Newsflash

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab. Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Versionen. Sie sind mit D/A bezeichnet.  

Variante 1

Vorgehen

  • Nimm eine durchsichtige 2-Liter-Plastikflasche, entferne die Etikette und wasche sie sauber aus. Benutze kein Spülmittel und trockne sie im Inneren nicht ab.
  • Gib eine kleine Menge sehr heisses Wasser in die Flasche.
  • Verschliesse die Öffnung mit dem Drehverschluss und schüttle die Flasche.
  • Öffne die Flasche und leere das überschüssige Wasser aus.
  • Entzünde ein Streichholz und lass es in die Flasche fallen: Der Rauch ist eine der Schlüsselzutaten, um Wolken entstehen zu lassen.
  • Verschliesse die Flasche sofort wieder und schüttle sie zwei- bis dreimal.
  • Drücke mit beiden Händen so stark du kannst die Mitte der Flasche zusammen und lass dann beide Hände gleichzeitig los. So bildest du eine weitere Zutat: die unterschiedlichen Druckstärken.
  • Wenn du mehrmals den Druck und das Loslassen wiederholt hast, kannst du im Inneren der Flasche eine Wolke erkennen. Sie ist besser sichtbar, wenn du die Flasche vor eine dunkle Wand stellst.

Hintergrundinformation

Wie bilden sich die Wolken?
Es braucht drei Schlüsselzutaten, damit Wolken entstehen können:
- Wasser
- Staubteilchen
- unterschiedliche Temperatur oder unterschiedlichen Druck.

Die Wassermoleküle brauchen eine Oberfläche, um sich zu sammeln. Wenn die Luft völlig frei von Staub oder anderen Teilchen wäre, könnten sich keine Wolken bilden. Doch zum Glück für uns sorgen die Natur und die Menschen dafür, dass genügend solche Elemente in der Luft vorhanden sind. Sie stammen von Vulkanen, Autos, Feuer/Bränden usw.

Die Luft ist konstant reich an Wasser. Wenn du zum Himmel schaust und eine Wolke siehst, ist das in Wirklichkeit nichts anderes als die Feuchtigkeit der Luft. Normalerweise ist Dampf in der Luft unsichtbar, ausser wenn er sich sammelt und sich zu einer Wolke formt (kondensiert).

Vereinfacht gesagt: Wenn die Temperatur oder der Druck sinkt, kann die Luft nicht mehr so viel Wasser halten: Je tiefer die Temperatur, umso grösser die Kondensation von gasförmigem zu flüssigem Wasser.

 

Variante 2

Vorgehen

  • Du brauchst ein sauber ausgewaschenes Glasgefäss mit Deckel, warmes Wasser, Eis, ein schwarzes Blatt Papier, einen Spray (z.B. Haarlack oder Lufterfrischer), ein Streichholz, evtl. eine Taschenlampe.
  • Fülle etwa einen Zentimeter des Gefässes mit heissem Wasser und schüttle es, damit die Wände sich erwärmen. Dies bewirkt, dass sich nicht gleich Kondenswasser bildet.
  • Lege den Deckel verkehrt auf die Öffnung des Gefässes, so dass er als kleine Schale dienen kann und lege dort das Eis hinein.
  • Nimm jetzt die Spraydose, hebe den Deckel mit dem Eis drin hoch, spraye kleine Mengen an die Wände des Gefässes und lege sofort den Deckel mit dem Eis wieder darauf.
    (Anstelle des Sprays könntes du auch ein Streichholz Wolke_Var2anzünden, es ausblasen, damit Rauch im Inneren des Gefässes erzeugen und das noch rauchende Hölzchen hineinwerfen.)
  • Die Wolken beginnen sich zu bilden: Um sie besser sehen zu können, hältst du das dunkle Papier als Hintergrund hin und beleuchtest das Ganze mit der Taschenlampe.
  • Wenn du jetzt den Deckel hebst, wird die Wolke aus dem Gefäss entweichen und du kannst sie sogar berühren.

Hintergrundinformation

Auch bei diesem Experiment bringen wir die drei Hauptzutaten zusammen, die in der Natur für die Bildung von Wolken sorgen:
- Feuchtigkeit
- unterschiedliche Temperaturen oder unterschiedlichen Druck
- Staubteilchen.

Die Feuchtigkeit hat sich aus dem warmen Wasser am Gefässboden gebildet. Ein Teil dieses Wassers wurde zu Wasserdampf, so dass die warme und feuchte Luft im Gefäss hochgestiegen ist. Von oben wurde die Luft durch das Eis wieder abgekühlt. Wenn Wasserdampf sich abkühlt, will er sich wieder in Flüssigkkeit umwandeln, benötigt aber eine Oberfläche, um darauf zu kondensieren.

Der Spray (oder der Rauch des Streichholzes) bildet eine solche Oberfläche und der Wasserdampf kondensiert zu vielen kleinen Tröpfchen. Die Luft kann jetzt fliessen und hilft mit, aus dem Wasserdampf Wolken zu bilden. Die Wolke wirbelt im Gefäss, bedingt durch die Zirkulation der warmen Luft, die hinauf- und der kalten Luft, die hinabsinkt.

 

Variante 3

Vorgehen

  • Du brauchst ein sauber ausgewaschenes Glasgefäss, einen Gummihandschuh, Streichhölzer und Wasser.
  • Fülle den Boden des Gefässes mit Wasser.
  • Strecke den Gummihandschuh mit den Fingern nach unten durch die Öffnung des Gefässes. Verschliesse das Gefäss, indem du den Rand des Handschuhs über den Rand des Gefässes stülpst.
  • Fahre mit der Hand in den Handschuh und ziehe sie schnell wieder heraus, ohne dass der Verschluss verschoben bzw. geöffnet wird.
  • Es wird nichts passieren.
  • Löse den Handschuh vom Gefäss, zünde ein Streichholz an, lass es in das Gefäss fallen und befestige den Handschuh wieder am Rand.
  • Das Streichholz wird verlöschen, es bilden sich Rauchpartikel, die zu kleinen Bläschen werden.
  • Wieder ziehen wir den Handschuh heraus: Jetzt erkennen wir, wie sich im Inneren des Gefässes ein Nebel bildet, der jedes Mal wieder verschwindet, sobald der Handschuh zurückkehrt.

Wolke_Var3a

 

Variante 4

Vorgehen

  • Du brauchst ein sauber ausgewaschenes Glasgefäss, eine Gummimembran (z.B. einen aufgeschnittenen Luftballon), ein Gummiband, Kreidepulver oder Puder und etwas kaltes Wasser.
  • Fülle etwa 25 Millimeter des Gefässes mit Wasser.
  • Decke die Öffnung des Gefässes mit der Gummimembran und lege ein Buch darauf, damit sie sich nicht verschiebt.
  • Nach 10 bis 15 Minuten entfernst du das Buch und die Membran vom Gefäss, streust etwa einen Löffel Kreidepulver oder Puder hinein und deckst alles schnell wieder mit der Gummimembran zu. Diesmal verschliesst du die Öffnung des Gefässes sehr gut mit dem Gummiband um die Membran herum.
  • Stosse die Gummimembran mit deiner Faust nach unten: So wird die Luft zusammengedrückt, bzw. verdichtet und gewärmt und ist deshalb in der Lage, mehr Wasserdampf aufzunehmen.
  • Nach etwa 15 Sekunden nimmst du deine Faust schnell wieder heraus. Die Luft kühlt sich ab und kann nicht mehr dieselbe Dampfmenge halten, wie vorher. Dieser Überfluss an Dampf kondensiert rund um das Kreidepulver und bildet eine Wolke im Inneren des Gefässes.

Wolke_Var4

 

Variante 5


Alle im Blog vorgestellte Experimente können Sie hier als PDF herunterladen.

Quellen / Bilder
lapappadolce.net

noaa.gov
sciencebuddies.org
bizarrelabs.com

 

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  • Knacknuss 349


    Knack349

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  • Die Rose


    rose red flower 37643

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    Eine Ecke dieser Strasse war ständig besetzt von einer Bettlerin, die die Vorübereilenden um ein Almosen bat. Die Frau sass immer an der gleichen Stelle, unbewegt wie eine Statue, mit erhobener Hand, die Augen auf den Boden gerichtet.

    Rilke gab ihr nie etwas, während seine Begleiterin ihr häufig einige Münzen gab.

    Eines Tages fragte die junge Französin den Poeten: „Weshalb gibst du dieser armen Frau nichts?“

    „Wir sollten ihrem Herzen etwas schenken und nicht ihren Händen“, antwortete der Dichter.

    Am Tag darauf erschien Rilke mit einer prächtigen Rose, die eben aufgeblüht war, legte sie in die Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

    Da geschah etwas Unerwartetes: Die Bettlerin hob ihre Augen, schaute den Dichter an, erhob sich mühsam vom Boden, nahm die Hand des Mannes und küsste ihn. Dann ging sie davon und presste die Rose dicht an ihren Körper.

    Eine ganze Woche lang blieb ihr Platz leer. Doch am achten Tag sass die Bettlerin erneut in der gleichen Ecke der Strasse. Leise und unbewegt wie immer.

    „Wovon hat sie wohl in all diesen Tagen gelebt, in denen sie nichts bekommen hat?“, fragte die junge Französin.

    „Von der Rose“, antwortete der Poet.

    Quelle: Bruno Ferrero, Qumran2
    Bild: Pexels, Pixabay, Lizenz CC0

  • Klassenspiele für die ersten Schultage (5)

    Klassenspiele Transp

    5. Wie gut kennt ihr mich?

    • Jeder Schüler bekommt ein Blatt Papier.
    • Darauf schreibt er drei Dinge über sich selbst, die die anderen Schüler in der Klasse nicht schon kennen.
    • Gleichzeitig schreibt er drei Dinge über sich selbst auf, die nicht stimmen.
    • Die Schüler lesen der Reihe nach ihre Beschreibungen vor.
    • Die anderen Schüler passen gut auf und stimmen danach ab, welches die richtigen und welches die falschen Aussagen sind.

    Ideal ist, wenn die Lehrperson mit sich selber beginnt.
    Wenn die Klasse gross ist, macht es Sinn, wenn vielleicht an mehreren Tagen je zwei Schüler ihre Notizen vorlesen und die anderen raten lassen.

    Als Variante könnte die Lehrperson die richtigen Aussagen vorlesen und die Klasse raten lassen, zu welchem Schüler sie gehören.

    Die Klassenspiele, die ich hier im Perlen Blog vorstelle, eignen sich zum Kennenlernen und zur Teambildung für Klassen mit neuen Schülern, die einander noch nicht kennen, können aber - z.T. mit kleinen Anpassungen - auch mit bestehenden Klassen durchgeführt werden. Sie sind ideal für die ersten Schulwochen, machen aber auch im Laufe des Jahres als Auflockerung oder als kurze Unterbrüche immer wieder Freude.

     Bild: (c) Fotolia, Robert Kneschke

  • Klassenspiele für die ersten Schultage (4)

    Klassenspiele Transp

    4. Kennenlernspiel: Wechsle deinen Platz, wenn ...

    Dieses Spiel ist mit leicht geänderten Fragen auch für Erwachsene geeignet.

    Alle Schüler sitzen oder stehen im Kreis oder in einer Reihe. Sie hören gut zu, wenn die Lehrperson die folgenden Sätze sagt und wechseln gemäss den Aussagen ihren Platz

    Wechsle deinen Platz, wenn …

    … du Hunde besser magst als Katzen
    … du gerne malst
    … du den Sommer lieber magst als den Winter
    … du ein Instrument spielst (wer den Platz wechselt, erzählt, welches)
    … du mehr als drei Geschwister hast
    … du Sport magst
    … du schon einen Elefanten gesehen hast
    … du schon im Ausland warst (wer den Platz wechselt, erzählt, wo)
    … du Bananen lieber isst als Äpfel
    … du den Morgen lieber magst als den Abend
    … deine Lieblingsfarbe blau oder rot ist
    … du in diesem Land geboren bist (wer den Platz nicht wechselt, erzählt, in welchem)
    … du gerne singst
    … du lieber Geschirr abwäscht als abtrocknest
    … du schon einmal an einem Wettkampf mitgemacht hast
    … du ein Haustier hast (wer den Platz wechselt, erzählt, was für eines)
    … du Berge besser magst als den Strand
    … du lieber ein Buch liest als ins Kino gehst
    … du dunkle Schokolade lieber isst als helle
    … du eine andere Sprache sprichst (wer den Platz wechselt, erzählt, welche)

    Die Aufforderungen können beliebig erweitert werden. Für die Schüler ist es interessant zu sehen, wer wann den Platz wechselt und wer die gleichen oder ungleichen Vorlieben teilt.

    Die Klassenspiele, die ich hier im Perlen Blog vorstelle, eignen sich zum Kennenlernen und zur Teambildung für Klassen mit neuen Schülern, die einander noch nicht kennen, können aber - z.T. mit kleinen Anpassungen - auch mit bestehenden Klassen durchgeführt werden. Sie sind ideal für die ersten Schulwochen, machen aber auch im Laufe des Jahres als Auflockerung oder als kurze Unterbrüche immer wieder Freude.

    Quelle: Mommies Hobbies
    Bild: (c) Fotolia, Robert Kneschke

  • Forschen & Kreieren: Der Zweite Weltkrieg


    Forscherkarten WW2 T Forscherkarten WW2 1 Forscherkarten WW2 2

    Der Zweite Weltkrieg ist ein geschichtliches Thema, das auch jüngere Schüler interessiert. Die vorliegenden Forscherkarten sind für die 4.-7. Klasse geeignet.

    Wie immer gibt es zu den 20 Forscherkarten zusätzliche „Projektkarten“ mit kreativen Aufträgen und speziellen Aufgaben zur Propagande zur Zeit des 2. Weltkrieges.

    Die farbigen Forscherkarten können Sie mehrfach ausdrucken, ausschneiden und laminieren, so dass die Kinder sie zu sich an den Platz nehmen und in Ruhe die Lösungen auf dem passenden Antwortblatt eintragen können. Sie sind ideal für schnelle Schüler und Kinder mit vielseitigen Interessen. Wer schafft am meisten Forscherkarten?

    Download: Forscherkarten zum Zweiten Weltkrieg

  • Bundestagswahlen 2017


    Bundestagswahlen 2017 T Bundestagswahlen 2017 1 Bundestagswahlen 2017 2

    Dieses Heft ist dreiteilig: Es besteht aus Informationen, Aufgaben und einem Glossar.

    Im Informationsteil erfahren die Schülerinnen und Schüler, weshalb Wahlen von Bedeutung sind. Sie sollen motiviert werden, bei den Bundestagswahlen mitzudiskutieren und mitzufiebern, obwohl sie noch nicht wählen dürfen.

    Sie lernen, wie Deutschland regiert wird, wie der Deutsche Bundestag organisiert ist, welche Aufgaben und Kompetenzen die Abgeordneten wahrnehmen, wie der jetzige 18. Deutsche Bundestag zusammengesetzt ist, welche Parteien / Fraktionen mitreden, wie und nach welchen Grundsätzen die Wahlen erfolgen, wie die Wählenden im Wahlkampf von den Kandidaten überzeugt werden sollen usw.

    Der Aufgabenteil enthält differenzierte Übungen im Ampelsystem zum Verständnis und zur Vertiefung des Gelesenen - und Lösungen dazu.

    Im Glossar werden die Begriffe zu den Bundestagswahlen auf Wandplakaten kurz erläutert und illustriert.

    Bundestagswahlen 2017 3 Bundestagswahlen 2017 4

    Download: Bundestagswahlen 2017

  • 12 Perlen am 13. August 2017