

    Was können wir nun tun um diesen Menschen zu helfen:
    • Sicherheit vermitteln
    • Normalität wiederfinden – z.B. Unterricht besuchen, Sport, Spielen
    • Informationen und Erklärungen geben – oft sind auch einfach nur Wiederholungen notwendig
    • Selbstwertgefühl stärken – diese führt zu Autonomie der betroffenen Person
    • Zuhören ohne zu bewerten
    • Geduld haben
    • Professionelle Hilfe vermitteln, wenn es notwendig ist!
    In solchen Situationen wird den Lehrer*innen neben ihrer „normalen“ Arbeit viel zugemutet. Wichtig wäre es hinzusehen und zu erkennen ob eine besondere Unterstützung für ein Kind oder eine Familie notwendig ist. Gerade dann, wenn wir diese nicht selbst leisten können.

    Bild: https//:pixabay.com/de/users/frankbeckerde-166897/

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  • Lehrmittelperlen auf Instagram

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite May 11, 2022 | 02:31 am

    Lehrmittelperlen auf Instagram


    Wenn Sie immer auf dem Laufenden sein wollen und die besten Bilder und Online-Storys nicht verpassen möchten, dann folgen Sie uns auch auf Instagram: love_to_bee_a_teacher ist für Sie unterwegs. Regelmäßig werden dort Neuigkeiten, sowie interessante Informationen rund um die Themen Schule, Unterricht und Freizeit gepostet. Lassen Sie sich inspirieren, werden Sie Fan, teilen Sie Ihre Ideen und Ihre Meinung mit uns und verpassen Sie kein Highlight mehr. 

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 Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab.
Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Version. Sie sind mit D/A bezeichnet.
 
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