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Wasseramsel Titelbild


Eine Amsel, die schwimmt und taucht? Mit der bekannten schwarzen Amsel hat die Wasseramsel nur den Namen gemeinsam und höchstens das dunkle Federkleid, das jedoch nicht schwarz ist, sondern von dunkelbraun an Kopf und Rücken in rauchbraun am Schwanz übergeht. Auffällig ist auch die weisse Kehle, die mehr oder weniger kastanienbraun gesäumt ist. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ihre gedrungene Gestalt. Sie gehört nicht wie die Amseln zu den Drosselvögeln.

Wasseramsel weisseKehle

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann, obwohl sie keine Schwimmhäute an den Füssen besitzt.

Ihr Lebensraum sind saubere Bäche und Flüsse, die Strukturen wie Steine und Felsblöcke aufweisen und ihr als Ansitzwarte dienen. Gerne lebt sie auch an Ausläufen von Kläranlagen, dort gibt es keine Vereisung, was bei tiefen Temperaturen die Nahrungssuche erleichtert.

Wasseramsel Nahrung Kleintiere

Die Wasseramsel sucht ihre Nahrung am Gewässergrund, an oder unter Steinen. Ihre Beute sind im Wasser lebende Kleintiere wie Würmer, Weichtiere, kleine Fische. Besondere Leckerbissen sind Larven von Köcher-, Eintags- und Steinfliegen, Wasserkäfer und kleine Schnecken. Beim Herausholen der Köcherfliegenlarven aus ihrer „Behausung“ entpuppt sie sich als wahrer Meister! Unter Wasser paddelt sie mit ihren kurzen gerundeten Flügeln und taucht bis 1.5 Meter. Ihr Tauchgang dauert ungefähr 10 Sekunden, dabei hält sie ihre Augen offen, Nasenlöcher und Ohren werden verschlossen.

Man findet die Wasseramsel auch in kalten Gebirgsbächen. Ein wasserdichtes, warmes Gefieder ist deshalb enorm wichtig. Wie die meisten Vögel besitzt die Wasseramsel eine Bürzeldrüse auf der Oberseite des Schwanzansatzes, diese ist aber viel grösser als bei andern Singvögeln. Sie pflegt ihre Federn mit Fett aus dieser Bürzeldrüse, dadurch ist ihr Gefieder optimal „imprägniert“ und resistent gegen Nässe und Kälte.

Wassramsel Gebirgsbaeche

Männchen und Weibchen sehen gleich aus und es singen auch beide. Die Balz der Wasseramseln beginnt bereits im November. Ab Februar beginnt der Nestbau. Das Nest liegt immer dicht am Wasser, aber vor Hochwasser geschützt. Als Neststandort dienen Felsblöcke, Felsspalten, Brücken, manchmal entsteht es sogar an Felsen hinter Wasserfällen. Als Nest baut die Wasseramsel eine schöne Mooskugel, das Innennest (Napf) ist immer mit braunen Buchenblättern ausgestattet.

Ab März legt das Weibchen 4 - 6 weisse Eier, die es alleine bebrütet. Das Männchen bleibt in der Nähe und bringt seiner Partnerin Nahrung. Nach 16 bis 17 Tagen schlüpfen die Jungen. Diese werden von beiden Eltern etwas über drei Wochen im Nest gefüttert und nach dem Ausfliegen noch zwei Wochen weiter betreut.

Das typische Kennzeichen der Wasseramsel ist das „Knicksen“. Möglicherweise dient es als optisches Signal für den Partner, da der Gesang oft vom Rauschen des Wassers übertönt wird.

An Spaziergänger und Jogger gewöhnt sich die Wasseramsel gut. Auf nicht angeleinte Hunde ist sie aber schlecht zu sprechen. Eine weitere Gefahr stellen Rabenkrähen und Graureiher dar. Diese haben es auf die Jungvögel abgesehen. Dann warnt die Wasseramsel mittels Rufen. Bei Sperber und Habicht bleibt dafür keine Zeit und sie taucht möglichst schnell unter Wasser, bis der Greifvogel verschwunden ist. Auch Ratten gehören zu ihren Feinden. Grössere Verluste in strengen Wintern werden relativ schnell ausgeglichen.

 

Wasseramsel T

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Wasseramsel

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

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