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Steinschmaetzer Titelbild


Der Steinschmätzer brütet in weiten Teilen Europas und Nordasiens, in Alaska, im arktischen Ostkanada und in Grönland. Er überwintert ausschliesslich in den afrikanischen Steppen südlich der Sahara und auf der Arabischen Halbinsel. Aus der artenreichen Gattung der Steinschmätzer wählen wir den „echten“ Steinschmätzer, d.h. die Art, die u.a. in der Schweiz und Deutschland brütet. In der Schweiz sind die Brutlebensräume vorwiegend in den Bergen, meist oberhalb der Waldgrenze zwischen 1800 und 2600 m. Der Steinschmätzer bevorzugt kurzrasige und steindurchsetzte Wiesen. In Deutschland findet man ihn auch auf Heideflächen, in Dünengebieten an der Küste, in Kies- und Sandgruben, Steinbrüchen, abgetorften Mooren und Truppenübungsplätzen. In den meisten Bundesländern Deutschlands gilt die Art als vom Aussterben bedroht.

Steinschmaetzer Flug

Das Männchen zeigt im Prachtkleid eine sehr schöne Färbung. Seine Unterseite ist weiss, die Oberseite grau, die Flügel schwarz und im Gesicht fällt die schwarze „Zorro“-Maske auf, ebenso der weisse Überaugenstreif. Ein deutliches Erkennungsmerkmal im Flug ist in allen Kleidern das kopfstehende schwarze T im weissen Schwanz.

Steinschmaetzer Maennchen

Weibchen sind bis auf die dunklen Flügel und den schwarz-weissen Schwanz beige-braun gefärbt.

Steinschmaetzer Weibchen

Steinschmätzer sind territorial und verteidigen ihr Revier aggressiv. Der Reviergesang des Männchens besteht aus hart zwitschernden und knirschenden Strophen. Es hört sich ein bisschen an, als ob zwei Steine hart gegeneinander gerieben würden. Womit das Rätsel des Namens Steinschmätzer auch gelöst wäre!

Meistens kommen die Männchen einige Tage vor den Weibchen aus dem Winterquartier in Afrika an und beginnen, Reviere zu besetzen. Der Reviergesang wird begleitet von Schauflügen, bei denen die Männchen hoch aufsteigen, häufig am obersten Punkt rütteln und mit gespreizten Flügeln und Schwanzfedern wieder abwärts fliegen.

Hat sich ein Weibchen eingefunden, tanzt das Steinschmätzer-Männchen richtiggehend um das Weibchen herum und zeigt seine Schauflüge. Dann ermuntert es das Weibchen, eine Höhle zu begutachten. Bruthöhlen befinden sich in Steinhaufen, Felsspalten oder Höhlungen von Stützmauern bis in 1 m Höhe sowie am Boden unter Felsblöcken, aber auch in Murmeltierbauen oder andern Erdhöhlen. Als Nistmaterial dienen trockene Halme, Stängel, feine Zweige und Wurzeln. Das Weibchen formt damit eine Mulde, die es mit Federn und anderem faserigem Material polstert. Es legt 4 - 6 hellblaue, grün schimmernde Eier. Die Brutdauer beträgt zwei Wochen. Im Gebirge sitzt das Weibchen ab dem ersten Ei auf dem Gelege. Die Jungvögel schlüpfen über mehrere Tage aus den Eiern, deshalb gibt es unter ihnen eine Altersspanne.

Steinschmaetzer Jungvoegel

Gelegentlich produziert das Weibchen ein Zweitgelege, wobei es vor dem Selbstständigwerden der Erstbrutjungen bereits mit dem Bau des Zweitnests beginnen kann. Dies bezeichnet man als Brutverschachtelung oder Schachtelbrut.

Natürlich haben auch Steinschmätzer Feinde wie z.B. Wiesel, Marder, Fuchs, Sperber, an der Küste Raubmöwen. Der Mensch trägt das Seine dazu bei, indem der Lebensraum der Vögel zerstört und/oder drastisch verändert wird.

Als Langstreckenzieher vollbringt der Steinschmätzer gewaltige Flugleistungen. So fliegen die Brutvögel Grönlands in einem über 30-stündigen Non-Stop-Flug eine Strecke von 3000 km über den offenen Atlantik auf die Iberische Halbinsel, teils über Island und Grossbritannien, um in ihre Überwinterungsgebiete südlich der Sahara zu gelangen. Eine tolle Leistung, die der Steinschmätzer auch seinen langen Flügeln verdankt.
Zur Zugzeit rastet der Steinschmätzer im Schweizer Mittelland oft auf Äckern oder Stoppelfeldern, wo er dank seiner kontrastreichen Schwanzzeichnung leicht entdeckt wird.

Im Herbst haben die Steinschmätzer eine ausgeprägte Brauntönung (Schlichtkleid):

Steinschmaetzer Schlichtkleid



Steinschmaetzer T

 

Die ausführliche Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  der Steinschmätzer.

Ich danke Edith und Beni Herzog herzlich für die interessanten Informationen und die wunderbaren Fotos. Auf ihrer Webseite benifotos.ch sind die Bilder grösser und noch prächtiger zu sehen.

 

 

 

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  • Rettungsdienste


    Rettungsdienst T Rettungsdienst 1 Rettungsdienst 2

    Nach der Präsentation des Heftes über die Feuerwehr wünschte sich eine Kollegin etwas Ähnliches über die Rettungsdienste - und hier ist es. Das neue Heft enthält Themen wie

    - Notfallrettung und Krankentransport
    - Luft-, Berg-, Höhlen-, Wasserrettung
    - Rettungskette
    - Notfallmeldung
    - Star of Life
    - Geschichte des Rettungsdienstes
    - Personal und Ausrüstung

    Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema bekannt zu machen, denn im Vergleich zur Feuerwehr, sind uns die medizinischen Rettungsdienste leider viel zu wenig vertraut.

    Zum Glück geraten wir (und auch unsere Schülerinnen und Schüler) nicht oft in solche Situationen, doch kann es jederzeit vorkommen, dass wir in der Familie, unterwegs oder bei einem Unfall damit konfrontiert werden. Dann ist es sehr wichtig, dass wir / sie vorbereitet sind, bzw. davon gehört und gelesen haben.

    Zielgruppe: 3.-5. Klasse
    Bezug Lehrplan 21: NMG.10.3   NMG.10.3c   D.2.B.1

    Download: Rettungsdienste

     

  • Physik im Advent 2018


    PIA

    Auch für Kinder (und Erwachsene), die Freude am Experimentieren haben, gibt es einen speziellen Adventskalender.

    Bei Physik im Advent wird vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag per Video-Clip ein Experiment zum Nachmachen vorgestellt. Dazu erscheint täglich ein physikalisches Rätsel, bei dem die Schülerinnen und Schüler mitmachen und schöne Preise gewinnen können.

    Informationen und Registrierung: Physik im Advent

    Hier ein Video aus dem Wettbewerb 2017

     

  • Bald kommt der Nikolaus


    Nikolaus Legekreis T Nikolaus Legekreis 1 Nikolaus Legekreis 2
    Nikolaus Legekreis US T Nikolaus Legekreis US 1 Nikolaus Legekreis US 2

    Ganz neu sind die beiden Legekreise zur Geschichte des Heiligen Nikolaus. Einmal mit Fotos und etwas mehr Text für die Mittelstufe und einmal mit hübschen Cliparts und einfachen Texten für die Unterstufe. Die Teile der beiden Legekreise sind identisch, so dass Bilder oder Texte ausgetauscht werden können.

    Nikolaus 4

     

     

    Die Nikolausgeschichte kann mit der Klasse mit dem Lesetheater und Legenden zum St. Nikolaus eingeführt werden.

     

    Am Computer gibt es hier schöne Nikolausbilder zum Malen online oder zum Ausdrucken. Ein Nikolausspiel, das allein oder zu zweit Spass macht, ein Nikolaus Puzzle online oder zum Ausschneiden und Zusammensetzen.

    Downloads:
    - Legekreis Nikolaus für die 3.-5. Klasse
    - Legekreis Nikolaus für die 1.-3. Klasse
    - Nikolaus Lesetheater und Legenden
    - Mathematik mit Nikolaus: Einmaleins und Rechnen im ZR 20

  • Mathe-Känguru Adventskalender 2018


    Bald ist es wieder so weit: Bei Mathe-Känguru öffnet sich täglich ein Türchen mit vorweihnachtlichen Rätseln und Knobelaufgaben.

    Für die 3./4. Klasse der Adventskalender Maxi

    kaenguru adventsk maxi

    Für die 1./2. Klasse der Adventskalender Mini

    kaenguru adventsk mini

    Jeden Tag gibt es eine neue Aufgabe. Jede Lösung ergibt einen Buchstaben, der auf einem Raster eingetragen wird. Erst am 24. Dezember kann das Lösungswort entschlüsselt werden.

  • Was ist eigentlich das Ampelsystem?


    Kürzlich wurde ich gebeten, das Ampelsystem zu erklären. Was bedeuten die Ampeln Blau, Rot, Gelb, Grün und Bunt?

    Da ich das Ampelsystem schon so lange verwende, war mich gar nicht bewusst, dass nicht alle Kolleginnen und Kollegen die Vorteile dieser Differenzierungsmethode kennen und nutzen. Die Ampeln sind in vielen Perlen-Materialien integriert und ich stelle die Idee hier gerne vor.

    Wasser rot T Wasser gelb T Wasser gruen T Wasser blau T

    Individuelles Leistungsvermögen - Individuelle Arbeitsmaterialien

    Als schulische Heilpädagogin habe ich schon früh nach einem Weg gesucht, um der heterogenen Zusammensetzung der Klassen Rechnung zu tragen. Die Ampel-Hefte sind das Ergebnis daraus.

    Jede Übung wird in drei abgestuften Schwierigkeitsgraden angeboten. Die Kinder beschäftigen sich alle mit dem gleichen Thema, bearbeiten es jedoch nach ihrem individuellen Leistungsvermögen.

    Viele Themen habe ich in drei unterschiedlichen, parallelen Heften erstellt; die Differenzierung erfolgte durch die drei Farben, die für drei Niveaustufen standen:
    Ampel

    Rot = anspruchsvolle Aufgaben
    Gelb = mittlerer Schwierigkeitsgrad
    Grün = einfache Version.

    Hin und wieder brauchte ich besonders anspruchsvolle Lehrmittel, die ich dann mit blauen Ampeln kennzeichnete, oder besonders einfache Ausführungen, die ich mit bunten Ampeln versah.

    Ein beliebtes Beispiel sind die Wochenperlen, bei denen die farblichen Abstufungen ungefähr den Klassenstufen entsprechen:

    Bunt = 1. Kl., Grün = 2./3. Kl., Gelb = 3./4. Kl., Rot = 4./5. Kl., Blau = 5./6. Kl.

    Heute gehe ich mehr und mehr dazu über, nicht mehr ganze einzelne Ampelhefte herauszugeben, sondern innerhalb eines Lehrmittels einzelne Kapitel mit zusätzlichen, im Ampelsystem differenzierten Seiten zu ergänzen. Ich nehme dann die rote Version als Grundlage und füge einfachere Texte und Aufgaben hinzu. Sie als Lehrperson haben so den gesamten Überblick vor sich, eine individuelle Auswahl lässt sich besser zusammenstellen.

  • Knacknuss 414


    Knack414

    Antworten bitte im Perlen-Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • Die Kinder heute


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    In unserem Alltag und in den Medien nehmen „schwierige Kinder und Jugendliche“ einen verhältnismässig breiten Raum ein. Vergessen wir nicht, dass der grösste Teil der jungen Menschen ganz anders ist und freuen wir uns an ihrer Natürlichkeit, ihrer Vielseitigkeit und ihrer sozialen Kompetenz. Ich komme auf mindestens 10 positive Einsichten und bin überzeugt, dass die Zukunft in guten Händen liegt.

    1. Sie sind aufgeweckt und kreativ
    Immer wieder staune ich über die interessanten Vorstellungen unserer Schülerinnen und Schüler, über verblüffende Ideen, die sie entwickeln und wie einfach sie diese erklären können.

    2. Sie sind optimistisch
    Sie glauben an die Zukunft und sie glauben an das Gute im Menschen. Und sie glauben daran, dass sie die Welt verändern können, weil sie sehen, dass das immer wieder vorkommt.

    3. Sie können teilen und sich mitteilen
    Die Zukunft gehört den Menschen, die Netzwerke schaffen und diese nutzen. Die heutigen Kinder teilen Fotos, Videos, Geschichten, ihre Hoffnungen und Träume. Das fördert den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

    4. Sie sind nicht nur Lernende, sondern auch Lehrende
    Die heutigen Kinder sind selbständig und unabhängig. Sie warten nicht darauf, dass die Schule ihnen etwas beibringt, sie forschen selber und entdecken das, was sie interessiert. Sie geben ihr Wissen weiter und spornen auch andere an, ihre Begabungen und ihre Kreativität auszuleben.

    5. Sie sind verantwortungsbewusst und gewissenhaft
    Unsere Kinder werden mit Problemen, Herausforderungen und Veränderungen in der Welt konfrontiert, die wir uns nie vorgestellt hätten. Sie schauen nicht weg, sondern suchen aktiv nach Lösungen, handeln und glauben an den Erfolg ihres Tuns.

    6. Sie stellen sich den Herausforderungen
    Sie mögen keine engen Zäune. Sie wollen bauen, erfinden und erneuern. Sie wollen sich mit Menschen umgeben, die sie pushen, sie herausfordern und hohe Erwartungen an sie stellen.

    7. Sie stellen Fragen
    Die kommende Generation gibt sich nicht zufrieden mit der Welt, wie sie ist. Sie hinterfragt alles und jedes und ist bereit, für Veränderungen zu kämpfen.

    8. Sie schätzen Freundschaften und Beziehungen
    Freunde haben einen unermesslichen Einfluss auf Menschen und Kinder verpflichten sich gerne zu Freundschaften. Ausser dem sozialen Aspekt erlernen sie dabei die Mechanismen von Beziehungen, ihren Aufbau und die ständige Pflege.

    9. Sie verändern die Welt
    Junge Menschen wollen etwas bewirken. Sie wollen Teil sein der Geschehnisse um sie herum. Sie wollen mithelfen, Gutes zu tun und die Welt zu verbessern.

    10. Sie wollen und brauchen unsere Führung
    Die Generation der Kinder ist smart und selbstbewusst. Doch sie alle brauchen unsere Unterstützung und nehmen sie gerne an. Sie brauchen die Erwachsenen als Vorbilder, als Mentoren und Begleitpersonen im Alltag. Sie brauchen unsere Bestätigung, um an ihre Fähigkeiten, Talente und Leidenschaften zu glauben. Sie brauchen uns, um zu spüren, dass sie anders sind und dass Anderssein gut sein kann.

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