Buchfink Titelbild

Nicht der Haussperling oder die Amsel, sondern der Buchfink ist unser häufigster Brutvogel. Er ist ein Vertreter der Finkenfamilie und relativ einfach zu beobachten. Ein idealer Vogel für all jene, die neu in die Vogelkunde einsteigen.

Gerade jetzt im Winter zeigt sich der Buchfink oft als Gast an Futterhäuschen. Da hält er sich meist am Boden auf, um die heruntergefallenen Samen aufzunehmen, in dieser Zeit ist er ein „Körnlipicker“. Sein kräftiger Schnabel deutet darauf hin, dass er sich gerne von Samen ernährt, zumindest im Winterhalbjahr.

Buchfinken-Männchen im Winter

Bereits im späteren Februar ertönt der charakteristische Gesang des Männchens, anfangs noch verhalten. Sobald die voll ausgesungenen Strophen zu hören sind, kündigt sich der Frühling an. Der Gesang, der meist von Ästen auf halber Baumhöhe ertönt, dient dazu, Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken.

Um sich den Gesang eines Vogels einzuprägen, existieren verschiedene Merksätze. In Deutschland lautet einer für den Buchfinken zum Beispiel „bitte noch ein Weizenbiiieeer“, in der Schweiz „fort, fort, fort, sosch rüehr dr es Schübeli noh“. Der Buchfinken-Gesang lässt sich gut lernen und wer Mühe damit hat, findet im Internet gute Beispiele.

Je nach Verbreitungsgebiet haben Buchfinken verschiedene Dialekte, vor allem beim absteigenden Endschnörkel gibt es Variationen. Der Vogel zeichnet sich auch durch unterschiedliche Rufe aus wie den Luftfeindruf, Paarungsruf, Frühlingsruf, Flugruf und natürlich den Bettelruf der Jungvögel. Der sogenannte Regenruf ist vor allem während der Brutzeit zu hören und hat mit Regen absolut nichts zu tun, ausser dass er auch bei schlechter Witterung zu hören ist, wenn die meisten Vögel das Singen eher lassen. Wahrscheinlich hat er eine ähnliche Revier anzeigende Funktion wie der Gesang.

Buchfinken Weibchen mit Bergfink

Der Buchfink ist in Europa und Nordafrika, aber auch in Westasien verbreitet. Männliche Buchfinken sind etwa so gross wie Haussperlinge und haben ein farbenprächtiges Gefieder, je nach geographischer Lage gibt es Unterschiede. Die Unterseite unserer einheimischen Buchfinken-Männchen ist rostrot, ebenso die Wangen. Scheitel und Nacken sind graublau, der Bürzel (Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel) ist graugrün, Flügelbinde und Schulterfleck weiss. Im Flug fallen die zwei weissen Flügelbinden, wovon eine der breite Schulterfleck ist, besonders auf, ebenso die weissen Schwanzkanten. In gemischten Schwärmen, z.B. mit Bergfinken, sind dies sehr zuverlässige Merkmale. Charakteristisch ist der kräftige, wellenförmige Flug.

Buchfink Männchen PK

Die Buchfinken-Weibchen sind unscheinbar gefärbt, der Gesamtton ist graugrün.

Buchfink Weibchen

Buchfinken sind Standvögel oder Kurzstreckenzieher. Die etwas kleineren Weibchen und die Jungvögel ziehen meist weiter in den Süden als die Männchen. Die männlichen Buchfinken bleiben oft im Brutgebiet oder in der Nähe und sind dann scheinbar ledig oder ehelos. Daher kommt ihr wissenschaftlicher Name Fringilla coelebs („lediger Fink“).

Der grosse Teil der Überwinterer in der Schweiz sind nicht einheimische Brutvögel, sondern Vögel aus Deutschland, Tschechien, dem Ostseeraum und Russland.

Bei Vögeln wählen in der Regel die Weibchen ihren Partner aus. Dabei zählen Kriterien wie Gesang, Gefiederfärbung und Alter. Ältere Buchfinken-Männchen haben bessere Chancen, da ihr Gesang meist kunstvoller ist, und da sie aggressiver um die Weibchen werben als jüngere Artgenossen. Häufig finden sich auch die Brutpaare des Vorjahres wieder zusammen.

Was seinen Lebensraum anbelangt, ist der Buchfink nicht wählerisch. Er kommt überall vor, wo zumindest einige Bäume wachsen. Der höchste Brutnachweis aus der Schweiz stammt aus über 2300 m Höhe! Es ist aber gut möglich, dass sich Buchfinken auch im eigenen Garten ansiedeln. Sie gehören zu den frei brütenden Singvögeln und bauen ihr halbkugeliges Nest in einer Astgabel in einem Baum oder Strauch.

Buchfinknest

 

Das Nest ist ein kleines Kunstwerk aus Moos, Grashalmen und Wurzeln. Innen polstert es das Weibchen mit Gräsern, Pflanzenfasern, Federchen und Haaren aus. Für das hier abgebildete Nest wurden Hundehaare verwendet.

 

Der Nestbau beginnt meist Ende März und dauert 7 bis 14 Tage, im Fall von Zweitbruten wird das erste Nest oft übernommen und ausgebaut. Das Weibchen legt vier bis fünf blaue, lila gefleckte Eier in täglichen Abständen und beginnt ab dem vorletzten Ei zu brüten. Das Brutgeschäft übernimmt das Weibchen, während das Männchen in dieser Zeit das Revier verteidigt.

Nach dem Schlupf füttert das Paar seine Jungen während rund 14 Tagen im Nest. Die Nahrung besteht aus Insekten, bevorzugt werden Schmetterlingsraupen, die nach dem Blattaustrieb im Frühling in grosser Zahl vorkommen. Im Gegensatz zu anderen Finken, die ihren Nachwuchs mit im Kropf vorverdautem Körnerbrei füttern, werden Buchfinkenküken ausschliesslich mit tierischer Nahrung versorgt. Während der Brutsaison ernähren sich auch die Elterntiere von tierischer Nahrung. Nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel noch während rund drei Wochen gefüttert.

Buchfink Maennchen fuettert Jungvogel

 


Buchfink T

 Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Buchfink.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1    NMG 2.3    NMG 2.4    NMG.2.6


Eichelhaeher Titelbild

Unschwer zu erraten, was für Leckerbissen dieser Vogel am liebsten frisst! Im Herbst und Winter ist er Vegetarier, allerlei Samen, Beeren und Früchte stehen auf dem Speiseplan des Eichelhähers. Findet er nicht genügend Eicheln, Bucheckern, Haselnüsse und Kastanien, weicht er auf Ackerfrüchte aus. Da heute grossflächig Mais angebaut wird, hat er sich in Form von Maiskörnern eine neue Nahrungsquelle erschlossen.

Eichelhaeher Farben

Der Eichelhäher ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel. Er ist prächtig gefärbt, besonders auffällig sind seine schillernden blau-schwarz gebänderten Federchen am Flügelbug. Markant ist sein schwarzer Bartstreif, sein Körpergefieder ist rötlichbraun. Stirn und Scheitel sind schwarz gestrichelt, Flügel und Schwanz schwarz. Im Flug kontrastiert der weisse Bürzel zur schwarzbraunen Färbung der Steuerfedern (Schwanzfedern). Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt.

Eichelhaeher Laub


Zwergtaucher mit Jungen

Der Zwergtaucher ist der kleinste Lappentaucher und verwandt mit dem Haubentaucher. Die Übersetzung seines wissenschaftlichen Namens Tachybaptus ruficollis lautet „Rothalsiger Schnelltaucher“. Die Vögel sind in der Tat exzellente Schwimmer und Taucher. Auch bei Gefahr verschwinden sie blitzschnell unter die Wasseroberfläche.

Zwergtaucher Titelbild

Männchen und Weibchen sind amselgross und sehen fast gleich aus, das Männchen ist etwas grösser. Ansonsten gibt es keinen Geschlechtsdimorphismus. Das Gewicht beträgt 130 bis 230 g, entspricht also ungefähr zwei Tafeln Schokolade. Im Brut- oder Prachtkleid ist der Zwergtaucher intensiver und dunkler gefärbt. Brust, Hals und Wange leuchten rostbraun, die Unterseite ist weiss glänzend. Auffällig sind der dunkle, kurze Schnabel mit weisser Spitze und vor allem der leuchtende, gelbliche Schnabelwinkel.

Zwergtaucher werden gerne übersehen, da ihr Gefieder unauffällig ist und sie in der Regel sehr scheu sind, vor allem während der Brutzeit. Oft werden sie mit jungen Enten verwechselt.

Kohlmeise Titelbild

Die Kohlmeise ist unsere grösste und anpassungsfähigste Meise und eine der bekanntesten Gartenvogelarten in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet reicht bis nach Asien.

Früher bewohnte sie Laub- und Mischwälder, sie kommt heute aber in fast allen Lebensräumen vor, in denen sie Höhlen und Nischen zum Brüten findet, also auch in Obstgärten und Siedlungen. Die Kohlmeise ist ein Standvogel, d.h. sie lebt ganzjährig bei uns. Nur Vögel aus Nordeuropa ziehen im Winter zum Teil in südlichere Gegenden ab.

Kohlmeise Maennchen Streif

Gut beobachten lässt sich die Kohlmeise im Winter am Futterhäuschen. Männchen und Weibchen unterscheiden sich nur bei genauerem Hinsehen. Der schwarze Bruststreif – in der Schweiz bezeichnen wir ihn als „Krawatte“ – ist bei Männchen ausgeprägter und zieht sich bis zu den Beinen. Je breiter die „Krawatte“, umso dominanter und attraktiver ist das Männchen.

Beim Weibchen ist dieser Streif schmaler, oft durchbrochen und läuft aus. Der Kopf ist schwarz, die Wangen weiss. Die „kohlschwarzen“ Partien am Kopf gaben der Kohlmeise ihren Namen, früher wurde sie auch als „Brandmeise“ bezeichnet. Der Rücken ist grüngrau gefärbt, Flügel und Schwanz blaugrau.

Kohlmeise Weibcgen Streif

Den Gesang hört man bereits im Spätherbst und Winter. Er lässt sich dann leicht lernen, da das Vogelkonzert in dieser Jahreszeit generell bescheiden ist. Der bekannteste Gesang der Kohlmeise ist „ti-ta-ti-ta-ti-ta“ oder auch das mehrfach wiederholte Motiv „zi-zi-däh“, in der Schweiz bekannt als „Zyt isch do“. Ab dem Beginn der Brutsaison Mitte April verstummt der Gesang langsam und oft sind die Leute erstaunt, dass der vertraute Gesang nicht mehr zu hören ist.

Die Kohlmeise baut ihr Nest aus feinem Moos und Grashalmen in Spechthöhlen, Astlöchern und andern Hohlräumen. Sie polstert das Nest mit Tierhaaren, Wolle und kleinen Federn aus. Das Gelege umfasst 6 bis 12 Eier. Bei der Jungenaufzucht spielen eiweissreiche Raupen eine grosse Rolle. Aufgrund von entsprechendem Futtermangel in Gärten reicht die Nahrung für den Nachwuchs dann oft nicht aus, vor allem wenn zur Nestlingszeit tagelang schlechtes Wetter herrscht.

Kohlmeise Raupe

Die Jungen sind anfangs nackt und blind. Der Rachen ist ultraviolett gefärbt und so für die fütternden Altvögel im Halbdunkel besser sichtbar. Beide Eltern tragen 16 bis 22 Tage Nahrung ins Nest. Etwa eine Woche nach dem Ausfliegen sind die jungen Kohlmeisen selbstständig, werden aber von den Eltern weiterhin mit Futter versorgt. Oft kann man junge Meisen bei der gemeinsamen Futtersuche beobachten.

Alpenstrandl Titelbild


Der Alpenstrandläufer ist eine der häufigsten Watvogelarten und gehört zur Familie der Schnepfenvögel. Watvögel bezeichnet man auch als Limikolen. Viele Limikolen sind Schwarmvögel und Zugvögel. Drei Viertel seines Lebens verbringt der Alpenstrandläufer auf dem Zug oder in den Überwinterungsgebieten.

In der Schweiz ist der „Alpi“, wie wir ihn im Volksmund liebevoll nennen, kein Brutvogel, sondern nur während des Durchzugs zu beobachten, selten überwintern einzelne Individuen bei uns. Unsere nördlichen Nachbarn werden in dieser Hinsicht richtiggehend „verwöhnt“. Am Wattenmeer können die Alpenstrandläufer zu den Durchzugszeiten in grossen Schwärmen angetroffen werden. Dort mausern bereits im August mehrere hunderttausend Altvögel, später treffen auch noch die Jungvögel ein.

Alpenstrandl Schwarm


Im letzten Oktober konnten wir selber die Alpenstrandläufer an der Ostsee in kleinen Verbänden, manchmal vergesellschaftet mit andern Limikolen, beobachten. Dieses Schauspiel beeindruckte uns nachhaltig.

Den Winter verbringt der Alpenstrandläufer an Meeresküsten in Mittel-, West- und Südeuropa und in Nordwestafrika bis Indien.

Der bevorzugte Lebensraum zur Brutzeit sind feuchte Wiesen und Moore, Heidegebiete, vor allem Tundren und Salzwiesen mit niedriger Vegetation. Er ist jedoch streng an das Vorhandensein von Feuchtgebieten und offenem Wasser gebunden. Island beherbergt drei Viertel des europäischen Bestands. Der Rest brütet im Norden Skandinaviens und Sibiriens, auf den Britischen Inseln und im Ostseeraum.

Alpenstrandl Brutgebiet

 

"Die etwas irreführende Bezeichnung Alpenstrandläufer ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass deutschsprachige Ornithologen ihn zu Beginn des 19. Jahrhunderts vor allem als Brutvogel der Lappländischen Alpen kannten." (Wikipedia)

Alpenstrandl Prachtkleid

Im Pracht- oder Brutkleid ist der etwa starengrosse „Alpi“ durch das schwarze Bauchschild unverkennbar. Auf der Oberseite ist sein Federkleid rostbraun gefärbt. Der schwarze Schnabel ist mittellang und im vorderen Viertel leicht nach unten gebogen. Sein Verwandter - der Sichelstrandläufer - hat einen längeren und stärker gebogenen Schnabel.

Alpenstrandl Verwandter Sichelstrandlaeufer


Speziell ist die Art der Futtersuche. Viele Watvögel suchen ihre Nahrung wie Insekten, Larven, Würmer, Krebstierchen und andere Wirbellose mit dem Schnabel stochernd an Kies- und Sandstränden, auf Schlickflächen und Schlammbänken. Der Alpenstrandläufer zeigt dabei eine besondere Verhaltensweise; daran ist er auch oft gut zu erkennen: Er „nähmaschinelet“, wie wir in Schweizerdeutsch sagen. Das heisst, er bewegt seinen stochernden Schnabel im weichen, feuchten Boden so schnell auf und ab, dass man es mit der raschen Bewegung der Nadel einer ratternden Nähmaschine vergleichen kann.

Alpenstrandl stochernd

Im Schlicht- oder Ruhekleid „verliert“ der Alpenstrandläufer seinen schwarzen Bauchfleck, das Gefieder seiner Oberseite mutiert zu graubraun bis rauchgrau. In diesem Kleid ist es oft schwierig, ihn einwandfrei zu bestimmen, da er dann gerne mit andern Watvogelarten verwechselt werden kann.

Alpenstrandl Schlichtkleid

Bild oben: Alpenstrandläufer im Schlichtkleid (rechts) zusammen mit einer Bekassine und zwei Kampfläufern, zwei anderen Limikolenarten.
Bild unten: Alpenstrandläufer im Jugendkleid.

Alpenstrandl Jugendkleid

Limikolen produzieren generell vier Eier, so auch der Alpendstrandläufer. Er legt die Eier in einem Abstand von 30 bis 36 Stunden. Es findet eine Jahresbrut statt, die Brutzeit dauert von Mai bis Juli. Das Nest am Boden ist meist gut in einem Grashorst versteckt. Beide Elternvögel bebrüten die Eier. Nach etwa drei Wochen schlüpfen die Küken. Ihre Daunen sind in diesem Stadium nicht wasserdicht und mit ihrem Schnabel können sie noch nicht im Boden stochern. Sie picken deshalb kleinste Tiere von Pflanzen und Boden. Nach weiteren drei Wochen sind die Jungvögel flügge. Die Geschlechtsreife tritt nach einem Jahr ein. Der Vogel kann im besten Fall gut 20 Jahre alt werden!

Alpenstrandl Meeresstrand


Der Alpenstrandläufer gehört zu den Arten, für die ein starker Arealverlust infolge der Klimaerwärmung prognostiziert wird.

Wir freuen uns auf den Herbstzug und hoffen, in unsern Hauptbeobachtungsgebieten in der Schweiz, am Klingnauer Stausee und am Flachsee, einige Alpenstrandläufer und natürlich auch andere Limikolen sehen zu können.

Alpenstrandlaeufer T

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Alpenstrandläufer.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

 

 

 


Steinschmaetzer Titelbild


Der Steinschmätzer brütet in weiten Teilen Europas und Nordasiens, in Alaska, im arktischen Ostkanada und in Grönland. Er überwintert ausschliesslich in den afrikanischen Steppen südlich der Sahara und auf der Arabischen Halbinsel. Aus der artenreichen Gattung der Steinschmätzer wählen wir den „echten“ Steinschmätzer, d.h. die Art, die u.a. in der Schweiz und Deutschland brütet. In der Schweiz sind die Brutlebensräume vorwiegend in den Bergen, meist oberhalb der Waldgrenze zwischen 1800 und 2600 m. Der Steinschmätzer bevorzugt kurzrasige und steindurchsetzte Wiesen. In Deutschland findet man ihn auch auf Heideflächen, in Dünengebieten an der Küste, in Kies- und Sandgruben, Steinbrüchen, abgetorften Mooren und Truppenübungsplätzen. In den meisten Bundesländern Deutschlands gilt die Art als vom Aussterben bedroht.

Steinschmaetzer Flug

Das Männchen zeigt im Prachtkleid eine sehr schöne Färbung. Seine Unterseite ist weiss, die Oberseite grau, die Flügel schwarz und im Gesicht fällt die schwarze „Zorro“-Maske auf, ebenso der weisse Überaugenstreif. Ein deutliches Erkennungsmerkmal im Flug ist in allen Kleidern das kopfstehende schwarze T im weissen Schwanz.

Steinschmaetzer Maennchen

Weibchen sind bis auf die dunklen Flügel und den schwarz-weissen Schwanz beige-braun gefärbt.

Steinschmaetzer Weibchen

Steinschmätzer sind territorial und verteidigen ihr Revier aggressiv. Der Reviergesang des Männchens besteht aus hart zwitschernden und knirschenden Strophen. Es hört sich ein bisschen an, als ob zwei Steine hart gegeneinander gerieben würden. Womit das Rätsel des Namens Steinschmätzer auch gelöst wäre!

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  • Sommerferienreisebuch

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 26, 2022 | 02:07 am

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    Das Sommerferien-Reisebuch begleitet die Kinder durch den Urlaub: Vermerkt wird, was in den Koffer eingepackt wird, wer Urlaubsgrüße in Form einer Postkarte bekommen soll, was an den einzelnen Tagen unternommen wurde, was ein besonderes Highlight war und anderes. So hält das Kind eine schöne Erinnerung in Händen und hat zu Beginn des neuen Schuljahres auch viel zu erzählen.

     

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    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 25, 2022 | 08:54 am

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  • Ziel im Auge behalten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 24, 2022 | 02:02 am

    Ziel im Auge behalten

    „Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt.“

    Gotthold Ephraim Lessing

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  • Forscherkarten: Juli

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 23, 2022 | 02:25 am

    Forscherkarten: Juli


    Früh genug, um sich noch vor den Ferien mit den neuen Forscherfragen zu beschäftigen: Forscherkarten Juli

    Die vorliegenden 20 Forscherkarten sprechen mehrere Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler an und erfüllen damit verschiedene Ziele. Sie erfordern von den Kindern genaues Lesen und Verstehen, Schlüsselwörter müssen ausgemacht werden, mit denen sie passende Informationen suchen, Antworten finden und formulieren können.

    Jede der 20 Forscherkarten enthält eine Aussage zu einem Thema, das sich auf den Monat Juli bezieht, sowie drei Fragen, die die Schüler selbständig aus verschiedenen Quellen in Büchern oder im Internet recherchieren.

    Die Forscherkarten können Sie mehrfach ausdrucken, ausschneiden und laminieren, so dass die Kinder sie zu sich an den Platz nehmen und in Ruhe die Lösungen auf dem passenden Antwortblatt eintragen können. Sie sind ideal für schnelle Schüler und Kinder mit vielseitigen Interessen. Wer schafft diesen Monat am meisten Forscherkarten?

    Und für die Kinder, die bereits mit Juli in die Sommerferien gestartet sind, können die Forscherkarten eine willkommene Beschäftigung während der ferien sein, damit nie Langeweile aufkommt und so nebenbei auch sinnvoll die Freizeit gefüllt werden kann.

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  • Zauberkarten: Rechentrick

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 22, 2022 | 02:01 am

    Zauberkarten: Rechentrick


    Wer verblüfft nicht gerne andere mit einem Zaubertrick? Mit diesen neuen Zaubertrickkarten können Kinder im Wettbewerb mit einem Taschenrechner antreten. Wer da wohl als Sieger hervorgehen wird? Die Karten können noch vor den Sommerferien kurzfristig ohne viel Vorbereitung eingesetzt werden - man benötigt nur ein (rechenschwaches) Kind als Assistenz.

    Bei den Lehrmittelperlen gibt es schon vier Zaubertrickkarten, die an Beliebtheit nichts verloren haben.
    Hier können Sie alle downloaden:

     Zauberkarten Rechentrick: NEU!
     Zauberkarten Zauberkarten 2
     Zauberkarten 3
     Zauberkarten 4

     

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  • Dobble: Schulmaterial und Klassenzimmer

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 21, 2022 | 02:03 am

    Dobble: Schulmaterial und Klassenzimmer




    Zum Üben des Wortschatzes rund um Schulmaterialien und Gegenständen im Klassenzimmer gibt es ein neues Dobble-Spiel. 13 Wörter zum jeweiligen Thema werden wiederholt und internalisiert. Außerdem werden Konzentration und Schnelligkeit gefördert, denn nur wer beides gezielt einsetzt, kann gewinnen.

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  • 20.Juni: Weltflüchtlingstag

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Jun 20, 2022 | 02:34 am

    20.Juni: Weltflüchtlingstag

    Seit 2001 wird jedes Jahr am 20. Juni der Weltflüchtlingstag begangen. Er wurde von der UNHCR – der Organisation, die sich weltweit für Flüchtlinge und Vertriebene einsetzt – ins Leben gerufen. Dieser Welttag soll an das Schicksal der mittlerweile mehr als 100 Millionen Menschen erinnern, die gezwungen sind, entweder innerhalb des eigenen Landes oder ins Ausland zu flüchten. Verschiedene Aktionen und Aktivitäten, die an diesem Tag stattfinden - z.B. friedliche Demonstrationen, Petitionen, Flashmobs - bekunden die Solidarität mit geflüchteten Menschen und haben zum Ziel, auf deren schwierige Situation aufmerksam zu machen.
    Besonders tragisch ist, dass sich unter dieser enormen Anzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen einige Millionen Kinder befinden. Viele davon sind unbegleitet und müssen unter schwierigsten Bedingungen aufwachsen. Sie haben keine Lobby und erhalten nicht jene Chancen, auf die sie als Kind eigentlich ein Recht hätten.

    Bildquelle: blickpixel

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