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Natur Jahres 2022 T Natur Jahres 2022 2 Natur Jahres 2022 1

Dieses einfache und vergnügliche Würfelspiel für die ganze Familie (oder Schulklasse) und die neuen Sammelkarten sind lehrreiche und motivierende Zusatzmaterialien, die Sie das ganze Jahr hindurch einsetzen können.

Das Spiel macht Spaß und gleichzeitig lernen die Mitspielenden Pflanzen und Tiere kennen und werden vielleicht motiviert, mehr über den Vogel des Jahres, den Baum des Jahres oder das Insekt des Jahres zu erforschen.

Die Spielanleitung und die Vorlagen finden Sie hier:  pdf Natur des Jahres 2022 (1.62 MB) .

 

Sterntaucher 01 Titelbild

Der Sterntaucher passt als Vogel des Monats Dezember gut zur Weihnachtszeit. Sterne haben einen festen Platz in der Weihnachtsgeschichte, der bekannteste ist der Stern von Bethlehem. Doch woher kommt denn der Name Sterntaucher? Taucht er etwa in den Seen des Nordens nach versunkenen Sternen? Oder taucht er nur nachts, wenn die Sterne hell genug am Himmel funkeln? Nein, der Name hat mit seinem Aussehen zu tun – und es gibt zwei verschiedene Erklärungen dafür:

Auf der Oberseite des Schlichtkleids – dem Federkleid, das er im Winter trägt – hat der Sterntaucher feine weisse Strichel. Das sieht aus, als ob er mit lauter kleinen Sternen übersät wäre.

 Sterntaucher 02 Rueckenzeichnung

Die zweite Erklärung bezieht sich auf sein Prachtkleid, also das Federkleid, das er im Sommer resp. zur Brutzeit trägt. Hier hat er auf der Vorderseite des Halses einen auffälligen roten, dreieckförmigen Fleck. Solche Halszeichnungen bezeichnet man bei Vögeln oft als „Stern“, auch wenn sie überhaupt nicht sternförmig sind. Sein wissenschaftlicher Name leitet sich ebenfalls daraus ab: Gavia stellata bedeutet im lateinischen „der Taucher mit dem Stern“.

Sterntaucher 03 Halszeichnung

Gimpel 00 Titelbild

 

Weltweit gibt es rund 150 Finkenarten, in der Schweiz brüten 12 Finkenarten, der Gimpel ist eine davon. Die englische Bezeichnung für den Gimpel ist „bullfinch“ – bulliger Fink. In der Tat hat der Gimpel einen kompakten und kräftigen Körperbau und einen kurzen Hals, den sogenannten „Stiernacken“. Ein weiteres Merkmal unserer einheimischen Finken sind der kräftige, in der Regel kegelförmig zugespitzte Schnabel und der meist eingekerbte Schwanz. Der Schnabel des Gimpels ist kurz und kräftig mit scharfen Schneidekanten, ein ideales Instrument, um Knospen abzuzwicken.

Das Männchen (Bild links) hat eine schwarze Kopfplatte, eine rote Brust und einen grauen Rücken. Sein Schwanz ist schwarz, ein besonderes Merkmal ist der weisse Bürzel – die Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel. Das Weibchen  ist farblich weniger leuchtend als das Männchen, seine Körperunterseite ist rötlichgrau (Bild rechts).

Gimpel 01 Männchen Gimpel 02 Weibchen

Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht einfach zu erklären. Ein Gimpel ist jemand, der auffällig ist und aus der Reihe tanzt. Wahrscheinlich hat dies mit der auffällig roten Färbung des Männchens zu tun. Etwas logischer ist der „Zweitname“ Dompfaff. Dieser Name bezieht sich auf die roten Talare (Umhänge) früherer Domherren. Die etwas abfällige Bezeichnung „Pfaff“ ist wahrscheinlich eine Anspielung auf die korpulente Gestalt, sowohl vieler früherer Domherren wie des Vogels. Am einfachsten erklärt sich der wissenschaftliche Name: Pyrrhula leitet sich aus dem griechischen Wort für „feuerrrot“ ab.

Gimpel sind meist nicht leicht zu entdecken. Die Vögel halten sich bevorzugt in dichten Sträuchern und Büschen auf. Sie leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern. Hier findet man sie zum Beispiel an Wald- und Wegrändern und auf Lichtungen. Auch die Nähe zum Menschen scheuen Gimpel nicht. Daher trifft man sie auch in Parks, Gärten und manchmal auch auf Friedhöfen. Um den Vogel trotz seiner Tarnung im dichten Gebüsch zu lokalisieren, ist es hilfreich, wenn man seinen arttypischen Ruf kennt, ein wehmütig-flötendes „Djü“.

Gimpel 08

Gimpel besiedeln Europa, Vorderasien, Ostasien einschliesslich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Man findet sie im Tiefland als auch in Bergwäldern. Sie benötigen einen hohen Nadelholzanteil, besonders beliebt sind Fichten. In der Schweiz hat der Bestand in tieferen Lagen (unterhalb 1000 m) abgenommen, man begegnet ihnen deshalb häufiger in den Bergen.

Nahrung

Der Gimpel ist ein Samen- und Körnerfresser. Zudem liebt er Beeren und Früchte, aus denen er die Samen herausschält. Auch feine Kräutersamen nehmen Gimpel gerne an. Eine Besonderheit des Gimpels ist, dass er auch Knospen von Bäumen frisst: Blatt- und Blütenknospen. Dies beobachtet man vor allem im Frühjahr, wenn die Knospen kurz davor sind aufzugehen. Dann sieht man ihn in Obststreuwiesen zum Beispiel an Birnbäumen. Auch Weidenkätzchen stehen dann auf seinem Speisezettel. Trotz seiner Grösse kann sich der Gimpel bei der Nahrungssuche auf Bäumen gewandt bewegen und kopfüber hängen oder sich zur Seite neigen.

Gimpel 03 sammelt Ahornsamen

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn verblüht ist, macht sich der Gimpel gerne über seine Samen her. Die Stängel des Löwenzahns sind oft sehr lang, deshalb kommt eine besondere Technik zum Einsatz: Der Gimpel springt auf den Samenkörper, der Stängel knickt ein und der Vogel kann die Samen fressen. Eine andere Methode ist ein Biss in den Stängel, der dann ebenfalls knickt, so kommt er leicht an die Samen heran.

Gimpel 04 verbluehter Loewenzahn

Brutgeschäft

Ihr Nest bauen die Vögel vorzugsweise im Wald gut versteckt nahe am Stamm von Jungfichten. Dabei profitieren sie von Fichten-Aufforstungen. Das Gimpelgelege umfasst meist drei bis fünf Eier, die Bebrütungszeit dauert 13 bis 15 Tage. Die Nestlinge werden von den Eltern mit Insekten, zum Beispiel Raupen, Ameisen oder Blattläusen, gefüttert. Auch kleine Gehäuseschnecken stehen auf dem Speiseplan. Nach rund 16 bis 18 Tagen fliegen die Jungvögel aus, danach werden sie aber noch mehr als zwei Wochen von den Vogeleltern betreut und geführt. Oft finden zwei Jahresbruten statt.

In der Schweiz sind Gimpel Stand- und Strichvögel. Als Standvogel verweilt der Gimpel ganzjährig bei uns, er zieht also nicht. Im Gegensatz dazu verlassen Strichvögel vor allem im Winter ihr Brutgebiet, unternehmen aber keine Wanderungen in den Süden, sondern bleiben in denselben Breiten. Bei winterlicher Kälte wechseln sie oft den „Landstrich“. Dann erscheinen sie manchmal sogar paarweise oder in kleineren Trupps in Gärten und am Futterbrett.

Gimpel 05 Futterplatz

 

Gimpel TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  archive Gimpel. (862 KB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.

 

 

 

Vogelzug Herbst 01 Titelbild Ringeltaubenschwarm

Zugvögel legen jedes Jahr sowohl im Herbst wie im Frühling grosse Distanzen zurück, um von ihren Brutgebieten in die Überwinterungsgebiete zu gelangen resp. umgekehrt. Aus aktuellem Grund wird hier hauptsächlich der Herbstzug behandelt.

Der Vogelzug hat die Menschen schon immer fasziniert und in Staunen versetzt. In früherer Zeit hatte man jedoch keine Ahnung, wohin die Vögel im Winter „verschwinden“. Noch im 18. Jahrhundert glaubte man, dass Vögel auf dem Grund von Gewässern überwintern und dass Schwalben im Sumpf „untertauchen“. Vom Kuckuck mit seinem sperberähnlichen Kleid glaubte man, dass er sich im Herbst ganz einfach in einen Sperber verwandelt. Ein weiterer Volksglaube war, dass Vögel den Winter auf dem Mond verbringen, da man durch das Fernrohr bei Nacht ziehende Vögel vor dem Vollmond sehen konnte.

Erst in den letzten 150 Jahren wurde der Vogelzug wissenschaftlich untersucht, um das Phänomen erklären und verstehen zu können. Zuerst mit Hilfe der Beringung, später mittels Besenderung von Vögeln, konnten immer genauere Erkenntnisse über die Zugwege und die Überwinterungsgebiete der verschiedenen Vogelarten gewonnen werden. Auch die Radarüberwachung hilft dabei mit und man nutzt sie auch, um Kollisionen von grossen Vogelschwärmen mit Flugzeugen zu vermeiden. Doch auch ohne den wissenschaftlichen Hintergrund ist die Beobachtung von Zugvögeln, beispielsweise von grossen Taubenschwärmen (Bild links), Kranichzügen (Bild rechts) oder speziellen Greifvögeln ein faszinierendes Erlebnis.

 Vogelzug Herbst 02 Ringeltauben Vogelzug Herbst 03 Kraniche

Während des Frühlingszugs ziehen die Vögel von den Überwinterungsgebieten, die beispielsweise in Afrika oder Südeuropa liegen, zurück in ihre weiter nördlich gelegenen Brutgebiete, also in ihre eigentliche Heimat. Er wird daher auch als „Heimzug“ bezeichnet. Die Zugrichtung ist vorwiegend von Süden nach Norden.
Während des Herbstzugs ziehen die Vögel wieder weg von ihren Brutgebieten in den Süden, daher bezeichnet man dies auch als „Wegzug“. Die Zugrichtung ist dann meistens von Norden nach Süden, es gibt aber auch Ausnahmen: So fliegen beispielsweise Mönchsgrasmücken, die in Westeuropa brüten, im Herbst Richtung Nordwesten und überwintern auf den Britischen Inseln, wo in der Regel mildere Winter herrschen. In den meisten Fällen wählen die Vögel während des Frühlings- und Herbstzugs die gleiche Zugroute.

Zugverhalten

Nicht alle Vogelarten sind Zugvögel. Viele bleiben das ganze Jahr in ihren Brutgebieten, diese bezeichnet man als „Standvögel“. Dann gibt es die sogenannten „Strichvögel“, die nur unregelmässig wegziehen, meist wenn der Winter besonders hart ist und sie dann keine Nahrung mehr finden. Dieses Verhalten wird oft auch als Winterflucht bezeichnet. Wenn beispielsweise im Winter durch Temperaturstürze plötzlich Seen zufrieren oder Landwirtschaftsflächen, auf denen Vögel normalerweise Würmer finden, steinhart gefrieren, weichen die betroffenen Vögel kurzzeitig nach Süden aus, wo sie wieder angenehmere Temperaturen und bessere Nahrungsverhältnisse finden. Es gibt auch die Kategorie der „Vertikalzieher“. Das sind Vogelarten, die im Sommer im Gebirge oder in höheren Lagen brüten und zum Überwintern ins Flachland ziehen. Zu diesen gehören etwa die Bergpieper (Bild links) und die Erlenzeisige (Bild rechts).

Vogelzug Herbst 04 Bergpieper  Vogelzug Herbst 05 Erlenzeisig

Bei den eigentlichen Zugvögeln unterscheidet man zwischen Kurz- und Langstreckenziehern. Von den in Mitteleuropa, also beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz brütenden Vögeln, fliegen die Kurzstreckenzieher nur bis Südeuropa oder Nordafrika, die Langstreckenzieher hingegen ziehen über die Sahara ins zentrale oder südliche Afrika.
Viele Arten wie etwa Enten, Seetaucher oder Bergfinken, die im hohen Norden brüten, verbringen den Winter bei uns in Mitteleuropa. Für sie sind wir sozusagen „der Süden“. Das gilt auch für einige Singvögel wie Amseln und Rotkehlchen: Während unsere Brutvögel in den Süden ziehen, überwintern bei uns ihre Artgenossen aus dem hohen Norden.
Warum ziehen eigentlich bestimmte Vögel im Winter in den Süden? Der Grund ist nicht, dass es ihnen zu kalt ist und sie zu sehr frieren, sondern es ist das Fehlen von Nahrung. Samenfresser und Fischjäger finden auch im Winter in der Regel genügend Nahrung, während dies bei reinen Insektenfressern nicht der Fall ist. Der Auslöser für den Zug liegt in den Genen, die Vögel erfasst die sogenannte „Zugunruhe“. Entscheidend dabei ist das abnehmende Tageslicht.

Zugzeiten

Was wir gemeinhin als Herbstzug bezeichnen, beginnt bereits im Sommer und dauert bis in die Winterzeit hinein, denn die verschiedenen Vogelarten machen sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten auf den Weg nach Süden. Zu den frühesten gehören einige Limikolenarten, auch Watvögel genannt (Bild unten: Alpenstrandläufer rasten an einem Strand an der Ostsee), die bereits Ende Juli auf dem Zug beobachtet werden können.

Vogelzug Herbst 06 Alpenstrandlaeufer

In diesem Jahr waren die Bedingungen für die Limikolen besonders gut. Da es im Juli in weiten Teilen Europas zu Überschwemmungen kam, stand das Wasser noch bis weit in den August auf den Feldern entlang von Flüssen und an Seeufern. Diese Situation nutzten die Limikolen, um in diesen temporären Feuchtgebieten längere Zwischenhalte einzulegen und ihre Fettreserven aufzufüllen. Bild: Rastende Vögel auf einem überschwemmten Feld bei Maschwanden (Kanton Zürich).

Vogelzug Herbst 07 Rastende Zugvoegel

Ab ca. Mitte August bis Ende Oktober ist die Zugzeit der Greifvögel. Jede Art hat dabei ihr ganz bestimmtes Zeitfenster, zu den ersten gehören die Wespenbussarde (Bild unten). Bei ihnen ziehen die Altvögel meist sehr früh weg, während die Jungvögel später nachfolgen.

Vogelzug Herbst 08 Wespenbussard

Dieses Muster kann man auch bei anderen Vogelarten (z.B. Störche, Neuntöter, Kuckuck) beobachten, da sich die Jungvögel noch etwas Fett anfressen müssen, um die lange Reise durchzustehen. Die meisten Singvögel wie etwa Stare, Buchfinken, Schwalben und Lerchen fliegen zwischen Mitte September bis Ende Oktober weg. Mit ihnen ziehen meist auch grosse Schwärme von Ringeltauben, die an manchen Tagen zu Tausenden unterwegs sind.

Im November, manchmal schon etwas früher, ziehen grosse Mengen von Kranichen. Sie folgen meist bestimmten Routen und sind nicht überall zu beobachten.

Vogelzug Herbst 09 Goldregenpfeifer

Als Letzte sind erst Anfang Dezember die Goldregenpfeifer – ebenfalls eine Limikolenart (Bild oben) – auf dem Zug in den Süden.

 

Vogelzug Herbst TDie ausführliche Dokumentation, die auch Informationen über Beobachtungsorte, Zugrouten sowie Höhen- und Distanzrekorde enthält, finden Sie hier:   archive Vogelzug im Herbst (1.45 MB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1  D.2.B.1

 

 

Austernfischer 00 Titelbild

Vogelbeobachtung auf der Insel Helgoland im Herbst. Unter den meist bräunlich-grauen Watvögeln fällt ein schwarz-weisser Vogel mit einem leuchtend roten Schnabel auf. Der Austernfischer ist auf Helgoland sehr häufig anzutreffen, denn seine grösste Verbreitung in Europa hat er im Wattenmeer und dem küstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung „Halligstorch“ trägt. Mit etwas Fantasie gleicht er nämlich dem Schwarzstorch (s. Bild).

Austernfischer 02 Schwarzstorch

In der Schweiz tritt der Austernfischer als seltener Durchzügler an grösseren Seen auf. Auch am Klingnauer Stausee (AG) erscheint er in der Zugzeit ab und zu kurzzeitig in kleineren Trupps oder als Einzelvogel. Dieses Ereignis verbreitet sich jeweils schnell unter den Vogelbeobachtern und nicht wenige „pilgern“ dann dorthin, um den Anblick dieses besonderen Vogels zu geniessen. (Bild: Der Austernfischer am Klingnauer Stausee wird von Möwen kritisch beobachtet)

Austernfischer 03 KlingnauserStausee Moewen

Der Austernfischer ist also ein charakteristischer Vogel der Nordseeküste, die Rast- und Brutbestände konzentrieren sich vor allem auf das deutsche und niederländische Wattenmeer. Die Verbreitung reicht in Europa bis nach Island und Nordnorwegen, kleinere Brutpopulationen findet man auch am Mittelmeer.

Austernfischer 06 Flug Fluegelstreifen

Austernfischer kann man praktisch nicht mit andern Vögeln verwechseln, das schwarzweisse Gefieder bildet einen auffälligen Kontrast zu den rötlichen Beinen und dem knallroten Schnabel. Besondere Merkmale sind auch das rote Auge und der weisse Flügelstreif im Flug.

Teichhuhn 00 Titelbild

In einem Naturschutzgebiet am Zusammenfluss von Limmat und Aare im Kanton Aargau gibt es ein Amphibiengewässer, das auch als Rückzugs- und Brutplatz von Wasservögeln benutzt wird. Die Wasserfläche ist gesäumt von einem Gürtel aus Weidenbüschen, Schilf, Seggen und anderen wasserliebenden Pflanzen. Aus der dichten Vegetation dringen leise piepsende Laute. Es sind die Kontaktrufe von Teichhuhn-Küken.

Insgesamt sechs der kleinen schwarzen Daunenbällchen mit den auffällig farbigen Köpfen werden von zwei Altvögeln – ihren Eltern – behütet. Die Kleinen sind erst vor wenigen Tagen aus dem Ei geschlüpft, doch als echte Nestflüchter sind sie bereits sehr aktiv. Manchmal schwimmen sie hinter den Eltern her und betteln sie um Futter an, das sie von ihrem Schnabel picken.

Teichhuhn 01 mit Kueken

Teichhuhn 02 fuettert Kueken

Teichhuhn 03 Kueken schwimmt

Manchmal suchen die Küken am Teichrand bereits selbstständig nach etwas Fressbarem. Dazwischen schwimmt eines mutig allein mitten über die Wasseroberfläche, um eine neue Ecke des Teiches, ihres Lebensraumes, zu erkunden. Mit ihren piepsenden Rufen bleiben die Jungen dabei stets in Kontakt mit den Eltern.

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Die Lehrmittel Perlen sind eine Plattform für hochwertige Lehrmittel, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern können. Die persönliche Mitgliedschaft bei den Perlen bietet jedoch einiges mehr als vergleichbare Portale, unter anderem die Perlen-Community. Die meisten Perlen-Lehrmittel eignen sich besonders gut für schulische Heilpädagoginnen und/oder Lehrpersonen an Förderklassen, da sie sehr durchdacht den Lernprozess in kleinen Schritten begleiten und viel Übungsmaterial enthalten.  

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  • Mit Knöpfen basteln

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 20, 2022 | 02:22 am

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  • Gleich und gleich gesellt sich gern

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 19, 2022 | 02:16 am

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    In "Mouse for sale" geht es um das Bedürfnis nach einem Freund.
    Eine überaus sehenswerte Geschichte.

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  • Tipp: Lieblingsschuhe wasserabweisend machen

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 18, 2022 | 02:52 am

    Tipp: Lieblingsschuhe wasserabweisend machen


    Jeder von uns hat seine Lieblingsteile oder –schuhe, so auch die Kinder. Kürzlich war eine Schülerin aus der Nebenklasse ziemlich genervt, weil ihre heißgeliebten Sneaker aus Stoff aufgrund des Regens, den es an diesem Tag gab, total durchnässt waren.
    Beim Stöbern im Netz bin ich auf ein Video gestoßen, das eine Möglichkeit bietet, die Schuhe zumindest wasserabweisend zu machen und dies mit „Resten“ aus der - eben hinter uns gebrachten - Weihnachtszeit: den Kerzen. Auch für den Werkunterricht eine interessante Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen und die Schuhe dazu auch noch mit einfachen Mitteln kreativ aufzupeppen.

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  • Neuübernahme der Lehrmittelperlen

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 17, 2022 | 02:13 am

    Neuübernahme der Lehrmittelperlen


    Wie Marisa Herzog bereits Anfang Jänner mitgeteilt hat, wurden die Lehrmittelperlen sowie die Lehrmittelboutique an Monika Giuliani übergeben. Da aus diesem Grund die Firma nach Österreich übersiedelt, ist es aus rechtlicher und steuerlicher Sicht notwendig, sie in eine GmbH umzuwandeln.

    Monika Giuliani wird für den Inhalt und damit verbunden für die hohe Qualität der Lehrmittelperlen verantwortlich sein. Dankenswerter Weise hat sich Marisa Herzog aber bereit erklärt, weiterhin die Lehrmittelperlen zu begleiten und vor allem beratend zur Verfügung zu stehen. Dieser Punkt ist uns im Team ganz besonders wichtig.

    Wertvoller Begleiter bleibt Ivo Schmid, der wie gewohnt für die Sicherheit und den reibungslosen Ablauf im technischen Bereich sorgt. Neu im Team ist Friedrich Wild, der zusätzlich im Bereich Technik und Support aktiv sein wird und die Lehrmittelperlen als Mitglied der Geschäftsführung unterstützt.

    Um die Lehrmittelperlen zukunftsorientiert weiterzuführen und die Sicherheit aller Benutzer weiterhin wie gewohnt zu gewährleisten, werden in den nächsten Wochen gewisse Bereiche der Webseite aktualisiert. Wie immer werden wir versuchen, die Störungen so klein als möglich zu halten, denn die vertraute sowie benutzerfreundliche Umgebung soll erhalten bleiben bzw. sogar noch besser werden.
    Wir sind sicher, dass sich diese Veränderungen positiv auswirken werden und freuen uns auf Ihren Besuch bei der Boutique und den Perlen, damit Sie auch im Jahr 2022 von der hohen Qualität der Lehrmittelperlen profitieren können.

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  • Quadrama Jahreszeiten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 16, 2022 | 02:18 am

    Quadrama Jahreszeiten


    Ein neues Quadrama zu den Jahreszeiten liegt bereit. Die vier Jahreszeiten bieten sich ja schon alleine aufgrund der Anzahl für diese bildhafte Darstellung an. Um den Kindern die Möglichkiet zu bieten, ihr ganz individuelles Quadrama zu gestalten, habe ich mehr Bilder zur Auswahl eingestellt.

     

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  • Knacknuss 566

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 15, 2022 | 10:05 am

    Knacknuss 566


    Die Lösung - senden Sie bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

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  • Finde deine Rolle

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jan 14, 2022 | 02:21 am

    Finde deine Rolle


    Drei Arbeiter sind mit am Bau einer Kathedrale beschäftigt. Jeder von ihnen wurde gebeten, seine Arbeit genauer zu beschreiben.
    Der erste Arbeiter erklärte gelangweilt, dass er damit beschäftigt sei, Steinblöcke zu behauen und in Form zu bringen. Genervt fügte er an: „Wenn ich nicht für meinen Lebensunterhalt und damit für meine Familie sorgen müsste, würde ich augenblicklich damit aufhören!“

    Die Arbeit des zweiten Mannes war ausgefüllt mit dem Zurechtsägen und Hobeln des Holzes, das für das Erbauen der Kathedrale benötigt wurde. Auch er sprach sehr abwertend von dieser Tätigkeit und all seine Klagen deuteten darauf hin, dass er seiner Arbeit nur ungern nachging und er überhaupt nicht mit dem Herzen dabei war.

    Der dritte und letzte Arbeiter hatte keine Ausbildung und war dafür verantwortlich, die Steine und Balken, die die anderen beiden Arbeiter vorbereitet hatten, an den für sie vorgesehenen Platz zu schleppen. Während er diese schweren Lasten trug, sang oder pfiff er ein Lied. Obwohl seine Arbeit wohl jene zu sein schien, die am wenigsten erfüllend und sehr eintönig war, führte er sie mit Begeisterung und vollem Einsatz aus. Und dabei ließ selbst die größte Schwere der Last seine Melodien nicht verstummen.

    Niemand von seinen Kollegen konnte das verstehen, denn seine Arbeit war in ihren Augen minder und nur von Mühe geprägt. So fragte ihn eines Tages ein erst kürzlich neu eingestellter Arbeiter, der neugierig wissen wollte, worin denn seine Tätigkeit bestehe, warum er dabei stets bei so guter Laune sei.
    „Welche Art Arbeit verrichtest du?“ fragte er. „Was ist deine Tätigkeit?“

    Die Antwort des fröhlichen Arbeiters war schlicht und einfach, zeigte aber trotzdem die Bedeutung seiner mühevollen Arbeit: „Was ich mache? Dasselbe wie du: Ich baue eine Kathedrale!“
    Und genauso war es: Er baute eine Kathedrale. War seine Rolle als Hilfsarbeiter in diesem umfassenden Bauprojekt auch sehr gering und unbedeutend, so war er trotzdem ein wichtiger Bestandteil. Ohne ihn oder seinesgleichen, der genau diese Arbeit verrichtet, konnte der Bau nicht vonstattengehen. Und weil er von seiner Arbeit überzeugt war und sie daher gewissenhaft und voller Elan ausführte, verlieh er seinem bescheidenen Tun einen großen Wert.

    Erst wenn ein Mensch zumindest teilweise seine Rolle begreift, die er ausführen soll, ist er dazu in der Lage, ihr ein wertvolles und hoffnungsvolles Aussehen zu verleihen.

    Nacherzählt aus James Keller: „Du kannst die Welt verwandeln“

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 Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab.
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