44 Knacknüsse Band 544Knacknüsse144Knacknüsse2

Seit mehr als 12 Jahren erscheint hier wöchentlich jeden Samstag - früher in der Lehrmittel Boutique, heute bei den Lehrmittel Perlen - eine Knacknuss als Wettbewerb, wo mit 100 Nüssen ein Gutschein für eine Jahresmitgliedschaft bei den Lehrmittelperlen errätselt werden konnte. Dabei wurden von den weit über 550 Rätseln bisher alle ausnahmslos gelöst. Die Rätsel, Denksportaufgaben, eben "Knacknüsse", sind unterschiedlich "knackig", die einen herausfordernd, andere verstehen sich als Scherzfragen; einige sprechen die mathematischen, andere die sprachlichen Fähigkeiten der Raterinnen und Rater an, aber jede einzelne macht Spaß und es hat für alle etwas dabei. In den Knacknussbänden 1 - 4 sind jeweils 99 dieser Knacknüsse herunterzuladen.

archive Heft 1 (6.63 MB) gibt es auch kostenlos hier in der Lehrmittel Boutique.

Nun wird der Band 5 der Knacknüsse veröffentlicht. Auch für diesen Band der Knacknüsse gilt: Drucken Sie die Knacknüsse aus, laminieren Sie die Karteikarten und stellen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern täglich oder wöchentlich eine Aufgabe. Oder legen Sie die Rätsel zu den Freiarbeitsmaterialien, nutzen Sie sie bei verschiedenen schulischen und außerschulischen Aktivitäten wie Klassenlager, Schulreise, Geburtstags- und Abschiedsfeiern usw. Auch bei privaten Anlässen haben sich die Knacknüsse schon bewährt und auch für Erwachsen sind nicht alle im Handumdrehen lösbar.

Mit diesem fünften Knacknussband endet zugleich auch die jahrelang gewohnte Knacknuss am Samstag. Zu Beginn dieser netten, wöchentlichen Rätselrunden haben sich wirklich viele Interessierte dieser Herausforderung gestellt und es war immer sehr spannend, wer unter einem gewissen Zeitdruck zuerst die richtige Antwort gepostet hat. Teilweise waren es nur wenige Sekunden, die über Sieg und Niederlage entschieden haben. Mittlerweile ist aber leider eine gewisse allgemeine Rätselmüdigkeit eingetreten, denn nur eine Handvoll Nussknacker*innen haben sich hier im letzten Jahr aktiv eingebracht. Diesen wenigen Aktiven danke ich ganz besonders für die Teilnahme und die Treue in all den Jahren.

 

Elefantenk

Für mich gehört Elmar zu jeden Büchern, die man Kindern einfach näherbringen muss. Und wer liebt ihn nicht, diesen so farbenfrohen Elefanten, der seine Herde nicht nur mit lustigen Späßen an der Nase herumführt, sondern auch mit kreativen Lösungen so manches Problem löst. Dass er insgeheim gerne so aussehen würde, wie alle anderen Elefanten - nämlich elefantenfarben - und dabei seine Einzigartigkeit aufgeben möchte, gibt Anlass, auch über dieses Thema mit den Kindern zu sprechen. Ich habe die Woche vor dem Faschingsfest dazu genützt, Elmar in der Klasse lebendig werden zu lassen und die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Wir haben ein dickes Elmar-Buch ausgelesen, einen Elefant mit Luftrüssel gebastelt - ein wahrer Renner - und natürlich auch den Elmar-Tag bildnerisch gestaltet. Meine selbstgezeichneten Elmar-Vorlagen - Elmar einmal karriert und einmal blanko - sowie die Vorlage für den gebastelten Elefanten, können auf der Seite der Lehrmittelperlen heruntergeladen werden. Den Elefanten mit dem Luftrüssel hab ich vor mehr als 10 Jahren bei einer Kollegin gesehen - leider weiß ich nicht, woher sie die Vorlage hatte. So habe ich ganz einfach meine eigenen gezeichnet.

 

Natur Jahres 2022 T Natur Jahres 2022 2 Natur Jahres 2022 1

Dieses einfache und vergnügliche Würfelspiel für die ganze Familie (oder Schulklasse) und die neuen Sammelkarten sind lehrreiche und motivierende Zusatzmaterialien, die Sie das ganze Jahr hindurch einsetzen können.

Das Spiel macht Spaß und gleichzeitig lernen die Mitspielenden Pflanzen und Tiere kennen und werden vielleicht motiviert, mehr über den Vogel des Jahres, den Baum des Jahres oder das Insekt des Jahres zu erforschen.

Die Spielanleitung und die Vorlagen finden Sie hier:  pdf Natur des Jahres 2022 (1.62 MB) .

 

Sterntaucher 01 Titelbild

Der Sterntaucher passt als Vogel des Monats Dezember gut zur Weihnachtszeit. Sterne haben einen festen Platz in der Weihnachtsgeschichte, der bekannteste ist der Stern von Bethlehem. Doch woher kommt denn der Name Sterntaucher? Taucht er etwa in den Seen des Nordens nach versunkenen Sternen? Oder taucht er nur nachts, wenn die Sterne hell genug am Himmel funkeln? Nein, der Name hat mit seinem Aussehen zu tun – und es gibt zwei verschiedene Erklärungen dafür:

Auf der Oberseite des Schlichtkleids – dem Federkleid, das er im Winter trägt – hat der Sterntaucher feine weisse Strichel. Das sieht aus, als ob er mit lauter kleinen Sternen übersät wäre.

 Sterntaucher 02 Rueckenzeichnung

Die zweite Erklärung bezieht sich auf sein Prachtkleid, also das Federkleid, das er im Sommer resp. zur Brutzeit trägt. Hier hat er auf der Vorderseite des Halses einen auffälligen roten, dreieckförmigen Fleck. Solche Halszeichnungen bezeichnet man bei Vögeln oft als „Stern“, auch wenn sie überhaupt nicht sternförmig sind. Sein wissenschaftlicher Name leitet sich ebenfalls daraus ab: Gavia stellata bedeutet im lateinischen „der Taucher mit dem Stern“.

Sterntaucher 03 Halszeichnung

Gimpel 00 Titelbild

 

Weltweit gibt es rund 150 Finkenarten, in der Schweiz brüten 12 Finkenarten, der Gimpel ist eine davon. Die englische Bezeichnung für den Gimpel ist „bullfinch“ – bulliger Fink. In der Tat hat der Gimpel einen kompakten und kräftigen Körperbau und einen kurzen Hals, den sogenannten „Stiernacken“. Ein weiteres Merkmal unserer einheimischen Finken sind der kräftige, in der Regel kegelförmig zugespitzte Schnabel und der meist eingekerbte Schwanz. Der Schnabel des Gimpels ist kurz und kräftig mit scharfen Schneidekanten, ein ideales Instrument, um Knospen abzuzwicken.

Das Männchen (Bild links) hat eine schwarze Kopfplatte, eine rote Brust und einen grauen Rücken. Sein Schwanz ist schwarz, ein besonderes Merkmal ist der weisse Bürzel – die Gefiederpartie im Bereich Hinterrücken/Oberseite Schwanzwurzel. Das Weibchen  ist farblich weniger leuchtend als das Männchen, seine Körperunterseite ist rötlichgrau (Bild rechts).

Gimpel 01 Männchen Gimpel 02 Weibchen

Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht einfach zu erklären. Ein Gimpel ist jemand, der auffällig ist und aus der Reihe tanzt. Wahrscheinlich hat dies mit der auffällig roten Färbung des Männchens zu tun. Etwas logischer ist der „Zweitname“ Dompfaff. Dieser Name bezieht sich auf die roten Talare (Umhänge) früherer Domherren. Die etwas abfällige Bezeichnung „Pfaff“ ist wahrscheinlich eine Anspielung auf die korpulente Gestalt, sowohl vieler früherer Domherren wie des Vogels. Am einfachsten erklärt sich der wissenschaftliche Name: Pyrrhula leitet sich aus dem griechischen Wort für „feuerrrot“ ab.

Gimpel sind meist nicht leicht zu entdecken. Die Vögel halten sich bevorzugt in dichten Sträuchern und Büschen auf. Sie leben vor allem in Nadel- und Mischwäldern. Hier findet man sie zum Beispiel an Wald- und Wegrändern und auf Lichtungen. Auch die Nähe zum Menschen scheuen Gimpel nicht. Daher trifft man sie auch in Parks, Gärten und manchmal auch auf Friedhöfen. Um den Vogel trotz seiner Tarnung im dichten Gebüsch zu lokalisieren, ist es hilfreich, wenn man seinen arttypischen Ruf kennt, ein wehmütig-flötendes „Djü“.

Gimpel 08

Gimpel besiedeln Europa, Vorderasien, Ostasien einschliesslich Kamtschatka und Japan sowie Sibirien. Man findet sie im Tiefland als auch in Bergwäldern. Sie benötigen einen hohen Nadelholzanteil, besonders beliebt sind Fichten. In der Schweiz hat der Bestand in tieferen Lagen (unterhalb 1000 m) abgenommen, man begegnet ihnen deshalb häufiger in den Bergen.

Nahrung

Der Gimpel ist ein Samen- und Körnerfresser. Zudem liebt er Beeren und Früchte, aus denen er die Samen herausschält. Auch feine Kräutersamen nehmen Gimpel gerne an. Eine Besonderheit des Gimpels ist, dass er auch Knospen von Bäumen frisst: Blatt- und Blütenknospen. Dies beobachtet man vor allem im Frühjahr, wenn die Knospen kurz davor sind aufzugehen. Dann sieht man ihn in Obststreuwiesen zum Beispiel an Birnbäumen. Auch Weidenkätzchen stehen dann auf seinem Speisezettel. Trotz seiner Grösse kann sich der Gimpel bei der Nahrungssuche auf Bäumen gewandt bewegen und kopfüber hängen oder sich zur Seite neigen.

Gimpel 03 sammelt Ahornsamen

Wenn im Frühjahr der Löwenzahn verblüht ist, macht sich der Gimpel gerne über seine Samen her. Die Stängel des Löwenzahns sind oft sehr lang, deshalb kommt eine besondere Technik zum Einsatz: Der Gimpel springt auf den Samenkörper, der Stängel knickt ein und der Vogel kann die Samen fressen. Eine andere Methode ist ein Biss in den Stängel, der dann ebenfalls knickt, so kommt er leicht an die Samen heran.

Gimpel 04 verbluehter Loewenzahn

Brutgeschäft

Ihr Nest bauen die Vögel vorzugsweise im Wald gut versteckt nahe am Stamm von Jungfichten. Dabei profitieren sie von Fichten-Aufforstungen. Das Gimpelgelege umfasst meist drei bis fünf Eier, die Bebrütungszeit dauert 13 bis 15 Tage. Die Nestlinge werden von den Eltern mit Insekten, zum Beispiel Raupen, Ameisen oder Blattläusen, gefüttert. Auch kleine Gehäuseschnecken stehen auf dem Speiseplan. Nach rund 16 bis 18 Tagen fliegen die Jungvögel aus, danach werden sie aber noch mehr als zwei Wochen von den Vogeleltern betreut und geführt. Oft finden zwei Jahresbruten statt.

In der Schweiz sind Gimpel Stand- und Strichvögel. Als Standvogel verweilt der Gimpel ganzjährig bei uns, er zieht also nicht. Im Gegensatz dazu verlassen Strichvögel vor allem im Winter ihr Brutgebiet, unternehmen aber keine Wanderungen in den Süden, sondern bleiben in denselben Breiten. Bei winterlicher Kälte wechseln sie oft den „Landstrich“. Dann erscheinen sie manchmal sogar paarweise oder in kleineren Trupps in Gärten und am Futterbrett.

Gimpel 05 Futterplatz

 

Gimpel TDie ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  archive Gimpel. (862 KB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos sowie die Audio-Aufnahmen. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1 NMG 2.3 NMG 2.4 NMG.2.

 

 

 

Vogelzug Herbst 01 Titelbild Ringeltaubenschwarm

Zugvögel legen jedes Jahr sowohl im Herbst wie im Frühling grosse Distanzen zurück, um von ihren Brutgebieten in die Überwinterungsgebiete zu gelangen resp. umgekehrt. Aus aktuellem Grund wird hier hauptsächlich der Herbstzug behandelt.

Der Vogelzug hat die Menschen schon immer fasziniert und in Staunen versetzt. In früherer Zeit hatte man jedoch keine Ahnung, wohin die Vögel im Winter „verschwinden“. Noch im 18. Jahrhundert glaubte man, dass Vögel auf dem Grund von Gewässern überwintern und dass Schwalben im Sumpf „untertauchen“. Vom Kuckuck mit seinem sperberähnlichen Kleid glaubte man, dass er sich im Herbst ganz einfach in einen Sperber verwandelt. Ein weiterer Volksglaube war, dass Vögel den Winter auf dem Mond verbringen, da man durch das Fernrohr bei Nacht ziehende Vögel vor dem Vollmond sehen konnte.

Erst in den letzten 150 Jahren wurde der Vogelzug wissenschaftlich untersucht, um das Phänomen erklären und verstehen zu können. Zuerst mit Hilfe der Beringung, später mittels Besenderung von Vögeln, konnten immer genauere Erkenntnisse über die Zugwege und die Überwinterungsgebiete der verschiedenen Vogelarten gewonnen werden. Auch die Radarüberwachung hilft dabei mit und man nutzt sie auch, um Kollisionen von grossen Vogelschwärmen mit Flugzeugen zu vermeiden. Doch auch ohne den wissenschaftlichen Hintergrund ist die Beobachtung von Zugvögeln, beispielsweise von grossen Taubenschwärmen (Bild links), Kranichzügen (Bild rechts) oder speziellen Greifvögeln ein faszinierendes Erlebnis.

 Vogelzug Herbst 02 Ringeltauben Vogelzug Herbst 03 Kraniche

Während des Frühlingszugs ziehen die Vögel von den Überwinterungsgebieten, die beispielsweise in Afrika oder Südeuropa liegen, zurück in ihre weiter nördlich gelegenen Brutgebiete, also in ihre eigentliche Heimat. Er wird daher auch als „Heimzug“ bezeichnet. Die Zugrichtung ist vorwiegend von Süden nach Norden.
Während des Herbstzugs ziehen die Vögel wieder weg von ihren Brutgebieten in den Süden, daher bezeichnet man dies auch als „Wegzug“. Die Zugrichtung ist dann meistens von Norden nach Süden, es gibt aber auch Ausnahmen: So fliegen beispielsweise Mönchsgrasmücken, die in Westeuropa brüten, im Herbst Richtung Nordwesten und überwintern auf den Britischen Inseln, wo in der Regel mildere Winter herrschen. In den meisten Fällen wählen die Vögel während des Frühlings- und Herbstzugs die gleiche Zugroute.

Zugverhalten

Nicht alle Vogelarten sind Zugvögel. Viele bleiben das ganze Jahr in ihren Brutgebieten, diese bezeichnet man als „Standvögel“. Dann gibt es die sogenannten „Strichvögel“, die nur unregelmässig wegziehen, meist wenn der Winter besonders hart ist und sie dann keine Nahrung mehr finden. Dieses Verhalten wird oft auch als Winterflucht bezeichnet. Wenn beispielsweise im Winter durch Temperaturstürze plötzlich Seen zufrieren oder Landwirtschaftsflächen, auf denen Vögel normalerweise Würmer finden, steinhart gefrieren, weichen die betroffenen Vögel kurzzeitig nach Süden aus, wo sie wieder angenehmere Temperaturen und bessere Nahrungsverhältnisse finden. Es gibt auch die Kategorie der „Vertikalzieher“. Das sind Vogelarten, die im Sommer im Gebirge oder in höheren Lagen brüten und zum Überwintern ins Flachland ziehen. Zu diesen gehören etwa die Bergpieper (Bild links) und die Erlenzeisige (Bild rechts).

Vogelzug Herbst 04 Bergpieper  Vogelzug Herbst 05 Erlenzeisig

Bei den eigentlichen Zugvögeln unterscheidet man zwischen Kurz- und Langstreckenziehern. Von den in Mitteleuropa, also beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz brütenden Vögeln, fliegen die Kurzstreckenzieher nur bis Südeuropa oder Nordafrika, die Langstreckenzieher hingegen ziehen über die Sahara ins zentrale oder südliche Afrika.
Viele Arten wie etwa Enten, Seetaucher oder Bergfinken, die im hohen Norden brüten, verbringen den Winter bei uns in Mitteleuropa. Für sie sind wir sozusagen „der Süden“. Das gilt auch für einige Singvögel wie Amseln und Rotkehlchen: Während unsere Brutvögel in den Süden ziehen, überwintern bei uns ihre Artgenossen aus dem hohen Norden.
Warum ziehen eigentlich bestimmte Vögel im Winter in den Süden? Der Grund ist nicht, dass es ihnen zu kalt ist und sie zu sehr frieren, sondern es ist das Fehlen von Nahrung. Samenfresser und Fischjäger finden auch im Winter in der Regel genügend Nahrung, während dies bei reinen Insektenfressern nicht der Fall ist. Der Auslöser für den Zug liegt in den Genen, die Vögel erfasst die sogenannte „Zugunruhe“. Entscheidend dabei ist das abnehmende Tageslicht.

Zugzeiten

Was wir gemeinhin als Herbstzug bezeichnen, beginnt bereits im Sommer und dauert bis in die Winterzeit hinein, denn die verschiedenen Vogelarten machen sich zu ganz unterschiedlichen Zeiten auf den Weg nach Süden. Zu den frühesten gehören einige Limikolenarten, auch Watvögel genannt (Bild unten: Alpenstrandläufer rasten an einem Strand an der Ostsee), die bereits Ende Juli auf dem Zug beobachtet werden können.

Vogelzug Herbst 06 Alpenstrandlaeufer

In diesem Jahr waren die Bedingungen für die Limikolen besonders gut. Da es im Juli in weiten Teilen Europas zu Überschwemmungen kam, stand das Wasser noch bis weit in den August auf den Feldern entlang von Flüssen und an Seeufern. Diese Situation nutzten die Limikolen, um in diesen temporären Feuchtgebieten längere Zwischenhalte einzulegen und ihre Fettreserven aufzufüllen. Bild: Rastende Vögel auf einem überschwemmten Feld bei Maschwanden (Kanton Zürich).

Vogelzug Herbst 07 Rastende Zugvoegel

Ab ca. Mitte August bis Ende Oktober ist die Zugzeit der Greifvögel. Jede Art hat dabei ihr ganz bestimmtes Zeitfenster, zu den ersten gehören die Wespenbussarde (Bild unten). Bei ihnen ziehen die Altvögel meist sehr früh weg, während die Jungvögel später nachfolgen.

Vogelzug Herbst 08 Wespenbussard

Dieses Muster kann man auch bei anderen Vogelarten (z.B. Störche, Neuntöter, Kuckuck) beobachten, da sich die Jungvögel noch etwas Fett anfressen müssen, um die lange Reise durchzustehen. Die meisten Singvögel wie etwa Stare, Buchfinken, Schwalben und Lerchen fliegen zwischen Mitte September bis Ende Oktober weg. Mit ihnen ziehen meist auch grosse Schwärme von Ringeltauben, die an manchen Tagen zu Tausenden unterwegs sind.

Im November, manchmal schon etwas früher, ziehen grosse Mengen von Kranichen. Sie folgen meist bestimmten Routen und sind nicht überall zu beobachten.

Vogelzug Herbst 09 Goldregenpfeifer

Als Letzte sind erst Anfang Dezember die Goldregenpfeifer – ebenfalls eine Limikolenart (Bild oben) – auf dem Zug in den Süden.

 

Vogelzug Herbst TDie ausführliche Dokumentation, die auch Informationen über Beobachtungsorte, Zugrouten sowie Höhen- und Distanzrekorde enthält, finden Sie hier:   archive Vogelzug im Herbst (1.45 MB)

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

Zielgruppe: 4.- 6. Klasse
Bezug Lehrplan 21: NMG 2.1  D.2.B.1

 

 

Besuchen Sie auch die LehrmittelPerlen

Die Lehrmittel Perlen sind eine Plattform für hochwertige Lehrmittel, mit denen Sie Ihren Unterricht bereichern können. Die persönliche Mitgliedschaft bei den Perlen bietet jedoch einiges mehr als vergleichbare Portale, unter anderem die Perlen-Community. Die meisten Perlen-Lehrmittel eignen sich besonders gut für schulische Heilpädagoginnen und/oder Lehrpersonen an Förderklassen, da sie sehr durchdacht den Lernprozess in kleinen Schritten begleiten und viel Übungsmaterial enthalten.  

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  • Gedanken zum bevorstehenden Advent

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 25, 2022 | 01:56 am

    Gedanken zum bevorstehenden Advent


    Grüner Kranz mit roten Kerzen
    Lichterglanz in allen Herzen
    Weihnachtslieder, Plätzchenduft
    Zimt und Sterne in der Luft.
    Garten trägt sein Winterkleid
    wer hat noch für Kinder Zeit?

    Leute packen, basteln, laufen,
    grübeln, suchen, rennen, kaufen,
    kochen, backen, braten, waschen,
    rätseln, wispern, flüstern, naschen,
    schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
    was sie auch von dir erwarten.

    Doch wozu denn hetzen, eilen,
    schöner ist es zu verweilen,
    und vor allem dran zu denken,
    sich ein Päckchen Zeit zu schenken.
    Und bitte lasst doch etwas Raum
    für das Christkind unterm Baum!

    Ursel Scheffler (deutsche Kinderbuchautorin)

    Bild: goranh

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  • Adventskalender "Knack den Code"

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 24, 2022 | 02:19 am

    Adventskalender "Knack den Code"


    Das Team imedias von der Pädagogischen Hochschule der FHNW präsentiert einen Adventskalender mit kniffligen Aufgaben, die das informatische Denken fördern.
    "Jeden Tag kann eine Tür im Adventskalender geöffnet werden und die Spannung bis Weihnachten steigt. Der Fachbereich Informatik bietet sich besonders gut an, Rätsel mit informatischem Denken zu lösen. Mit dem Adventskalender soll die Informatik auf spielerische Weise vermittelt werden. An die Schultage angepasst, können 15 spannende Aufgaben gelöst werden, welche dann kombiniert einen Code für ein 3-stelliges Zahlenschloss ergeben.

    Für die Lehrpersonen stehen die Rätsel, welche pro Tag im Schnitt 10 Minuten in Anspruch nehmen, als Download zur Verfügung. Ebenfalls können sie sich die Lösungen herunterladen. Ein Arbeitsblatt, um die jeweiligen Lösungen einzutragen und den Code zu knacken, runden das Angebot ab."

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  • Verdoppeln und halbieren

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 23, 2022 | 01:13 am

    Verdoppeln und halbieren


    Neues Material gibt es zum Verdoppeln und Halbieren im ZR 30. Manchmal benötigen Kinder einfach mehr Varianten eines Übungsangebotes, damit sie "sattelfest" werden können. Zusätzlich zu den kleinschrittig aufgebauten Arbeitsblättern, gibt es auch noch vier Spiele zu zweit, um mit Strategie und Knowhow zeigen zu können, dass man Rechenmeister ist.

    Download: Übungsheft Verdoppeln und Halbieren sowie Spiele zum Verdoppeln und Halbieren

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  • Aktivitäten im Advent für jeden Tag

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 22, 2022 | 01:49 am

    Aktivitäten im Advent für jeden Tag


    Vom 1. bis zum 24. Dezember können Sie hier für jeden Tag eine kürzere oder längere Advents-Aktivität herunterladen in Form von Texten für die Adventszeit, Weihnachtskrimis, Adventskalendergeschichten, Rätsel, usw., die Sie ohne oder mit ganz wenig Vorbereitung direkt im Unterricht einsetzen können. Die Lesetexte stehen in normaler und in größerer Schrift (mit Silbenfärbung) zur Verfügung, beide Formen sind jeweils identisch, so dass Sie innerhalb der Klasse nach Bedarf differenzieren können.

    Download: Tägliche Aktivitäten im Advent

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  • Zwei Bitten zur Benützung der Lehrmittelperlen

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 21, 2022 | 01:40 am

    Zwei Bitten zur Benützung der Lehrmittelperlen


    Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, dass "Muss-Felder" nicht vollständig ausgefüllt werden und trotzdem ein Zugang zu den Materialien erwirkt werden möchte. Teilweise "hängen" diese Profile dann im System, ohne die erwartete automatische Freischaltung, die dann wiederum bei uns urgiert wird. Bei den Offline-Zahlungen liegt die Sache ähnlich. Offensichtlich geht man davon aus, dass ein leeres Feld bei Pflichtdaten egal ist. Das System erlaubt es in diesen Fällen jedoch nicht, jemanden freizuschalten.

    Um unsere Zeit diesbezüglich nicht mit einem unnötigen E-Mail-Verkehr zu belasten oder drängende Anfragen zur ausstehenden Freischaltung beantworten zu müssen, sind wir dazu übergegangen, hier das Datum 1.1.2020 einzutragen. Wir finden dieses Vogehen sehr schade, weil es für uns einerseits mehr Arbeit bedeutet und andererseits vorgeschriebene Daten nicht korrekt vorhanden sind. Außerdem erhalten betroffene Mitglieder unsere Geburtstagsglückwünsche, die wir verschicken, an einem falschen Tag, was wiederum zu Verwunderung führt.

    Die zweite Bitte betrifft den persönlichen Zugang auf unserer Seite. Leider kommt es vor, dass persönliche Daten an Dritte weitergegeben werden, Accounts einfach übertragen werden oder ganze Schulen nur einen einzigen Zugang benutzen. Gemäß unseren Nutzungsbedingugen ist dies aber untersagt und es zeugt von wenig Fair-Play. Unsere Preise der Jahresmitgliedschaft für eine Person belaufen sich noch immer auf nur ca.10 Cent pro Tag. Dafür bieten wir aber sehr durchdachte und gut aufgebaute Materialien, die ihresgleichen suchen und zu deren Erstellung weder Mühen noch Mittel gescheut werden. Bitte respektieren Sie unsere Nutzungsbedingungen und lösen Sie einen persönlichen Zugang, ohne dass diese Daten danach an andere weitergeben werden.

    Wir ersuchen alle Mitglieder und die, die es noch werden möchten, hier sorgsam zu handeln und diesen geringen Aufwand für jeden Einzelnen ernst zu nehmen.
    Vielen Dank!

     

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  • Kalender 2023: Blumentopf

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 20, 2022 | 01:38 am

    Kalender 2023: Blumentopf


    Jedes Jahr um diese Zeit ist man auf der Suche nach Geschenken, die auch von Kindern im Unterricht selbst hergestellt werden können.
    Diese Idee zum Kalender in Form von einem Blumentopf habe ich vor ein paar Jahren im Ausland in einer Unterkunft gesehen. Auf jedem Kalenderblatt gibt es eine Blume, die mit allen Monaten zusammen einen blühenden Blumenstock ergeben. Alle Kalenderblätter stecken in einer Halterung aus Holz, die als einfaches Werkstück zusammengebaut werden kann. Im Vordergrund ist natürlich immer das aktuelle Kalenderblatt zum Monat.

    Download: Kalender Blumentopf

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  • Das Paradoxe unserer Zeit

    Lehrmittelperlen.net | Hauptseite Nov 18, 2022 | 01:43 am

    Das Paradoxe unserer Zeit


    Das Paradox unserer Zeit ist:
    Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
    Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.
    Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.
    Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.
    Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.
    Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.
    Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.
    Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.
    Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhauses.
    Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.
    Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. ....

    Denkt daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von eurem Herzen kommt und euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben euch sein.
    Findet Zeit, euch zu lieben. Findet Zeit, miteinander zu sprechen. Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt, miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

    Verfasser: Dr. Bob Moorehead

    Bild: prawny

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