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  • Grammatik kreativ und spielerisch: lustige Sätze

     
    Grammatik fotolia Onidji

     
    Im Anschluss an die kürzlich hier vorgestellte Grammatik-Methode Gallery Walk folgt heute eine Variante dazu:

     

    Die Schüler arbeiten wiederum in Dreier- oder Vierergruppen.
    Jede Gruppe bekommt einen Korb (Karton, Beutel), der mit einer Wortart (Nomen, Verben, Adjektive, ...) beschriftet ist und einige Notizzettel.

    1. Phase:
    Die Gruppen haben genau 1 Minute Zeit, um möglichst viele Zettel mit passenden Wörtern zu beschriften und in ihren Korb zu legen.

    2. Phase:
    Aus jeder Gruppe präsentiert ein Sprecher die gefundenen Wörter und die Klasse entscheidet, ob die Zuordnung stimmt.

    3. Phase:
    Die Lehrperson schreibt einen einfachen Satz an die Wandtafel, wie z.B.

    Gramm 1

    Die Schüler finden die Wortarten zu den einzelnen Wörtern.

    Gramm 2

    Nun ruft die Lehrperson die einzelnen Gruppen der Reihe nach auf. Ein Schüler jeder Gruppe nimmt einen (zufälligen) Zettel aus seinem Korb und schreibt das Wort unter die passende Wortart.

    Das Ergebnis könnte z.B. so aussehen:

    Gramm 3

    Der Satz wird grammatikalisch korrekt angepasst und klingt dann meist ziemlich witzig:

    Gramm 4

    4. Phase:
    Die Körbe stehen in einer Reihe und jeder Schüler nimmt aus jedem Korb einen Zettel, geht damit an seinen Platz und setzt die Wörter zu einem grammatikalisch richtigen Satz zusammen.
    Die so gebildeten Sätze werden an die Wandtafel geschrieben.
    (Diese 4. Phase kann auch in Partnerarbeit duchgeführt werden.)

    Mit neuen Wörtern kann diese Übung später mehrmals durchgeführt werden und sorgt immer wieder für Lacher.

    Bild: Fotolia, Onidji

  • Forscherkarten September


    Forscherkarten Sept T Forscherkarten Sept 1

    Die neuen Forscherfragen für den Monat September sind bereit: Forscherkarten September

    Die vorliegenden 20 Forscherkarten sprechen wie alle vorhergehenden Karten dieser Reihe mehrere Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler an und erfüllen damit verschiedene Ziele. Sie erfordern von den Kindern genaues Lesen und Verstehen, Schlüsselwörter müssen ausgemacht werden, mit denen sie passende Informationen suchen, Antworten finden und formulieren können.

    Jede der 20 Forscherkarten enthält eine Aussage zu einem Thema, das sich auf den Monat September bezieht, sowie drei Fragen, die die Schüler selbständig aus verschiedenen Quellen in Büchern oder im Internet recherchieren.

    Die farbigen Forscherkarten können Sie mehrfach ausdrucken, ausschneiden und laminieren, so dass die Kinder sie zu sich an den Platz nehmen und in Ruhe die Lösungen auf dem passenden Antwortblatt eintragen können. Sie sind ideal für schnelle Schüler und Kinder mit vielseitigen Interessen. Wer schafft diesen Monat am meisten Forscherkarten?

  • Wert des Monats: Fairness


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    "Das ist nicht fair!" Wir hören diesen Spruch sehr oft. Mit diesem Heft gehen wir tiefer auf die Bedeutung von Fairness und Gerechtigkeit ein: Fairness bedeutet nicht, dass alle das Gleiche bekommen - Fairness bedeutet, dass alle das bekommen, was sie benötigen, um erfolgreich zu sein.

    Jeden Monat steht ein Wert im Mittelpunkt der Aktivitäten unserer Klasse. Im nächsten Monat soll es die Fairness sein.

    Das Paket  Wert des Monats: Fairness enthält

    • ein Lernrad mit Bildern, Aussagen und Weisheiten zum Thema Fairness
    • Bin ich fair?  (Selbsttest)
    • Fairness in der Schule
    • Was ist fair? Was ist unfair?
    • Grosszügigkeit und Fairness
    • Anregungen für Diskussionen
    • Rollenspiele
    • Wandplakate mit Weisheiten

    und viele weitere Gedanken, die sich die Kinder in den 30 Tagen zur Fairness machen können.

    Werte Fairness 2

  • Knacknuss 299


    Knack299

    Antworten bitte im Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Viel Glück!

  • Eine grossartige Fackel


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    "I am of the opinion that my life belongs to the whole community, and as long as I live it is my privilege to do for it whatever I can.
    I want to be thoroughly used up when I die, for the harder I work the more I live. I rejoice in life for its own sake. Life is no “brief candle” for me. It is a sort of splendid torch which I have got hold of for the moment, and I want to make it burn as brightly as possible before handing it on to future generations."

    George Bernard Shaw

    Bild: Pixabay, skeeze

  • Vogel des Monats: der Steinkauz

     
    Steinkauz Titelbild

    Im alten Griechenland galt der Steinkauz als „Vogel der Weisheit“, ausgewählt von der Göttin Athene, der Beschützerin von Athen und Göttin der Weisheit. Der Steinkauz mit Ölzweig und Mond zierte griechische Münzen, die daher kurz „Eulen“ genannt wurden. Da Athen damals wie heute eine grosse Steinkauz-Population aufweist, sagt man Eulen nach Athen tragen für „etwas Unsinniges oder Überflüssiges tun“.

    Steinkauz Weisheit

    Der Steinkauz hat bei uns seit Jahrhunderten in unmittelbarer Nähe des Menschen gelebt, oft als Untermieter in Scheunen und Ruinen. Im Gegensatz zu andern Eulen lebt er nicht im Wald.

    Seit den 1950er-Jahren verzeichnete man in ganz Mitteleuropa einen drastischen Rückgang und heute sind die kleinen Kobolde grösstenteils verschwunden. Die Gründe sind Intensivierung der Landwirtschaft, fehlende Hochstamm-Obstgärten, Ausmerzen von alten Bäumen, Verlust von extensiv genutzten Wiesen, Rückgang von Grossinsekten durch Pestizideinsatz, Ausdehnung der Siedlungsgebiete.

    Steinkauz Menschen

    Der Steinkauz, vor allem ein dämmerungs- und nachtaktiver Vogel, ist eine recht kleine und kompakte Eule mit grossem, breitem Kopf und flacher Stirn. Seine Beine sind relativ lang und der Schwanz kurz. Seine Oberseite ist braun, auf dem Scheitel ist der Steinkauz fein und auf der Oberseite kräftiger weiss gesprenkelt. Die Unterseite ist weisslich und dicht braun gestreift. Seine weisslichen Überaugenstreifen vermitteln einen „ernsten“ Gesichtsausdruck. Seine Iris ist gelb, der Schnabel gräulich-gelb.

    Steinkauz kompakt

    Die Nahrung des Steinkauzes bilden Feldmäuse, Kleinvögel, Insekten, Regenwürmer, manchmal auch Reptilien und Amphibien.

    Er liebt offene Landschaften mit Hecken, alten Bäumen, Blumenwiesen, Ast- und Steinhaufen und ist ein Höhlenbrüter. Als Nistplatz wählt er oft eine Baumhöhle; im Tessin brütet er fast nur in Gebäuden (alte Rustici). Einen grossen Vorteil bieten heute mardersichere Nistkästen. Ideal sind Nistmöglichkeiten, die zwei bis drei Meter über Boden und im freien Anflug erreichbar sind. Nistmaterial wird nicht eingetragen.

    Steinkauz Nistroehre

    Zwischen Ende April und Mitte Mai legt das Weibchen im Abstand von etwa 2 Tagen 2 bis 5 Eier, die es ab dem vorletzten oder letzten Ei bebrütet. In dieser Zeit wird es vom Männchen regelmässig mit Nahrung versorgt.

    Die Brutzeit beträgt 22 bis 28 Tage; nach dem Schlüpfen werden die Jungen in den ersten 10 Tagen intensiv vom Weibchen gehudert (gewärmt). In dieser Zeit jagt nur das Männchen, danach beteiligt sich auch das Weibchen an der Futterbeschaffung.

    Junge Steinkäuze erreichen innert 4 Wochen ihr 10-faches Gewicht! Aber die Sterblichkeit von Nestlingen und Jungvögeln kurz nach dem Ausfliegen ist hoch. Sie fallen vor allem Prädatoren wie Mäusebussard, Fuchs, Rabenkrähe, Marder und Waldkauz zum Opfer. Der Steinkauz steht somit mitten in der Nahrungskette. Er brütet auch nur einmal im Jahr.

    Steinkauz Nistkaesten

    Es darf nicht sein, dass der Steinkauz sang- und klanglos ausstirbt. Seit dem Jahr 2000 existiert ein trinationales Artenförderungsprogramm mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ziel ist es, die jährlich zunehmenden Bestände jenseits der Grenze weiter zu fördern und den Lebensraum in der Schweiz aufzuwerten. Zu den Aufwertungsmassnahmen gehören beispielsweise der Erhalt und das Pflanzen von Hochstammbäumen, dornige Hecken, ungedüngte Wiesen und mardersichere Spezial-Niströhren in Gebieten, wo die Nahrungsverfügbarkeit gewährleistet ist. Gefragt ist auch Mut zu etwas „Unordnung“ im Landwirtschaftsgebiet.

    Steinkauz Unordnung

    Der Steinkauz hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten, die Jungkäuze wandern oft nur 8 bis 10 km ab und gründen ein neues Revier. Ungefähr ein Zehntel der Tiere legt aber mehr als 100 km zurück und bewirkt so einen grossräumigen Austausch der Population. Es gibt also berechtigte Hoffnung, dass die Einwanderung von Süddeutschland oder vom Elsass erfolgreich ist. Ein Aussetzen wie beim Bartgeier bringt keinen Erfolg.

    In der Schweiz geht man zur Zeit von ungefähr 100 Brutpaaren aus, die Chancen, dass es mehr werden, sind aufgrund der Bemühungen intakt.

    Steinkauz Steinbloecke

    Übrigens – woher stammt der Name „Steinkauz“? In Südeuropa lebt der Steinkauz im wahrsten Sinn des Wortes in steinigem Gebiet: zwischen Steinblöcken und in Bruchsteinmauern. Dort ist er auch tagaktiv.



    Steinkauz T

    Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:   Steinkauz

    Für Nichtmitglieder steht das Heft in der Lehrmittel Boutique kostenlos zur Verfügung.

    Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

  • QR Codes - Mehr Interaktivität in gedruckten Unterlagen


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    QR Codes sind nichts Neues. Wir begegnen ihnen immer wieder in Zeitungen, auf Plakaten und Drucksachen - oft leider nur im Zusammenhang mit Werbung, welche wir dann nicht weiter beachten.

    Dieses Medium bietet jedoch viel mehr Potential, auch für den Schulalltag.

    Während in einem Online Artikel eine verlinkte Webseite mit einem einfachen Mausklick gefunden wird, muss bei gedruckten Unterlagen und Materialien eine dazugehörige Internetadresse mühsam abgetippt werden, was so kompliziert und unpraktisch ist, dass solche Links oft weggelassen werden.

    Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets bietet sich der Einsatz von QR Codes als schnelle Schnittstelle zu interaktiven Plattformen geradezu an.

    Im Zuge der weiterführenden Modernisierung der Lehrmittelperlen werden wir zukünftig vermehrt QR Codes innerhalb der Materialien einsetzen. Wie können Sie diese am besten nutzen?

    Grundsätzlich brauchen Sie dazu ein mobiles Gerät mit Kamera. Es gibt für fast alle „smarten“ Geräte (Smartphones / Tablets) gratis Applikationen in den entsprechenden virtuellen Läden (Stores). Suchen Sie einfach in dem zu Ihrem Gerät passenden Store nach den Begriffen wie "QR Code Scanner" oder "QR Code Reader".

    Nachdem Sie die App auf das Gerät geladen und gestartet haben, können Sie umgehend einen QR Code mit der Kamera scannen und die verlinkte Adresse wird angezeigt. Bestätigen Sie diese, werden Sie auf die entsprechende Seite weitergeleitet.

    Wenn nun innerhalb der Perlen-Materialien solche QR-Codes vorkommen, mit denen Sie multimediale Inhalte einfach und unkompliziert aufrufen können, werden Sie zukünftig - nachdem Sie die korrekte Applikation auf Ihrem mobilen Gerät installiert haben - schnell und einfach eine Erweiterung oder Vertiefung des Textes mit ausgewählten Beispielen oder Filmen ansehen können.

    Der hier im Text gezeigte QR Code führt zu einem wunderbaren Gedicht... versuchen Sie es selber!

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