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Birkenzeisig Titelbild

Früher war der Alpenbirkenzeisig – wie es der Name sagt – in den Alpen zu Hause. In den letzten Jahrzehnten hat er sein Areal erweitert und besiedelt auch tiefere Lagen. In Europa ist er hauptsächlich in Island, Irland, Schottland, Skandinavien und in weiten Teilen Mitteleuropas beheimatet.

Zu unseren heimischen Birkenzeisigen gesellen sich in der kalten Jahreszeit Wintergäste aus dem Norden. Die Vögel erscheinen in den Niederungen regelmässig ab Oktober und bleiben bis Mitte März oder Anfang April. Ein weiteres Überwinterungsgebiet ist der Mittelmeerraum.

Birkenzeisig

Der Birkenzeisig gehört zur Familie der Finken. Er ist ein kleiner Vogel – kaum grösser als ein Lärchenzapfen – und fällt deshalb fast nicht auf, ausser wenn er ruft.

Sein Gefieder ist braun gestreift, die Kehle schwarz, ein roter Fleck ziert seine Stirn. Die Unterseite ist hell, ausgewachsene Männchen zeigen eine mehr oder weniger rote Brustfärbung. Adulten (erwachsenen) Weibchen fehlt das Karminrot auf der Brust und auch der rote Scheitelfleck ist weniger leuchtend. Auffällig ist der kleine, spitz kegelförmige gelbliche Schnabel.

Birkenzeisig Maennchen

Der Birkenzeisig ist ein sehr zierlicher Vogel im Vergleich mit seinen Finkenverwandten wie zum Beispiel Buch- oder Grünfink. Sehr eng verwandt ist er mit dem Taiga- und Polarbirkenzeisig, deren Färbung etwas variiert. Vor allem der Alpen- und der Taigabirkenzeisig sehen sich zum Verwechseln ähnlich und bereiten auch guten Vogelkennern Kopfzerbrechen bei der Bestimmung. Der Taigabirkenzeisig ist in der Schweiz ein sehr seltener Wintergast, in Deutschland hingegen kommt es in manchen Wintern zu invasionsartigen Schwärmen.

Neuntoeter 1 Titelbild

Der Neuntöter gehört zur Familie der Würger. Der Name tönt nicht gerade sympathisch, aber der Neuntöter ist ein sehr hübscher Singvogel und der einzige aus dieser Familie, der noch in der Schweiz brütet. In Mitteleuropa ist er die häufigste Würgerart.

Neuntoeter 2 Jungvogel frisst Falter

Würger verdanken ihren Namen einer besonderen Eigenschaft. Unverdaute Nahrungsreste würgen sie in Form von kleinen Gewöllen hoch und speien diese aus. Auf dem Speiseplan stehen Fluginsekten, grosse Käfer, Spinnen, Heuschrecken, Eidechsen, Mäuse und manchmal auch Kleinvögel. Wie alle Würger besitzt der Neuntöter einen Hakenschnabel und wirkt deshalb wie ein kleiner Greifvogel. Neuntöter sind geschickte Fluginsektenjäger und erhaschen ihre Beute von einer Sitzwarte aus, entweder im Flug oder am Boden. Beutetiere spiessen sie oft auf Dornenbüsche oder Stacheldraht auf und zerlegen sie mit dem Schnabel in mundgerechte Stücke. Die aufgespiessten Beutetiere dienen dem Neuntöter auch als Nahrungsdepot, was ihm fälschlicherweise den Ruf eingebracht hat, er töte immer zuerst neun Beutetiere, bevor er mit Fressen beginne.

Neuntoeter 3 Maennchen

Das Neuntöter-Männchen fällt besonders durch seine schwarze „Zorro-Augenmaske“ auf. Seine Kehle ist weiss, die Brust hell und leicht rosa überhaucht, das Grau des Oberkopfes zieht sich bis in den Nacken. Sein Rücken ist kastanien- bis rotbraun, deshalb ist er auch noch unter dem Namen Rotrückenwürger bekannt. Die Schwanzunterseite ist auffällig schwarz-weiss gefärbt.

Neuntoeter 4 Weibchen

Das Gefieder des Weibchens ist bräunlich, die Unterseite cremeweiss. Brust und Flanken weisen eine Schuppenzeichnung auf. Die Augenmaske ist nur schwach ausgeprägt und zeigt sich meist hinter dem Auge in einem Braunton.
Juvenile (junge) Neuntöter sehen den Weibchen sehr ähnlich, haben aber eine Wellenzeichnung (Schuppenzeichnung) auf Rücken, Brust, Flanken und Flügeln und zusätzlich eine feine dunkle Querbänderung auf ihrem braunen Scheitel.

Neuntoeter 5 Maennchen fuehrt Jungvogel

Zwei verwandte Arten des Neuntöters sind Rotkopfwürger und Raubwürger. Der Rotkopfwürger, der in den Fünfzigerjahren noch in der Schweiz brütete, ist heute praktisch verschwunden. In Deutschland gibt es noch sporadisch Bruten. Im Mittelmeerraum hingegen ist er ein verbreiteter Brutvogel.

Neuntoeter Verwandter Rotkopfwuerger  Neuntoeter Verwandter Raubwuerger

Der grösste heimische Vertreter der Würgerfamilie ist der Raubwürger. In der Schweiz brütet er seit den Achtzigerjahren nicht mehr. Er ist aber als Durchzügler und noch häufiger als Wintergast zu beobachten.

Das Verschwinden der Würgerarten hängt mit dem schwindenden Lebensraum und infolgedessen den mangelnden Nahrungsquellen (Käfer, Heuschrecken etc.) zusammen. Neuntöter brüten in halboffenen Landschaften, die ein gutes Angebot an Sträuchern und Hecken aufweisen. Hecken, Hochstammbäume, Obstgärten, artenreiche Wiesen – kurz, eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft – fiel der intensiven Landwirtschaft zum Opfer. Zum Glück sind heute vielerorts Bemühungen im Gang, naturnahe Kulturlandschaften zu fördern. Durch das Pflanzen von Hochstammbäumen, Anlegen von Hecken, Blumenwiesen und Buntbrachen, Errichten von Ast- und Steinhaufen etc. können die Bestände der Neuntöter und andere Vogelarten profitieren. Auch strukturreiche Rebberge sind für Neuntöter gute Habitate.

Neuntoeter 6 Rebberg Habitat

Vögel wie der Rotkopfwürger bleiben bei uns leider verschwunden, für ihn wäre eine viel grösserflächige Renaturierung der Kulturlandschaft nötig.


Neuntoeter TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht können Sie kostenlos hier herunterladen: der Neuntöter.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.6

Kiebitz Titelbild

Der Kiebitz ist eine Limikolenart, ein Watvogel, und wohl einer der bekanntesten dieser Vogelfamilie. Er benötigt als Lebensraum Feuchtgebiete wie Riedwiesen, dies vor allem in der Brutzeit.

Der Charme dieses auffälligen, faszinierenden Vogels begeisterte die Ornithologen schon immer. Das Gefieder des Männchens ist schwarz-weiss, die Oberseite schillert bei Sonnenschein metallisch grün, hinter dem Flügelbug ist je nach Lichteinfall auch ein violetter Glanz zu erkennen.

Kiebitz 3

Der Brustlatz ist bis zur Kehle schwarz. Ein besonders hübsches Kennzeichen sind die Schopffedern am Kopf, die man in der Fachsprache als „Federholle“ bezeichnet. Diese Schmuckfedern sind beim Männchen länger als beim Weibchen, das Weibchen ist generell etwas bescheidener gefärbt.

Kiebitz Männchen

Der Kiebitz wird rund 200 g schwer, was dem Gewicht von zwei Tafeln Schokolade entspricht. Den besonderen Rufen verdankt er seinen deutschen Namen. Vor allem die Männchen sind während der Balzzeit stimmfreudig und zeigen dann auch ihre akrobatischen Balzflüge. Dazu gehören Loopings, Sturz- und Steigflüge. All dies findet nach Ankunft aus den Wintergebieten ab Anfang März statt.

Kiebitz 5
Im Flug sind die breiten Handflügel des Kiebitzes zu erkennen.

Kiebitze aus Mittel- und Westeuropa überwintern hauptsächlich in Frankreich, auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika. Skandinavische Kiebitze ziehen im Winter auf die Britischen Inseln, die Brutvögel Osteuropas, Russland und Finnlands vorwiegend nach Italien.

Der Kiebitz brütet einzeln oder in lockeren Kolonien. Er ist ein Bodenbrüter, sein Nest befindet sich in geeigneten Feuchtgebieten mit spärlich bewachsener Fläche oder im Kulturland. Hier errichtet er eine einfache Mulde ohne Nestausstattung, in Feuchtgebieten hingegen stattet er die Mulde mit trockenem Gras und Zweiglein aus.

Wie bei fast allen Watvögeln üblich, legt das Weibchen vier Eier im Abstand von 24 Stunden. Sobald das letzte Ei gelegt ist, bebrüten beide Eltern abwechslungsweise das Gelege. Nach rund 30 Tagen schlüpfen die Küken. Zwei Tage vor dem Schlüpfen fiepen die Küken in den Eiern. Diese Kommunikation dient dazu, sich gegenseitig auf den Schlüpftermin abzustimmen, sodass die Jungtiere praktisch gleichzeitig schlüpfen.

Kiebitz 8

Kiebitz-Küken sind Nestflüchter, das heisst sie suchen sofort selbstständig nach Nahrung und sind auf das „Laufen“ spezialisiert, sie haben kräftige Beine. Auf dem Speiseplan der Kiebitze stehen insbesondere Insekten, deren Larven und Würmer, aber auch Samen. Vor allem bei Regen werden die Küken von ihrer Mutter gehudert (gewärmt und beschützt), unter ihrem Federkleid kühlen sie nicht aus.

Kiebitz 7

Vater und Mutter führen die Jungen und verteidigen diese auch vehement gegen Feinde wie Greif- und Rabenvögel, Gänse, Fuchs usw.

Diese werden lauthals im Flug angegriffen oder aber abgelenkt, indem der Altvogel am Boden mit dem Körper auf die Seite kippt und mit herabhängenden Flügeln eine Verletzung vortäuscht. Dieses Verhalten bezeichnet man als „Verleiten“.

Nach 35 bis 40 Tagen sind die jungen Kiebitze flügge. In der Regel findet eine Jahresbrut statt, bei Gelegeverlust kann es zu Ersatzbruten kommen.

Kiebitz 4

Ausserhalb der Brutzeit sieht man Kiebitze meist in Gruppen von 30 oder mehr Vögeln. Im November suchen sie oft frisch abgeerntete Zuckerrübenfelder auf.

In der Schweiz erlitt der Bestand des Kiebitzes einen drastischen Einbruch aufgrund der Trockenlegung von Feuchtgebieten, sein Lebensraum schwand markant. Die Landwirtschaftsgebiete dehnten sich dafür mehr und mehr aus. Durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung gehen viele Kiebitz-Nester verloren und auch der Verlust durch Beutegreifer trägt dazu bei. Bei anhaltend trockener Witterung finden die Küken zu wenig Nahrung und verhungern. Der Kiebitz-Bestand in der Schweiz liegt bei 180 Brutpaaren. Der Bestand konnte sich in der Schweiz nur halten, weil aus andern Gebieten Brutvögel einwanderten. Aber in den Achtzigerjahren erlitten auch die Nachbarländer Bestandseinbrüche, was zu einem erneuten Rückgang der Art führte. Der Kiebitz steht in der Schweiz auf der Roten Liste, ist also vom Aussterben bedroht.

Kiebitz T

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Kiebitz.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 3. - 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.6

 

Gartenbaumlaeufer Titelbild

Den Gartenbaumläufer sehen wir kaum, obwohl er ganz in unserer Nähe lebt. Der kleine Kletterkünstler hat eine exzellente Tarnung, die ihn praktisch mit dem Hintergrund der Baumrinde verschmelzen lässt. Auffällig ist sein langer, gebogener Schnabel, der lange Stützschwanz, die Oberseite ist braun gemustert, seine Unterseite weiss, die Flanken sind oft bräunlich getönt. Der deutliche weisse Überaugenstreif ist ein weiteres Merkmal.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich nicht. Mit seinen 10 g, die er auf die Waage bringt, ist er im wahrsten Sinn des Wortes ein Fliegengewicht.

Das Verbreitungsgebiet des Gartenbaumläufers beschränkt sich auf Süd- und Mitteleuropa und den Maghreb. Er fehlt vollständig in Grossbritannien und Irland sowie im Norden Dänemarks und in ganz Skandinavien. In der Schweiz bewohnt er Laubwälder, Parks, Baumhecken, Hochstamm-obstgärten und private Gärten mit vielen Obstbäumen. Er dringt sogar in Stadtzentren vor. Wichtig für ihn sind Bäume mit grobborkiger Rinde. Man findet ihn in der Schweiz aber nur bis auf eine Höhe von rund 900 m. Mit ungefähr 50‘000 Brutpaaren gilt der Gartenbaumläufer in der Schweiz als nicht gefährdete Vogelart.

Der Verwandte des Gartenbaumläufers, der Waldbaumläufer, sieht optisch fast gleich aus und lässt sich praktisch nur anhand des Gesangs unterscheiden. Er lebt bevorzugt in dichten Nadelwäldern und oft in Höhen über 900 m.

Gartenbaumlaeufer Verwandter Waldbaumlaeufer

Bei der Nahrungssuche lässt sich der Gartenbaumläufer gut beobachten. Wie ein kleiner Specht klettert er meist vom Fuss eines Baumstammes oder an Ästen spiralförmig und ruckartig nach oben. Seine drei langen und spitzen Krallen an den Vorderzehen wirken wie Haken, die acht Millimeter lange Kralle der Hinterzehe sichert ihn zusätzlich ab.

Gartenbaumlaeufer wieSpechte

Wie die Spechte benutzen Baumläufer ihren Schwanz wie ein „drittes Bein“ als Stütze und zum Halten des Gleichgewichts beim Klettern. Die mittleren Schwanzfedern sind daher besonders steif und widerstandsfähig. So können sie auch problemlos senkrechte Felsen, Mauern und Gebäude erklimmen. Das Free-Climbing beherrschen sie schneller und besser als wir Menschen!

Gartenbaumlaeufer Futtersuche

Dabei stochert er mit seinem idealen „Pinzettenschnabel“ in der Baumrinde nach allem Essbaren.

Gartenbaumlaeufer Pinzettenschnabel

Er ernährt sich auch von Samen, die insbesondere im Winter einen grösseren Teil seiner Nahrung ausmachen können.

Charakteristisch für den Gartenbaumläufer ist, dass er nicht kopfvoran am Baumstamm hinabklettern kann – anders als der Kleiber, der dies vorzüglich beherrscht. Ist der Gartenbaumläufer zuoberst in der Baumkrone angelangt, fliegt er zum nächsten Baum und das Spiel beginnt wieder auf tieferem Niveau.

WanderfalkeTitelbild

BirdLife Schweiz wählte den Wanderfalken zum Vogel des Jahres 2018. Dieser aussergewöhnliche Luftkünstler ist der schnellste Vogel der Welt und ein rasanter Vogeljäger. Was die Geschwindigkeit seiner pfeilschnellen Sturzflüge anbelangt, ist die Rede von 250 bis über 300 km in der Stunde. Bei der Vorstellung kann einem schwindelig werden! Er ist schneller als die meisten Autos oder Motorräder.

Der Wanderfalke fasziniert die Menschen seit prähistorischer Zeit. Der Mensch lebte damals in Höhlen am Fuss der Felsen, der Wanderfalke hoch oben in der Wand. In Ägypten wurde der Gott Horus meist mit einem Falkenkopf dargestellt.

Der stolze Vogel ist der grösste einheimische Falke, fast bussardgross, wobei das Weibchen mit seinen 900 bis 1300 g grösser ist als das Männchen. Auffällig im Vergleich mit andern Falken ist der massige Körper. Die Oberseite ist schiefergrau bis graubraun. Beim adulten Vogel zieren feine Querbänder den hellen Bauch (1. Flugbild), der Jungvogel (2. Flugbild) ist hingegen längs gestreift.

Wanderfalke1

Wanderfalke2

Die Kopfplatte des Wanderfalken ist dunkel, ebenso fällt der kräftige dunkle Bartstreif auf. Der Wanderfalke hat einen mittellangen Schwanz und lange, spitze Flügel. Seine Krallen sind spitz und der Hakenschnabel zeichnet sich wie bei allen Falken durch eine Besonderheit aus: Der Oberschnabel ist hakenförmig nach unten gebogen. Links und rechts davon hat der Oberschnabel eine Zacke, man bezeichnet diese als Falkenzahn. Damit kann der Falke seine Beute mit einem Biss in den Nacken schnell töten.

Wanderfalke3

Der Wanderfalke ist der am weitesten verbreitete Vogel der Welt. Er kommt fast auf allen Erdteilen vor. Ausnahmen bilden die Antarktis, die Karibik-Inseln, Island und Neuseeland. Was das Zugverhalten unserer heimischen Wanderfalken betrifft, passt der Name Wanderfalke weniger gut. Bei uns sind sie vorwiegend Stand- oder Strichvögel, das heisst sie überwintern in der Nähe ihres Brutgebietes oder streifen regional umher. Wanderfalken aus Nordeuropa ziehen zum Überwintern nach Mitteleuropa, also auch in die Schweiz.

Die Lebensraumansprüche dieser Vögel sind relativ bescheiden. Der Wanderfalke benötigt vor allem eine gesicherte Brutmöglichkeit und freien Luftraum mit einem genügend grossen Angebot an Vögeln zum Jagen. Seine Nahrung besteht nämlich aus Vögeln bis zum Gewicht einer Ringeltaube (rund 500 g). Das deutlich grössere Weibchen schlägt auch Enten oder noch grössere Vögel.

Der Wanderfalke ist ein äusserst scharfsinniger Jäger. Wie alle Falken besitzt er ein hervorragendes Sehvermögen und eine geschickte Manövrierfähigkeit, sodass er schnell auf Positionsänderungen seiner Beutetiere reagieren kann. Er jagt fast ausschliesslich im freien Luftraum. Dabei schraubt er sich oft in grosse Höhen und wartet auf Vögel, die unter ihm entlangfliegen. Bei seinem Sturzflug auf eine Beute legt er die Flügel zusammen, fällt wie eine Bombe vom Himmel und krallt sich mit den Fängen einen Vogel. Allerdings gelingt ihm nur jeder 10. bis 15. Angriff. Vogelschwärme wie z.B. Stare haben Gegenstrategien entwickelt: Sie stieben beim Angriff auseinander und formieren sich neu; dies um den Falken oder andere Greifvögel wie Habichte zu verwirren.

Ein Wanderfalke an der Steilküste von Helgoland ...
Wanderfalke4a

... rupft eine erbeutete Möwe
Wanderfalke4b

Der Wanderfalke brütet in der Schweiz bevorzugt in Felswänden, einige Paare auch auf hohen Gebäuden in Städten. In Deutschland ist der Anteil der Gebäudebrüter höher. Der Vogel hat sich somit neben natürlichen Felsen sogenannte Sekundärhabitate erschlossen in Form von Industriebauten, Kraftwerksgebäuden, Hochkaminen, Funktürmen oder Kirchtürmen. Diese bieten ihm auch Ansitzwarten, von denen aus er Tauben und andere Vögel jagen kann. Nistkästen an hohen Gebäuden nehmen Wanderfalken gerne an. So brütet zum Beispiel am Kühlturm des Kernkraftwerks Leibstadt (Schweiz) seit Jahren ein Wanderfalken-Paar mit Erfolg.

Wanderfalke5

Im Nordosten Europas findet man auch baumbrütende Wanderfalken, in der baumfreien Tundra legen sie die Eier einfach in eine Bodenmulde.

Wanderfalken-Männchen beeindrucken Weibchen mit spektakulären Balzflügen. Das Männchen muss auch beweisen, dass es ein guter Jäger ist und die zukünftige Familie mit ausreichend Nahrung versorgen kann. Dabei kommt es zu akrobatischen Beuteübergaben an das Weibchen in der Luft.

Wanderfalke6

Hat sich ein Paar gefunden, legt das Weibchen ungefähr Anfang März drei bis vier Eier in die Nestmulde in einer Felswand oder in eine Nische eines Gebäudes. Das Weibchen bebrütet die Eier und wird in dieser Zeit vom Partner mit Beute versorgt. Nach rund 29 Tagen schlüpfen die Jungvögel. Das Weibchen hudert und verfüttert die vom Männchen geschlagene Beute. Später gehen beide Elterntiere auf Jagd. Die Nestlingszeit dauert 36 bis 40 Tage, danach lernen die Jungen das Beuteschlagen von ihren Eltern. Der Familienverband löst sich ungefähr Anfang August auf.

 

Wanderfalke TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Wanderfalke.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

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Hoeckerschwan Titelbild

„Ä Schwan so wiss wie Schnee“, fast jeder Schweizer kennt dieses Lied vom Berner Rockmusiker Gölä. International bekannt ist natürlich das Märchen „Das hässliche Entlein“ des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen.

Die Anmut und Eleganz des Höckerschwans spricht für sich selbst. Diese eingebürgerte Vogelart schliessen wir schon als Kinder auf Anhieb ins Herz. Der Höckerschwan war ursprünglich in Nordosteuropa und in Teilen Asiens verbreitet. Als beliebter Zier- und Parkvogel wurde er im 16./17. Jahrhundert in Mittel- und Westeuropa angesiedelt. Im Mittelalter hielten Monarchen die imposanten Wasservögel als Haustiere in ihren Parks. Noch heute gelten Höckerschwäne in Grossbritannien mit wenigen Ausnahmen als Besitz der Königin.

Der französische König Louis XIV siedelte den Höckerschwan auf der Seine an und Napoleon erliess Weisungen zu seinem Schutz. Die majestätischen Vögel wurden in der Schweiz um 1690 erstmals ausgesetzt. Heute gelten sie als einheimische Vogelart.

Wenn wir einen schwimmenden Höckerschwan sehen, ist uns kaum bewusst, dass er bis 15 kg auf die Waage bringen kann und zu den schwersten flugfähigen Vogelarten weltweit gehört.

Hoeckerschwan 1 Baden

Erst beim Abheben in die Luft wird klar, warum er einigen Anlauf benötigt. Bei einer Körperlänge von rund 1.60 m und einer Flügelspannweite bis zu 2.40 m ist das Starten ein grosser Kraftakt, auch die Landung will geübt sein.

Hoeckerschwan 2 Landung

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  • Diejenigen, die wissen - Laotse

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 23, 2020 | 02:56 am

    Diejenigen, die wissen - Laotse


    Diejenigen, die wissen, sprechen nicht;
    diejenigen, die sprechen, wissen nicht.

    Laozi, chinesischer Philosoph, evtl. 6. Jh. v. Chr.

    Bild: Wikimedia Commons, Tom@HK

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  • Lesetipps für Eltern von Kindern im Kindergarten

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 22, 2020 | 02:00 am

    Lesetipps für Eltern von Kindern im Kindergarten


    Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, Ihren Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit aus ihnen glückliche und überzeugte, selbstsichere Lesende werden. Versuchen Sie jede Woche einen neuen Tipp und finden Sie heraus, welcher für Ihr Kind am besten geeignet ist.

    Sprechen Sie mit Ihrem Kind.
    Fragen Sie Ihr Kind nach seinem Tag im Kindergarten. Fordern Sie es auf, etwas zu erklären, was sie in der Klasse gemacht haben oder was es in der Pause gespielt hat.

    Schnabelwetzübungen.
    Singen Sie Kinderlieder, sprechen Sie Reime und Zungenbrecher vor. Das hilft den Kindern, mit dem Klang der Wörter vertraut zu werden.

    Lesen und erleben.
    Verbinden Sie das, was Ihr Kind liest mit dem, was in seinem Alltag geschieht. Wenn es ein Buch über Tiere liest, sprechen Sie über Ihren letzten Zoobesuch.

    Nennen Sie den Namen Ihres Kindes.
    Stellen Sie Verbindungen her zwischen Buchstaben und ihren Klängen, z.B. „Lena, das Wort lachen beginnt mit dem gleichen Laut wie dein Name. Lena - lach. Und beide beginnen mit dem gleichen Buchstaben L.“

    Mit Handpuppen spielen.
    Machen Sie Sprachspiele mit Handpuppen. Die Puppe sagt z.B.: „Mein Name ist Mark. Ich mag Wörter, die sich auf meinen Namen reimen. Reimt sich Park auf Mark? Reimt sich Ball auf Mark?“

    Buchstaben zeichnen und lesen.
    Zeichnen Sie einen Buchstaben mit dem Finger vor und lassen Sie ihn von Ihrem Kind nachzeichnen und nachsprechen. Das können Sie in die Luft, auf Papier, in Sand, auf einem Teller Zucker usw. vormachen.

    Aufschreiben.
    Halten Sie Bleistift und Papier bereit, mit dem Ihr Kind schreiben kann. Schreiben Sie ein Wort oder zwei zu einem bestimmten Thema, über das Sie sich unterhalten haben.

    Immer und immer wieder lesen.
    Lesen Sie Ihrem Kind sein Lieblingsbuch zum 100sten Mal vor. Machen Sie Pausen beim Lesen und fragen Sie Ihr Kind, was im Buch geschieht.

    Über Buchstaben und Laute sprechen.
    Helfen Sie Ihrem Kind einzelne Buchstaben und ihre Laute kennen zu lernen. Machen Sie ein Spiel daraus, in dem Sie es raten lassen: „Ich denke an einen Buchstaben und der klingt mmmmm.“

    Lehrpersonen können diese Lesetipps für Eltern als Pdf herunterladen und sie den Eltern ihrer Schüler abgeben.

    Quelle: ReadingRockets.org

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  • Lesetipps für Eltern von Erstklässlern

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 21, 2020 | 02:00 am

    Lesetipps für Eltern von Erstklässlern


    Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, Ihren Kindern Freude am Lesen zu vermitteln, damit aus ihnen glückliche und überzeugte, selbstsichere Lesende werden. Versuchen Sie jede Woche einen neuen Tipp und finden Sie heraus, welcher für Ihr Kind am besten geeignet ist.

    Gehen Sie nie ohne Lesestoff aus dem Haus.
    Nehmen Sie jedes Mal ein Buch oder ein Leseheft mit, wenn Ihr Kind irgendwo warten muss, wie z.B. im Wartezimmer des Arztes. Schaffen Sie viele Gelegenheiten, um das Lesen zu üben.

    Einmal ist nicht genug.
    Ermuntern Sie Ihr Kind, seine Lieblingsbücher und Geschichten mehrmals zu lesen. Wiederholtes Lesen hilft Ihrem Kind, schneller und flüssiger zu lesen.

    Tauchen Sie tief in die Geschichte ein.
    Stellen Sie Ihrem Kind Fragen zu Geschichten, die Sie gerade gelesen haben. Fragen Sie Dinge wie "Was denkst du, weshalb der Fuchs das getan hat?"

    Achten Sie auf sinnvollen Umgang mit Fernsehen und Videospielen.
    Das Lesen soll nicht in Konkurrenz mit Fernsehen und Videospielen stehen. Fördern Sie das Lesen als Freizeitbeschäftigung.

    Seien Sie geduldig.
    Geben Sie Ihrem Kind genügend Zeit, wenn es versucht, ein unbekanntes Wort zu buchstabieren. Helfen Sie ihm dabei, indem Sie es daran erinnern, den Anfangsbuchstaben oder spezielle Buchstaben genau zu lesen.

    Wählen Sie geeignete Bücher aus.
    Helfen Sie Ihrem Kind, Bücher zu wählen, die nicht zu schwer sind. Es soll möglichst viele erfolgreiche Lese-Erfahrungen sammeln.

    Machen Sie Wortspiele.
    Wählen Sie z.B ein Wort, bei dem das Kind einen Buchstaben ändern kann, um ein neues Wort zu bilden (Nase - Hase - Hose - Rose usw.)

    Ich lese dir vor, du liest mir vor.
    Wechseln Sie ab mit dem Vorlesen vor dem Einschlafen. Kinder freuen sich über die zusätzliche Zeit mit ihren Eltern.

    Korrigieren Sie sachte.
    Wenn Ihr Kind einen Fehler macht, helfen Sie ihm sachte, vergessene, übersehene oder falsch gelesene Buchstaben zu korrigieren. Viele Leseanfänger erraten die zu lesenden Wörter, indem sie allein auf den ersten Buchstaben achten.

    Sprechen, sprechen, sprechen!
    Sprechen Sie mit Ihrem Kind jeden Tag über die Schule und über Dinge, die ums Haus herum geschehen. Flechten Sie einige interessante Wörter in die Gespräche ein und bauen Sie auf solchen Wörtern auf, die Sie am Vortag verwendet haben.

    Schreiben, schreiben, schreiben!
    Bitten Sie Ihr Kind, Ihnen zu helfen, die Einkaufsliste zu schreiben, einen kurzen Dankesbrief an die Oma oder ein Tagebuch zu führen über Dinge, die zu Hause und in der Schule geschehen. Achten Sie darauf, dass es Buchstaben und Buchstabengruppen verwendet, die es in der Schule lernt.

    Lehrpersonen können dieseLesetipps für Eltern als PDF herunterladen und sie den Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler abgeben.

    Quelle: ReadingRockets.org

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  • Lesetipps für Eltern von Zweitklässlern

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 20, 2020 | 02:00 am

    Lesetipps für Eltern von Zweitklässlern

     


    Die folgenden Tipps - heute für die Eltern von Zweitklässlern - sollen Ihnen helfen, Ihren Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit aus ihnen glückliche, überzeugte,selbstsichere Lesende werden. Versuchen Sie jede Woche einen neuen Tipp und finden Sie heraus, welcher für Ihr Kind am besten geeignet ist.

    Erzählen Sie Familiengeschichten.
    Kinder lieben es, Geschichten aus Ihrer Familie zu hören. ERzählen Sie lustige Begebenheiten aus Ihrer eigenen Kindheit.

    Legen Sie eine Schreibschachtel an.
    Verzieren Sie eine Schachtel und legen Sie Zeichnungen und geschriebene Texte Ihres Kindes hinein. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um Ihr Kind zum Schreiben zu bringen; von Einkaufslisten bis zu den Dankesbriefchen und Geburtstagskarten ist alles geeignet.

    Seien Sie ein begeisterter Fan Ihres Kindes.
    Lassen Sie Ihr Kind vorlesen, was es in der Schule geschrieben hat. Hören Sie aufmerksam zu und loben Sie es dafür.

    Noch einmal mit Betonung.
    Wenn Ihr Kind ein Wort liest, das ihm nicht vertraut ist und dieses klärt, dann lassen Sie es den ganzen Satz mit dem Wort nochmals lesen. Oft sind die Kinder so sehr mit dem neuen Wort beschäftigt, dass sie den Zusammenhang im Text verlieren.

    Basteln Sie zusammen ein Buch.
    Falten Sie Papierblätter in der Mitte und legen Sie sie zu einem Buch zusammen. Fordern Sie Ihr Kind auf, auf jede Seite einige Sätze zu schreiben und kleben Sie seine eigenen Zeichnungen dazu.

    Erfinden Sie eine Geschichte zu zweit.
    Nutzen Sie Fahrzeiten im Auto oder im Zug, um zu zweit oder zu dritt abwechselnd einen Satz zu erfinden. Versuchen Sie, die Geschichte witzig oder unheimlich zu machen.

    Machen Sie Ihr Kind auf Wortverwandtschaften aufmerksam.
    Zeigen Sie ihm, wie verwandte Wörter ähnlich geschrieben werden, wie Wortstämme in unterschiedlichen Ausdrücken vorkommen (Freund, freundlich, anfreunden usw.).

    Erstellen Sie eine Schreib-Checkliste.
    Erstellen Sie mit Ihrem Kind zusammen eine Checkliste zur Überprüfung seiner Texte, wie z.B. "Sind meine Buchstaben am Satzbeginn alle richtig geschrieben?"

    Bildkarten kreieren.
    Schreiben Sie neue Wörter, die Ihr Kind gelernt hat, auf Kärtchen, lassen Sie es etwas Typisches dazu zeichnen und üben Sie diese spielerisch mit ihm (Memorix, Domino usw.)

    Als Lehrpersonen können Sie diese  Lesetipps für Eltern als PDF herunterladen und sie den Eltern Ihrer Schülerinnen und Schüler abgeben. 

    Quelle: ReadingRockets.org

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  • Lesetipps für Eltern von Drittklässlern

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 19, 2020 | 02:00 am

    Lesetipps für Eltern von Drittklässlern


    Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, Ihren Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit aus ihnen glückliche und überzeugte, selbstsichere Lesende werden. Versuchen Sie jede Woche einen neuen Tipp und finden Sie heraus, welcher für Ihr Kind am besten geeignet ist.

    Machen Sie Bücher zu etwas Speziellem.
    Gehen Sie mit Ihren Kindern in die Bibliothek, lösen Sie eine eigene Bücherkarte für sie, lesen Sie mit ihnen zusammen, kaufen Sie Bücher als Geschenke für die Kinder. Richten Sie zu Hause einen besondern Platz Bücherplatz ein oder - noch besser - lassen Sie Bücher überall herumliegen.

    Ermuntern Sie Ihr Kind, ein weiteres Buch zu lesen.
    Halten Sie es dazu an, ein zweites, ein drittes Buch eines Lieblingsautors zu lesen, empfehlen Sie ihm eine spannende Serie (z.B. Die drei ???) oder fragen Sie die Bibliothekarin nach guten Vorschlägen.

    Benutzen Sie ein Wörterbuch.
    Machen Sie es Ihrem Kind vor: "Hmm, ich bin nicht ganz sicher, was das Wort bedeutet. Ich schaue mal im Wörterbuch nach."

    Sprechen Sie über das, was Sie sehen und tun.
    Sprechen Sie über Alltägliches, damit Ihr Kind Hintergrundwissen aufbauen kann. Das ist besonders wichtig für das Hör- und Leseverständnis. Machen Sie ein Ritual daraus, zum Beispiel beim gemeinsamen Abwaschen, auf einem Ausflug oder nach dem Fernsehen.

    Aller Anfang ist schwer.
    Ermuntern Sie Ihr Kind zu schreiben. Erinnern Sie es daran, dass das Schreiben mehrere Schritte beinhaltet. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Unterschiedliche Wege für unterschiedliche Kinder.
    Öffnen Sie Ihrem Kind die Vielfalt verschiedener Arten von Büchern. Es gibt Kinder, vor allem Jungen, die am liebsten Sachbücher lesen.

    Verraten Sie Ihrem Kind einige "Denk-Tricks".
    Lassen Sie Ihr Kind eine Geschichte in wenigen Sätzen zusammenfassen oder den Fortgang der Geschichte vorhersagen. Beides hilft dem Kind zu verstehen und zu erinnern.

    Nutzen Sie Wartezeiten.
    Machen Sie Wortspiele, wenn Sie längere Zeit im Auto oder im Zug fahren. Suchen Sie Synonyme (dunkel - finster), Gegenteilwörter (alt - jung), Wörter, die gleich lauten, aber nicht dasselbe bedeuten (Bank - Bank). Sie erweitern damit den Wortschatz Ihres Kindes und das Lesen wird ihm dadurch leichter fallen.

    Lehrpersonen können diese Lesetipps für Eltern als PDF herunterladen und sie den Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler abgeben. Lesetipps für Eltern von Zweit- und Erstklässler und für Kinder im Kindergarten folgen.

    Quelle: ReadingRockets.org

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  • Zeitumstellung: Sommerzeit - Winterzeit

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 18, 2020 | 02:37 am

    Zeitumstellung: Sommerzeit - Winterzeit


       

    Demnächst ist es wieder soweit: Wir stellen unsere Uhren auf Winterzeit um und leben wieder in unserer "normalen Zeit". Der Hauptgrund für diese jährlich zweimal stattfindenden Umstellungen, die noch heute zu vielen Diskussionen Anlass geben, lässt sich in der englischen Bezeichnung erkennen: Daylight Saving Time. Wer genügend Englisch versteht, kann sich mit dem unten eingefügtenn Video sehr genau informieren.

    Was dabei geschieht, weshalb und wie man auf die Idee gekommen ist, wird in diesem neuen Heft in kurzen Texten für unsere Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse sehr einfach beschrieben. Die Verständnisfragen gibt es als Multiple Choices-Aufgaben oder sie werden von den Schülern in ganzen Sätzen beantwortet.

    Zu diesem Thema ist auch eine Diskussion in der Klasse oder schriftliches Argumentieren interessant. Meinungen der Befürworter und Gegner sind eingefügt, können aber auch von den Schülern recherchiert werden.

    Download: Zeitumstellung
    Weitere Materialien zum Thema Zeit: Zeit, Zeitmessung, Zeitzonen * Zeit - Freizeit * Nacht und Tag * Nacht

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  • Knacknuss 513

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Oct 17, 2020 | 08:30 am

    Knacknuss 513


    Antworten bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

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