Newsflash

Wo finde ich was?


Stöbern Sie in der Boutique, indem Sie auf die Buttons am oberen oder am linken Seitenrand klicken. Wenn Sie ganz bestimmte Unterlagen benötigen, finden Sie die meisten Themen am rechten Seitenrand oder Sie benutzen die Suchfunktion in der oberen rechten Ecke.

Töne sind Schwingungen (Vibration). Alles, was wir hören, ist Vibration. Diese Vibration wird durch die Luft übertragen. Sobald sie auf unser Ohr trifft, nehmen wir sie als Ton wahr.

Mit den folgenden einfachen Experimenten können wir diese Schallwellen sehen.

Experiment No 1

Schallwellen_sichtbarDu brauchst eine Trinkschale von ca. 20 cm Durchmesser.
Decke die Öffnung der Trinkschale möglichst dicht, flach und glatt mit Frischhaltefolie ab.
Streue etwas Salz auf die Oberfläche der gespannten Folie.
Nimm eine Pfanne und einen Esslöffel. Lege die Pfanne mit der Öffnung nach unten dicht neben die vorbereitete Schale und schlage mit dem Löffel fest auf den Pfannenboden, so dass ein kurzer, lauter Ton entsteht.

-> Du kannst das Salz auf der Folie hüpfen sehen.

Den gleichen Effekt kannst du auch beobachten, wenn du sehr nahe neben der Schale einen lauten Schrei ausstösst. Dann bringst du das Salz mit der Vibration deiner Stimme zum Hüpfen.

Was geschieht? Wenn du auf die Pfanne schlägst, vibriert sie. Diese Vibration wird durch die Luft zu deinem Ohr übertragen, aber auch zu der gespannten Folie. Die Folie vibriert mit und lässt die Salzkristalle in die Luft springen. Wenn du deine Stimme dafür benutzt, senden deine Stimmbänder diese Schwingungen aus.

Chladnische Klangfiguren / Eidophon
Eidophon1885 erfand Margaret Watts-Hughes eine Vorrichtung, die sie Eidophon nannte. Sie bestand aus einem Resonanzkörper aus Holz, dessen Öffnung sie mit einer Gummimembrane bespannte und z.B. mit Salz bestreute. Der Resonanzkörper war mit einem Schlauch verbunden, durch den man singen konnte.
Um so ein Eidophon nachzubauen, kannst du einen Blumentopf benutzen, den Gummi eines Luftballons und einen Schlauch aus Plastik.

Den Effekt kannst du in diesem Video gut sehen: Beim Singen ins Eidophon bilden sich auf der Membrane wunderschöne geometrische Figuren. Die Kinder sind davon begeistert.

In diesem Zusammenhang wollen wir auch die Chladnischen Klangfiguren erwähnen: Muster, die auf einer mit Sand bestreuten, dünnen Platte (am besten aus Metall) entstehen, wenn diese in Schwingungen versetzt wird. Dies geschieht, indem die Platte an einer Kante mit einem Geigenbogen bestrichen oder mit einer schwingenden Stimmgabel berührt wird.

Quellen / Bilder
lapappadolce.net  
tokenrock.com  
wikipedia.org 

Kommentare

Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht im Gästebuch.

Besucherzähler

Heute845
Gestern1323
Woche845
Monat21452
Besucher4382820

Besuchen Sie auch die LehrmittelPerlen!

Lehrmittelperlen.net | Hauptseite