Neuntoeter 1 Titelbild

Der Neuntöter gehört zur Familie der Würger. Der Name tönt nicht gerade sympathisch, aber der Neuntöter ist ein sehr hübscher Singvogel und der einzige aus dieser Familie, der noch in der Schweiz brütet. In Mitteleuropa ist er die häufigste Würgerart.

Neuntoeter 2 Jungvogel frisst Falter

Würger verdanken ihren Namen einer besonderen Eigenschaft. Unverdaute Nahrungsreste würgen sie in Form von kleinen Gewöllen hoch und speien diese aus. Auf dem Speiseplan stehen Fluginsekten, grosse Käfer, Spinnen, Heuschrecken, Eidechsen, Mäuse und manchmal auch Kleinvögel. Wie alle Würger besitzt der Neuntöter einen Hakenschnabel und wirkt deshalb wie ein kleiner Greifvogel. Neuntöter sind geschickte Fluginsektenjäger und erhaschen ihre Beute von einer Sitzwarte aus, entweder im Flug oder am Boden. Beutetiere spiessen sie oft auf Dornenbüsche oder Stacheldraht auf und zerlegen sie mit dem Schnabel in mundgerechte Stücke. Die aufgespiessten Beutetiere dienen dem Neuntöter auch als Nahrungsdepot, was ihm fälschlicherweise den Ruf eingebracht hat, er töte immer zuerst neun Beutetiere, bevor er mit Fressen beginne.

Neuntoeter 3 Maennchen

Das Neuntöter-Männchen fällt besonders durch seine schwarze „Zorro-Augenmaske“ auf. Seine Kehle ist weiss, die Brust hell und leicht rosa überhaucht, das Grau des Oberkopfes zieht sich bis in den Nacken. Sein Rücken ist kastanien- bis rotbraun, deshalb ist er auch noch unter dem Namen Rotrückenwürger bekannt. Die Schwanzunterseite ist auffällig schwarz-weiss gefärbt.

Neuntoeter 4 Weibchen

Das Gefieder des Weibchens ist bräunlich, die Unterseite cremeweiss. Brust und Flanken weisen eine Schuppenzeichnung auf. Die Augenmaske ist nur schwach ausgeprägt und zeigt sich meist hinter dem Auge in einem Braunton.
Juvenile (junge) Neuntöter sehen den Weibchen sehr ähnlich, haben aber eine Wellenzeichnung (Schuppenzeichnung) auf Rücken, Brust, Flanken und Flügeln und zusätzlich eine feine dunkle Querbänderung auf ihrem braunen Scheitel.

Neuntoeter 5 Maennchen fuehrt Jungvogel

Zwei verwandte Arten des Neuntöters sind Rotkopfwürger und Raubwürger. Der Rotkopfwürger, der in den Fünfzigerjahren noch in der Schweiz brütete, ist heute praktisch verschwunden. In Deutschland gibt es noch sporadisch Bruten. Im Mittelmeerraum hingegen ist er ein verbreiteter Brutvogel.

Neuntoeter Verwandter Rotkopfwuerger  Neuntoeter Verwandter Raubwuerger

Der grösste heimische Vertreter der Würgerfamilie ist der Raubwürger. In der Schweiz brütet er seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Er ist aber als Durchzügler und noch häufiger als Wintergast zu beobachten.

Das Verschwinden der Würgerarten hängt mit dem schwindenden Lebensraum und infolgedessen den mangelnden Nahrungsquellen (Käfer, Heuschrecken etc.) zusammen. Neuntöter brüten in halboffenen Landschaften, die ein gutes Angebot an Sträuchern und Hecken aufweisen. Hecken, Hochstammbäume, Obstgärten, artenreiche Wiesen – kurz, eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft – fiel der intensiven Landwirtschaft zum Opfer. Zum Glück sind heute vielerorts Bemühungen im Gang, naturnahe Kulturlandschaften zu fördern. Durch das Pflanzen von Hochstammbäumen, Anlegen von Hecken, Blumenwiesen und Buntbrachen, Errichten von Ast- und Steinhaufen etc. können die Bestände der Neuntöter und andere Vogelarten profitieren. Auch strukturreiche Rebberge sind für Neuntöter gute Habitate.

Neuntoeter 6 Rebberg Habitat

Vögel wie der Rotkopfwürger bleiben bei uns leider verschwunden, für ihn wäre eine viel grösserflächige Renaturierung der Kulturlandschaft nötig.


Neuntoeter TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht können Sie kostenlos hier herunterladen: der Neuntöter.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.6

Kiebitz Titelbild

Der Kiebitz ist eine Limikolenart, ein Watvogel, und wohl einer der bekanntesten dieser Vogelfamilie. Er benötigt als Lebensraum Feuchtgebiete wie Riedwiesen, dies vor allem in der Brutzeit.

Der Charme dieses auffälligen, faszinierenden Vogels begeisterte die Ornithologen schon immer. Das Gefieder des Männchens ist schwarz-weiss, die Oberseite schillert bei Sonnenschein metallisch grün, hinter dem Flügelbug ist je nach Lichteinfall auch ein violetter Glanz zu erkennen.

Kiebitz 3

Der Brustlatz ist bis zur Kehle schwarz. Ein besonders hübsches Kennzeichen sind die Schopffedern am Kopf, die man in der Fachsprache als „Federholle“ bezeichnet. Diese Schmuckfedern sind beim Männchen länger als beim Weibchen, das Weibchen ist generell etwas bescheidener gefärbt.

Kiebitz Männchen

Der Kiebitz wird rund 200 g schwer, was dem Gewicht von zwei Tafeln Schokolade entspricht. Den besonderen Rufen verdankt er seinen deutschen Namen. Vor allem die Männchen sind während der Balzzeit stimmfreudig und zeigen dann auch ihre akrobatischen Balzflüge. Dazu gehören Loopings, Sturz- und Steigflüge. All dies findet nach Ankunft aus den Wintergebieten ab Anfang März statt.

Kiebitz 5
Im Flug sind die breiten Handflügel des Kiebitzes zu erkennen.

Kiebitze aus Mittel- und Westeuropa überwintern hauptsächlich in Frankreich, auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika. Skandinavische Kiebitze ziehen im Winter auf die Britischen Inseln, die Brutvögel Osteuropas, Russland und Finnlands vorwiegend nach Italien.

Der Kiebitz brütet einzeln oder in lockeren Kolonien. Er ist ein Bodenbrüter, sein Nest befindet sich in geeigneten Feuchtgebieten mit spärlich bewachsener Fläche oder im Kulturland. Hier errichtet er eine einfache Mulde ohne Nestausstattung, in Feuchtgebieten hingegen stattet er die Mulde mit trockenem Gras und Zweiglein aus.

Wie bei fast allen Watvögeln üblich, legt das Weibchen vier Eier im Abstand von 24 Stunden. Sobald das letzte Ei gelegt ist, bebrüten beide Eltern abwechslungsweise das Gelege. Nach rund 30 Tagen schlüpfen die Küken. Zwei Tage vor dem Schlüpfen fiepen die Küken in den Eiern. Diese Kommunikation dient dazu, sich gegenseitig auf den Schlüpftermin abzustimmen, sodass die Jungtiere praktisch gleichzeitig schlüpfen.

Kiebitz 8

Kiebitz-Küken sind Nestflüchter, das heisst sie suchen sofort selbstständig nach Nahrung und sind auf das „Laufen“ spezialisiert, sie haben kräftige Beine. Auf dem Speiseplan der Kiebitze stehen insbesondere Insekten, deren Larven und Würmer, aber auch Samen. Vor allem bei Regen werden die Küken von ihrer Mutter gehudert (gewärmt und beschützt), unter ihrem Federkleid kühlen sie nicht aus.

Kiebitz 7

Vater und Mutter führen die Jungen und verteidigen diese auch vehement gegen Feinde wie Greif- und Rabenvögel, Gänse, Fuchs usw.

Diese werden lauthals im Flug angegriffen oder aber abgelenkt, indem der Altvogel am Boden mit dem Körper auf die Seite kippt und mit herabhängenden Flügeln eine Verletzung vortäuscht. Dieses Verhalten bezeichnet man als „Verleiten“.

Nach 35 bis 40 Tagen sind die jungen Kiebitze flügge. In der Regel findet eine Jahresbrut statt, bei Gelegeverlust kann es zu Ersatzbruten kommen.

Kiebitz 4

Ausserhalb der Brutzeit sieht man Kiebitze meist in Gruppen von 30 oder mehr Vögeln. Im November suchen sie oft frisch abgeerntete Zuckerrübenfelder auf.

In der Schweiz erlitt der Bestand des Kiebitzes einen drastischen Einbruch aufgrund der Trockenlegung von Feuchtgebieten, sein Lebensraum schwand markant. Die Landwirtschaftsgebiete dehnten sich dafür mehr und mehr aus. Durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung gehen viele Kiebitz-Nester verloren und auch der Verlust durch Beutegreifer trägt dazu bei. Bei anhaltend trockener Witterung finden die Küken zu wenig Nahrung und verhungern. Der Kiebitz-Bestand in der Schweiz liegt bei 180 Brutpaaren. Der Bestand konnte sich in der Schweiz nur halten, weil aus andern Gebieten Brutvögel einwanderten. Aber in den Achtzigerjahren erlitten auch die Nachbarländer Bestandseinbrüche, was zu einem erneuten Rückgang der Art führte. Der Kiebitz steht in der Schweiz auf der Roten Liste, ist also vom Aussterben bedroht.

Kiebitz T

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Kiebitz.

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Gartenbaumlaeufer Titelbild

Den Gartenbaumläufer sehen wir kaum, obwohl er ganz in unserer Nähe lebt. Der kleine Kletterkünstler hat eine exzellente Tarnung, die ihn praktisch mit dem Hintergrund der Baumrinde verschmelzen lässt. Auffällig ist sein langer, gebogener Schnabel, der lange Stützschwanz, die Oberseite ist braun gemustert, seine Unterseite weiss, die Flanken sind oft bräunlich getönt. Der deutliche weisse Überaugenstreif ist ein weiteres Merkmal.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich nicht. Mit seinen 10 g, die er auf die Waage bringt, ist er im wahrsten Sinn des Wortes ein Fliegengewicht.

Das Verbreitungsgebiet des Gartenbaumläufers beschränkt sich auf Süd- und Mitteleuropa und den Maghreb. Er fehlt vollständig in Grossbritannien und Irland sowie im Norden Dänemarks und in ganz Skandinavien. In der Schweiz bewohnt er Laubwälder, Parks, Baumhecken, Hochstamm-obstgärten und private Gärten mit vielen Obstbäumen. Er dringt sogar in Stadtzentren vor. Wichtig für ihn sind Bäume mit grobborkiger Rinde. Man findet ihn in der Schweiz aber nur bis auf eine Höhe von rund 900 m. Mit ungefähr 50‘000 Brutpaaren gilt der Gartenbaumläufer in der Schweiz als nicht gefährdete Vogelart.

Der Verwandte des Gartenbaumläufers, der Waldbaumläufer, sieht optisch fast gleich aus und lässt sich praktisch nur anhand des Gesangs unterscheiden. Er lebt bevorzugt in dichten Nadelwäldern und oft in Höhen über 900 m.

Gartenbaumlaeufer Verwandter Waldbaumlaeufer

Bei der Nahrungssuche lässt sich der Gartenbaumläufer gut beobachten. Wie ein kleiner Specht klettert er meist vom Fuss eines Baumstammes oder an Ästen spiralförmig und ruckartig nach oben. Seine drei langen und spitzen Krallen an den Vorderzehen wirken wie Haken, die acht Millimeter lange Kralle der Hinterzehe sichert ihn zusätzlich ab.

Gartenbaumlaeufer wieSpechte

Wie die Spechte benutzen Baumläufer ihren Schwanz wie ein „drittes Bein“ als Stütze und zum Halten des Gleichgewichts beim Klettern. Die mittleren Schwanzfedern sind daher besonders steif und widerstandsfähig. So können sie auch problemlos senkrechte Felsen, Mauern und Gebäude erklimmen. Das Free-Climbing beherrschen sie schneller und besser als wir Menschen!

Gartenbaumlaeufer Futtersuche

Dabei stochert er mit seinem idealen „Pinzettenschnabel“ in der Baumrinde nach allem Essbaren.

Gartenbaumlaeufer Pinzettenschnabel

Er ernährt sich auch von Samen, die insbesondere im Winter einen grösseren Teil seiner Nahrung ausmachen können.

Charakteristisch für den Gartenbaumläufer ist, dass er nicht kopfvoran am Baumstamm hinabklettern kann – anders als der Kleiber, der dies vorzüglich beherrscht. Ist der Gartenbaumläufer zuoberst in der Baumkrone angelangt, fliegt er zum nächsten Baum und das Spiel beginnt wieder auf tieferem Niveau.

WanderfalkeTitelbild

BirdLife Schweiz wählte den Wanderfalken zum Vogel des Jahres 2018. Dieser aussergewöhnliche Luftkünstler ist der schnellste Vogel der Welt und ein rasanter Vogeljäger. Was die Geschwindigkeit seiner pfeilschnellen Sturzflüge anbelangt, ist die Rede von 250 bis über 300 km in der Stunde. Bei der Vorstellung kann einem schwindelig werden! Er ist schneller als die meisten Autos oder Motorräder.

Der Wanderfalke fasziniert die Menschen seit prähistorischer Zeit. Der Mensch lebte damals in Höhlen am Fuss der Felsen, der Wanderfalke hoch oben in der Wand. In Ägypten wurde der Gott Horus meist mit einem Falkenkopf dargestellt.

Der stolze Vogel ist der grösste einheimische Falke, fast bussardgross, wobei das Weibchen mit seinen 900 bis 1300 g grösser ist als das Männchen. Auffällig im Vergleich mit andern Falken ist der massige Körper. Die Oberseite ist schiefergrau bis graubraun. Beim adulten Vogel zieren feine Querbänder den hellen Bauch (1. Flugbild), der Jungvogel (2. Flugbild) ist hingegen längs gestreift.

Wanderfalke1

Wanderfalke2

Die Kopfplatte des Wanderfalken ist dunkel, ebenso fällt der kräftige dunkle Bartstreif auf. Der Wanderfalke hat einen mittellangen Schwanz und lange, spitze Flügel. Seine Krallen sind spitz und der Hakenschnabel zeichnet sich wie bei allen Falken durch eine Besonderheit aus: Der Oberschnabel ist hakenförmig nach unten gebogen. Links und rechts davon hat der Oberschnabel eine Zacke, man bezeichnet diese als Falkenzahn. Damit kann der Falke seine Beute mit einem Biss in den Nacken schnell töten.

Wanderfalke3

Der Wanderfalke ist der am weitesten verbreitete Vogel der Welt. Er kommt fast auf allen Erdteilen vor. Ausnahmen bilden die Antarktis, die Karibik-Inseln, Island und Neuseeland. Was das Zugverhalten unserer heimischen Wanderfalken betrifft, passt der Name Wanderfalke weniger gut. Bei uns sind sie vorwiegend Stand- oder Strichvögel, das heisst sie überwintern in der Nähe ihres Brutgebietes oder streifen regional umher. Wanderfalken aus Nordeuropa ziehen zum Überwintern nach Mitteleuropa, also auch in die Schweiz.

Die Lebensraumansprüche dieser Vögel sind relativ bescheiden. Der Wanderfalke benötigt vor allem eine gesicherte Brutmöglichkeit und freien Luftraum mit einem genügend grossen Angebot an Vögeln zum Jagen. Seine Nahrung besteht nämlich aus Vögeln bis zum Gewicht einer Ringeltaube (rund 500 g). Das deutlich grössere Weibchen schlägt auch Enten oder noch grössere Vögel.

Der Wanderfalke ist ein äusserst scharfsinniger Jäger. Wie alle Falken besitzt er ein hervorragendes Sehvermögen und eine geschickte Manövrierfähigkeit, sodass er schnell auf Positionsänderungen seiner Beutetiere reagieren kann. Er jagt fast ausschliesslich im freien Luftraum. Dabei schraubt er sich oft in grosse Höhen und wartet auf Vögel, die unter ihm entlangfliegen. Bei seinem Sturzflug auf eine Beute legt er die Flügel zusammen, fällt wie eine Bombe vom Himmel und krallt sich mit den Fängen einen Vogel. Allerdings gelingt ihm nur jeder 10. bis 15. Angriff. Vogelschwärme wie z.B. Stare haben Gegenstrategien entwickelt: Sie stieben beim Angriff auseinander und formieren sich neu; dies um den Falken oder andere Greifvögel wie Habichte zu verwirren.

Ein Wanderfalke an der Steilküste von Helgoland ...
Wanderfalke4a

... rupft eine erbeutete Möwe
Wanderfalke4b

Der Wanderfalke brütet in der Schweiz bevorzugt in Felswänden, einige Paare auch auf hohen Gebäuden in Städten. In Deutschland ist der Anteil der Gebäudebrüter höher. Der Vogel hat sich somit neben natürlichen Felsen sogenannte Sekundärhabitate erschlossen in Form von Industriebauten, Kraftwerksgebäuden, Hochkaminen, Funktürmen oder Kirchtürmen. Diese bieten ihm auch Ansitzwarten, von denen aus er Tauben und andere Vögel jagen kann. Nistkästen an hohen Gebäuden nehmen Wanderfalken gerne an. So brütet zum Beispiel am Kühlturm des Kernkraftwerks Leibstadt (Schweiz) seit Jahren ein Wanderfalken-Paar mit Erfolg.

Wanderfalke5

Im Nordosten Europas findet man auch baumbrütende Wanderfalken, in der baumfreien Tundra legen sie die Eier einfach in eine Bodenmulde.

Wanderfalken-Männchen beeindrucken Weibchen mit spektakulären Balzflügen. Das Männchen muss auch beweisen, dass es ein guter Jäger ist und die zukünftige Familie mit ausreichend Nahrung versorgen kann. Dabei kommt es zu akrobatischen Beuteübergaben an das Weibchen in der Luft.

Wanderfalke6

Hat sich ein Paar gefunden, legt das Weibchen ungefähr Anfang März drei bis vier Eier in die Nestmulde in einer Felswand oder in eine Nische eines Gebäudes. Das Weibchen bebrütet die Eier und wird in dieser Zeit vom Partner mit Beute versorgt. Nach rund 29 Tagen schlüpfen die Jungvögel. Das Weibchen hudert und verfüttert die vom Männchen geschlagene Beute. Später gehen beide Elterntiere auf Jagd. Die Nestlingszeit dauert 36 bis 40 Tage, danach lernen die Jungen das Beuteschlagen von ihren Eltern. Der Familienverband löst sich ungefähr Anfang August auf.

 

Wanderfalke TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Wanderfalke.

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Hoeckerschwan Titelbild

„Ä Schwan so wiss wie Schnee“, fast jeder Schweizer kennt dieses Lied vom Berner Rockmusiker Gölä. International bekannt ist natürlich das Märchen „Das hässliche Entlein“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.

Die Anmut und Eleganz des Höckerschwans spricht für sich selbst. Diese eingebürgerte Vogelart schliessen wir schon als Kinder auf Anhieb ins Herz. Der Höckerschwan war ursprünglich in Nordosteuropa und in Teilen Asiens verbreitet. Als beliebter Zier- und Parkvogel wurde er im 16./17. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa angesiedelt. Im Mittelalter hielten Monarchen die imposanten Wasservögel als Haustiere in ihren Parks. Noch heute gelten Höckerschwäne in Grossbritannien mit wenigen Ausnahmen als Besitz der Königin.

Der französische König Louis XIV siedelte den Höckerschwan auf der Seine an und Napoleon erliess Weisungen zu seinem Schutz. Die majestätischen Vögel wurden in der Schweiz um 1690 erstmals ausgesetzt. Heute gelten sie als einheimische Vogelart.

Wenn wir einen schwimmenden Höckerschwan sehen, ist uns kaum bewusst, dass er bis 15 kg auf die Waage bringen kann und zu den schwersten flugfähigen Vogelarten weltweit gehört.

Hoeckerschwan 1 Baden

Erst beim Abheben in die Luft wird klar, warum er einigen Anlauf benötigt. Bei einer Körperlänge von rund 1.60 m und einer Flügelspannweite bis zu 2.40 m ist das Starten ein grosser Kraftakt, auch die Landung will geübt sein.

Hoeckerschwan 2 Landung

Amsel Titelbild

Die Amsel zählt zu den Lieblingsvögeln vieler Menschen. Sie gehört zu den Drosselvögeln und ist einer unserer ersten Frühlingsboten. Das klingende, melodische Flöten der Männchen erklingt manchmal schon Ende Januar. Gerne singen sie auf erhöhten Warten wie Dachfirsten oder Baumwipfeln.

Die Amsel ist kreativ in der Erfindung, Kombination und Variation von Motiven. Sie kann aber auch Geräusche nachahmen. So ist bekannt, dass sie vor allem im Siedlungsbereich Handytöne imitieren kann. Bei Gefahr vor Fressfeinden oder unmittelbarer Annäherung von Menschen äussert sie Warnrufe, die auch andere Singvögel alarmieren. Der gellende Fluchtruf, mit dem die Amsel bei plötzlicher Gefahr davonfliegt, schwillt zu crescendo-artigem Zetern an.

Amsel Liguster Beeren

Amseln gehören zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Brutvögeln in Europa. Wir treffen sie in Städten, Siedlungen, Gärten, Parks und Friedhöfen an. Ihnen genügen bereits einige Büsche und Bäume, auch in einem Industriequartier. Dies war nicht immer so.

Amseln Brutgebiet

In alten Vogelbüchern wird die Amsel als sehr scheuer Waldvogel beschrieben. Diese Scheu hat sie in den letzten 100 Jahren verloren und neue Lebensräume erobert, sie wurde zum Kulturfolger. Neben waldbewohnenden Amseln gibt es heute ausgesprochene „Stadtamseln“, die in städtischen Gebieten vor allem im Winterhalbjahr vom milderen Klima, mehr Nahrung und Kunstlicht „profitieren“. Diese Amseln beginnen zeitiger im Frühjahr mit der Fortpflanzung als Waldamseln und können dadurch mehrere Bruten aufziehen. Stadtamseln singen vereinzelt manchmal auch nachts in beleuchteten Stadtzentren.

In der Schweiz bewohnt die Amsel mit Ausnahme der Hochalpen praktisch das ganze Land. In höheren Lagen lebt eine Verwandte von ihr, die Ringdrossel.

Ringdrossel Leuk 1132

Es kann vorkommen, dass sich die Gebiete von Amsel und Ringdrossel überschneiden, da Amseln ausnahmsweise bis in Höhe von 2000 m vorkommen. Im Winter zieht die Ringdrossel aber in südliche Gefilde, während der grösste Teil der einheimischen Amseln bei uns bleibt.

Amseln suchen ihre Nahrung vor allem am Boden. Regenwürmer und Käfer stehen ganz oben auf der Speisekarte. Ab dem Spätsommer verzehren sie vermehrt Beeren und Früchte und suchen deshalb Waldränder, Obstgärten und Rebberge auf. Amseln wie auch andere Vögel tragen entscheidend zur Ausbreitung von Pflanzensamen in der Landschaft bei.

Das Aussehen der Amsel ist unverkennbar.
Die Männchen haben ein schwarzes Gefieder, einen orange-gelben Lidring und einen orange-gelben Schnabel.

Amsel Männchen

Das Weibchen ist dunkelbraun gefärbt, mit etwas hellerer Kehle und verschwommen gefleckter Unterseite. Sein Schnabel ist braun bis gelblich.

Amsel Weibchen

Jungvögel besitzen ein braunes Gefieder und sind hell gefleckt, eine optimale Tarnfarbe.

Amsel Jungvogel

Amseln sind Offenbrüter, das muldenförmige, tiefe Nest errichtet das Weibchen in Hecken, Sträuchern, Laubbäumen oder Schling- und Kletterpflanzen, seltener in Baumstrünken, Halbhöhlen oder Wurzeltellern. Es besteht aus trockenen Halmen, Wurzeln und Moos und wird mit nasser Erde oder Lehm ausgelegt und mit feinen Grashalmen und Würzelchen ausgekleidet.

Das Nest auf dem Foto zeigt ein Amsel-Weibchen, das sich im Wald einen morschen Baumstamm mit einer Art Halbhöhle ausgesucht hat. Der Nestbau beginnt manchmal im Februar, meistens aber im März, und dauert 2–5 Tage.

Amsel nistet Baumhoehle

Amselnest 3464

 

 

Ein Gelege umfasst 3–5 Eier, die in täglichen Abständen gelegt werden. Die Eier weisen eine schöne, grünblaue Färbung mit leichter Sprenkelung auf.

 

Die Bebrütungszeit dauert 12–14 Tage, die Nestlingszeit 13–14 Tage. Die Nahrung für die Jungvögel besteht in erster Linie aus Regenwürmern und Insekten. Junge Amseln verlassen ihr Nest bereits einige Tage vor dem Flüggewerden und fallen in dieser Zeit oft Rabenvögeln und Katzen zum Opfer. Aus diesem Grund befürchten besorgte Leute, der Bestand der Amseln könnte zurückgehen. Lokal mag dies im Einzelfall zutreffen, die Amselzahlen haben in den letzten 20 Jahren aber eher zugelegt.

Zweit-, Dritt- und manchmal auch Viertbruten sind möglich. Gelegentlich wird bei Folgebruten das gleiche Nest benutzt. Die Amsel zeigt eine ausgeprägte Brutortstreue, teilweise bleiben Paare jahrelang zusammen.

Nach der Brutzeit, also ungefähr ab Mitte Juli, hören die Amseln auf zu singen. Zu diesem Zeitpunkt erneuern die Altvögel ihr gesamtes Gefieder. In dieser Zeit ist ihre Flugfähigkeit zeitweise eingeschränkt und sie verhalten sich deshalb unauffällig.

Amsel Winter Samen


Amsel T

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: die Amsel.

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Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
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Besuchen Sie auch die LehrmittelPerlen

Die Lehrmittel Perlen sind eine Plattform für hochwertige Lehrmittel, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern können. Die persönliche Mitgliedschaft bei den Perlen bietet jedoch einiges mehr als vergleichbare Portale, unter anderem die Perlen-Community. Die meisten Perlen-Lehrmittel eignen sich besonders gut für schulische Heilpädagoginnen und/oder Lehrpersonen an Förderklassen, da sie sehr durchdacht den Lernprozess in kleinen Schritten begleiten und viel Übungsmaterial enthalten.  

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  • Fruchtiges Wochenende

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 14, 2022 | 02:18 am

    Fruchtiges Wochenende


    Für das Wochenende hat meine Tochter etwas Gesundes wunderschön  ver"backt".
    Bis auf das Zierband ist alles essbar - aber selbst das mundet beim "Augenschmaus". Das Obstkisterl ist aus Mürbteig und unter dem Obst befindet sich ein herrlich luftiger Biskuitteig, gefüllt mit einer traumhaft sommerlich leichten Erdbeercreme. Wirklich köstlich!

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  • Zuhause

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 12, 2022 | 02:49 am

    Zuhause


    "Ein Zuhause ist das, wo Menschen leben,
    in deren Herzen die Liebe wohnt."

    Quelle: Marcellus "Bear Heart" Williams (1918 - 2009)

    Bildquelle: Karin Maresch

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  • Klassenraumgestaltung: Piktogrammkarten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 11, 2022 | 02:19 am

    Klassenraumgestaltung: Piktogrammkarten


    Die mehr als 100 farbigen Piktogramm Karten bringen ein einheitliches System in Ihren Klassenraum. Es sind Karten für:
    Schulfächer, Aktivitäten, Sozialformen, Tagesereignisse, Ämter im Klassenraum, Regeln, Anleitungen, Material, Ablage, Posten/Stationen, „Wo-sind-wir?“, Kalenderkarten mit Monaten, Wochentagen, Zahlen und Wetterkarten.
    Schauen Sie die Karten an, bevor Sie sie ausdrucken und laminieren. Möglicherweise brauchen Sie in Ihrer Klasse nicht alle Karten. Einige gibt es in mehrfacher Ausführung, da oft unterschiedliche Bezeichnungen üblich sind, z.B. Pausenplatz und Schulhof oder Znüni, Jause und Zwischenverpflegung.
    Falls bei Ihnen andere Begriffe üblich sind oder wenn Sie z.B. die Regeln und Ziele ergänzen möchten, verwenden Sie bitte die leeren Karten oder schreiben Sie mir:
    Ich erstelle Ihnen gerne zusätzliche Karten mit einzelnen Ausdrücken, die bei Ihnen üblicher sind. Auch fehlende Karten ergänze ich, wenn Sie mir die Stichworte dazu schreiben.

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  • Schulanfang: Textrechnungen Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 10, 2022 | 02:13 am

    Schulanfang: Textrechnungen Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20


    Zu Beginn der 2. Klasse verwende ich sehr gerne dieses Heft mit Textrechnungen zur Addition und Subtraktion im ZR10 und ZR20. Es eignet sich gut zur Wiederholung, aber auch zur Erhebung, was die Kinder noch aus der 1. Klasse vom Stoff in Mathematik behalten haben. Wunderbarere Nebeneffekt ist, dass man auch gleich sieht, wer zusätzlich Probleme beim Lesen und im Textverständnis hat. Und auch das Schreiben von passenden Antworten gibt Aufschluss, wo das einzelne Kind steht.

    Das Heft Textrechnungen für die 1. Klasse enthält eine vielfältige Auswahl von 175 Rechnungen und ist kleinschrittig aufgebaut:
    Addition im ZR10: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern A1 - A25)
    Subtraktion im ZR10: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern B1 - B25)
    Addition ohne Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern C1 - C25)
    Subtraktion ohne Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern D1 - D25)
    Addition mit Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Addieren, Ergänzen, Addieren mit 3 Summanden (Nummern E1 - E25)
    Subtraktion mit Zehnerübergang im ZR20: Aufgaben zum einfachen Subtrahieren, Zerlegen, Subtrahieren mit 2 Subtrahenden (Nummern F1 - F25)
    Addition und Subtraktion im ZR20: gemischte Aufgaben (Nummern G1 - G25)

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  • Den eigenen Namen schreiben können

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 9, 2022 | 02:34 am

    Den eigenen Namen schreiben können


    Es gibt immer wieder Kinder, die beim Eintritt in die Schule ihren Namen noch nicht korrekt oder manchmal sogar überhaupt nicht schreiben können. Mit dem vorliegenden Heft soll damit Abhilfe geschaffen werden, denn es ist schon etwas einfacher, wenn die Kinder von Anfang an Verschiedenes mit ihrem Namen versehen können.
    Vom Suchen der Buchstaben, die im eigenen Namen vorhanden sind, über das erste Schreiben des Namens, bis hin, um ihn in "Form" zu bringen, wird hier geübt. Dazu gibt es auch immer wieder ein besonderes Lob, wenn etwas besonders schön gelungen ist  in Form des bewährten Armbandes. Zu Hause kann es stolz hergezeigt werden.
    Die Übungsblätter werden wahlweise auf ein Mädchen- oder Bubenbild, das ebenso gestaltet werden kann, aufgeklebt. Der Fortschritt beim Schreiben des eigenen Namens wird so eindrücklich dokumentiert und es ist ein schöner Hingucker, wenn die Namen aller Kinder den Klassenraum zieren.

    Download: Namen schreiben

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  • Internationaler Weltkatzentag

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 8, 2022 | 02:25 am

    Internationaler Weltkatzentag


    Seit dem Jahr 2002 wird jährlich am 8. August den Katzen ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mit diesem Aktionstag soll der Fokus auf das Wohlergehen und die Sicherheit der Katzen - von der Hauskatze bis zu den Großkatzen - gelegt werden. Die Organisation "International Fund for Animal Welfare" (IFAW) möchte damit an eine artgerechte Haltung aller Katzen appellieren und dem Schutz des Tieres gedenken. Aber auch auf die Situation der Wildkatzen, die teilweise vom Aussterben bedroht sind, soll erinnert und Hilfsmaßnahmen dazu vorgestellt werden.

    Die Hauskatze ist seit mehr als 9500 Jahren im Zusammenleben mit dem Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie gilt weltweit als das beliebteste Haustier. Aus vielfachen Studen weiß man, dass die Interaktion mit Katzen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen hat und körperliche Reaktionen auf Stress reduziert werden. Katzen sind auch eine emotionale Stütze für viele Menschen, die an Depressionen, Angststörungen oder Einsamkeit leiden.

    Bei den Lehrmittelperlen gibt es zum Thema Hauskatzen und Großkatzen einiges an Material, das sich großer Beliebtheit erfreut:

    Neu im Sortiment sind die Miniperlen Katzen:

     



    Die Katze für die Unterstufe als Lesematerial - einmal mit und einmal ohne Silbenschrift.



    Das Heft "Haustiere" behandelt das Thema Katze.



    Das Thema Großkatzen ist natürlich auch vertreten.

    Bildquelle: dimhou

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  • Soziale Aktivitäten für den Schulanfang

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Aug 7, 2022 | 02:00 am

    Soziale Aktivitäten für den Schulanfang


    Nicht nur für Erstklässler ist der Start in die Schulzeit spannend, sondern auch für ältere Schülerinnen und Schüler ist der Wechsel in eine neue Klasse, evtl. zu einer neuen Lehrperson ein ganz besonderes Ereignis. Aber auch wenn nichts von all dem zutrifft, so stellt sich oftmals am Schulbeginn heraus, dass es neue Konstellationen gibt. Diese wirken sich immer auf eine Klassengemeinschaft aus. Da sind unterschiedliche Aktivitäten und Spiele hilfreich, damit sich die Kinder einer Klasse wieder aufeinander einlassen, damit neue Schüler*innen gut integriert werden oder einfach alle miteinander am Start in ein neues Schuljahr Spaß haben können.

    Im vorliegenden Heft " Soziale Aktivitäten für dieden Schulanfang" sind 10 Kennenlern - Aktivitäten enthalten. Eine davon sei hier kurz vorgestellt:

    Mit der Aktivität "Wir sind alle verbunden" wird den Schülern vermittelt: "Obwohl wir alle verschieden sind, sind wir als Klasse miteinander verbunden."

    Wir brauchen dazu einen Wollknäuel oder eine Schnurkugel.
    Die Schüler stehen im Kreis.
    Die Lehrperson hält den Wollknäuel in der Hand und fordert die Kinder auf:
    "Halte die Hand hoch, wenn du …."
    Sie wirft den Wollknäuel einem der Schüler mit erhobener Hand zu, hält aber das Ende der Schnur noch fest in der Hand. Der Schüler gibt den Knäuel weiter an einen anderen Schüler, der auch die Hand oben hat, und hält dabei ebenfalls die Schnur fest. Der Knäuel geht weiter zu allen Schülern mit erhobener Hand und zurück zur Lehrperson.

     

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